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Ibrahimovic droht wegen Verletzung von FIFA-Regeln das Karriere-Ende

FILE - In this Monday, June 13, 2016 file photo, Sweden's Zlatan Ibrahimovic applauds during the Euro 2016 Group E soccer match between Ireland and Sweden at the Stade de France in Saint-Denis, n ...
War es das etwa? Zlatan Ibrahimovic.Bild: keystone

Ibrahimovic droht wegen Verletzung von FIFA-Regeln das Karriere-Ende

16.04.2021, 07:2516.04.2021, 12:53

Es sind keine guten Nachrichten für Schwedens Star-Spieler Zlatan Ibrahimovic und seine Fans. Wegen eines Verstosses gegen den Ethik-Kodex der FIFA könnte Zlatan Ibrahimovic vor einer langen Sperre stehen. Damit wäre nicht nur seine Teilnahme an der EM in diesem Jahr in Gefahr. Eine solche Sperre könnte sogar das Karriere-Ende des 39-Jährigen bedeuten.

Das Problem ist folgendes: Ibrahmivoc ist seit mehreren Jahren am Sportwetten-Anbieter Bethard beteiligt. Seine Firma «Unknown AB» besitzt zehn Prozent der Anteile an dem Wett-Anbieter mit Sitz in Malta.

Beteiligungen an Wett-Anbietern sind von der FIFA jedoch eindeutig untersagt, weshalb Ibrahimovics Geschäfte ein klarer Verstoss gegen die Richtlinien der FIFA sind. Der Weltfussballverband will damit unter anderem Wett-Manipulationen von Seiten der Spieler verhindern.

Bis zu drei Jahre Sperre möglich

Zlatan Ibrahimovic, der erst Ende März in die schwedische Nationalmannschaft zurückkehrte, droht nun sogar das Ende seiner Karriere. Denn die Höchststrafe für ein solches Vergehen wären neben einer Geldstrafe von 100'000 Euro auch eine dreijährige Sperre. Für den 39-Jahre alten Stürmer-Star wäre das wohl mit einem Karriere-Aus gleichzusetzen.

Die Geschäfte des Stürmers sind allerdings schon seit 2018 bekannt. Hakan Sjöstrand, Generalsekretär des schwedischen Fussballverbandes, sagte damals: «Nach den FIFA-Regeln und dem Ethik-Kodex darf kein Spieler direkt an einer Wettfirma beteiligt sein oder Anteile daran halten. Ich bleibe bei den Fakten und kann nur auf die Regeln verweisen, die für alle Nationen und Spieler gelten, die an der WM teilnehmen wollen.»

Nati-Comeback mit Folgen?

Wäre Ibrahimovic also damals für die WM nominiert worden, hätte er seine Beteiligung an dem Wettanbieter beenden müssen oder seine Teilnahme wäre verboten worden. Da er nicht nominiert wurde, ist das Thema dann allerdings im Sand verlaufen.

Doch durch sein Comeback in der Nationalmannschaft beim 1:0 Sieg in der Nationalmannschaft gegen Georgien, hat der 39-Jährige nun endgültig gegen die Regeln der FIFA verstossen. Und auch seine Teilnahme an der Europa-League Qualifikation im September 2020 soll schon illegal gewesen sein, da es bei der UEFA eine ähnliche Regelung gibt.

Ibrahimovics Zukunft ist damit mehr als ungewiss. Sjöstrand bemängelt währenddessen die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten der FIFA-Vorschriften: «Ich spekuliere nicht über mögliche Sanktionen. Aber natürlich drängen wir weiterhin auf Klarheit in den FIFA-Vorschriften, da offen gesagt viel Unklarheit darüber besteht, wie sie zu interpretieren sind.» (ram/nb/watson.de)

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