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SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 08:  F1 supremo Bernie Ecclestone speaks with Infiniti Red Bull Racing Team Principal Christian Horner and team consultant Dr Helmut Marko during final practice for the Brazilian Formula One Grand Prix at Autodromo Jose Carlos Pace on November 8, 2014 in Sao Paulo, Brazil.  (Photo by Dan Istitene/Getty Images)

Bernie Ecclestone steht unter Druck, die kleinen Teams wollen mehr Geld. Bild: Getty Images South America

Zu wenig Geld für die Kleinen

Bernie Ecclestone unter Druck: Sauber, Force India und Lotus fordern mehr Geld

Die Formel-1-Teams Force India, Sauber und Lotus haben Chefvermarkter Bernie Ecclestone erneut mit Nachdruck zur Hilfe in ihrer finanziellen Notlage aufgefordert. In einem energischen offenen Brief an Ecclestone fordern die drei Unternehmen mehr Geld.



Verfasst wurde das Schreiben von Robert Fernley, dem Vize-Teamchef von Force India, im Namen aller drei Rennställe. Verlangt wird, bis Ende November eine «ausgeglichenere Verteilung» der Einnahmen durchzusetzen. Der offene Brief wurde von der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» veröffentlicht.

Die Teams kritisieren, dass ein Grossteil der Formel-1-Millionen an die Schwergewichte wie Ferrari und Red Bull fliesst und diese zudem das Regelwerk mitbestimmen. Ihnen bliebe nur ein zu geringer Anteil, um neben den hohen Kosten für die Hybridmotoren noch den notwendigen finanziellen Aufwand für eine lange Saison bestreiten zu können. Aus Sicht der kleineren Teams stelle diese Konstruktion ein «fragwürdiges Kartell» in der Formel 1 dar.

31.10.2014; Austin; Formel 1 - GP USA 2014 - Training; Teamchefin Monisha Kaltenborn (L, AUT), Sauber, im Gespraech mit Teameigner Dr. Vijay Mallya (IND), Force India (GER, Sauber )Jennifer Becks (Sutton/freshfocus)

Die Teamchefs von Sauber und Force India haben Geldsorgen. Bild: Sutton/freshfocus

Die drei Rennställe verlangen daher erneute Krisengespräche am Rande des Saison-Finale in Abu Dhabi. Sie fürchten, dass Ecclestone sie im Verbund mit den Top-Teams aus der Rennserie drängen will. Stattdessen könnten die grossen Teams künftig ein drittes Auto einsetzen oder Boliden aus der Nachwuchsklasse GP2 das Feld auffüllen. Dies würde «den Wert der Formel 1 und die Reputation als Sport massiv untergraben», warnen Force India, Sauber und Lotus. (si)

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