Auch wenn es kaum Unberechenbareres gibt: So tippt watson die neue Super-League-Saison
Sechs Tage, nachdem der WM-Final in den USA stattgefunden hat, rollt der Ball wieder in der Schweizer Super League. Am Samstagabend startet die neue Saison mit den Partien Lausanne gegen GC und Servette gegen Basel. Aller Voraussicht nach steht im Schweizer Oberhaus mal wieder eine Saison an, in der alles möglich scheint.
Bis hin zum Schluss des Transferfensters am 8. September kann zwar noch sehr viel geschehen. Trotzdem versuchen wir, unsere Expertise unter Beweis zu stellen, und tippen die vollständige Super-League-Tabelle (komplett ohne Gewähr).
Grasshopper Club Zürich
Dreimal rettete sich GC zuletzt über die Barrage – aber nicht mehr in dieser Saison. Der Rekordmeister muss nach dem Besitzerwechsel und der Entlassung von Sportchef Alain Sutter den Gang in die Challenge League antreten. Die Karriere von Amir Abrashi endet mit einer riesigen Enttäuschung.
FC Vaduz
Die Liechtensteiner sind zurück im Oberhaus und retten sich in der ersten Super-League-Saison seit fünf Jahren in die Barrage. Trainer Marc Schneider wird dafür sorgen, dass auch in einer Krise Ruhe herrschen wird.
Lausanne
Die Waadtländer haben deutlich höhere Ansprüche als den Abstiegskampf. Allerdings muss sich Lausanne auch in dieser Saison nach einigen gewichtigen Abgängen nach unten orientieren.
FC Zürich
Mit Marcel Koller soll es beim FCZ wieder bergauf gehen. Dies klappt mit einem ähnlichen Kader wie in der letzten Saison nur bedingt. Zürich klassiert sich einen Platz besser als in der Spielzeit davor.
FC Thun
Nach dem sensationellen Meistertitel werden im Berner Oberland wieder kleinere Brötchen gebacken. Mit dem Abstieg hat Thun zwar nichts zu tun, aber die ganzen Abgänge wiegen schwer und so endet die Saison im unteren Mittelfeld.
Servette FC
Nach einem enttäuschenden letzten Jahr kam es bei Servette zu vielen Wechseln und diese schlagen in der Westschweiz nicht wie erwartet ein. Die Grenats verpassen die Championship Group erneut.
FC Sion
So viel Ruhe wie im letzten Jahr herrschte beim FC Sion wohl noch nie. Die Walliser werden erneut eine konstante Saison absolvieren und die Top sechs knapp erreichen.
FC Luzern
Saison Nummer eins nach der Ära Mario Frick verläuft besser als die letzte Spielzeit und die Innerschweizer können sich mit dem neuen Trainer Udo Portmann für die Championship Group qualifizieren. Die europäischen Plätze werden aber verpasst.
FC Lugano
Endlich spielen die Tessiner in einem richtigen Stadion und sie gehören weiterhin zu den besten Mannschaften der Liga. Der ganz grosse Coup bleibt aber weiterhin aus.
FC Basel
Der FCB blickt auf einen turbulenten Sommer zurück und musste viele Abgänge verkraften. Zwar reicht es in dieser Saison nicht ganz nach vorne, aber Basel qualifiziert sich für das europäische Geschäft.
So oft schafften es die Teams in den letzten 23 Jahren in die Top 3:
FC St.Gallen
Bei den Ostschweizern ist vieles gleich geblieben wie im letzten Jahr. Auch die Endplatzierung wird dieselbe bleiben. Nur knapp wird St.Gallen den ersten Meistertitel seit 2000 verpassen.
BSC Young Boys
Offensiv gehörten die Young Boys bereits in der letzten Saison zu den besten Teams, kassierten aber zu viele Treffer. Die Verteidigung wurde nun mit Isaac Schmidt und Cédric Zesiger verstärkt. Nach drei Jahren kehrt der Meisterpokal nach Bern zurück.
Und jetzt du!
Wie tippst du die Tabelle der Super-League-Saison 2026/27? Lass es uns in der Kommentarspalte wissen.
