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Bei konsequenten Schiris hätte Lautaro gegen Schweiz Gelb-Rot gesehen

260712 -- KANSAS CITY, July 12, 2026 -- Lautaro Martinez 22 of Argentina celebrates with fans after scoring during the quarter final match between Argentina and Switzerland at the 2026 FIFA World Cup, ...
Lautaro Martinez feiert in der Fankurve.Bild: www.imago-images.de

Wären die Schiris konsequent gewesen, hätte auch Lautaro Martinez Gelb-Rot gesehen

Am Ausscheiden der Schweiz im WM-Viertelfinal hätte es nichts geändert. Doch auch Argentinien wäre beinahe nicht um einen Platzverweis herumgekommen.
12.07.2026, 13:5112.07.2026, 13:51

Es gibt da draussen Fussballfans, die an eine Verschwörung glauben. Dass die FIFA alles steuert und dass Gianni Infantinos Drehbuch es vorsieht, dass Lionel Messi und Argentinien wie schon 2022 erneut Weltmeister werden.

Der Beweis dafür muss erst erbracht werden. Bis dahin sind solche Theorien auf ähnlichem Niveau anzusiedeln, wie dass 1969 die Mondlandung bloss inszeniert war.

Argentinian Barcelona player Lionel Messi receives the Best FIFA mens player award from FIFA president Gianni Infantino during the ceremony of the Best FIFA Football Awards, in Milan's La Scala t ...
Kennen sich schon lange: Messi und Infantino bei einer FIFA-Gala 2019.Bild: AP

Hässige Schweizer

Nach dem 1:3-Niederlage der Schweiz nach Verlängerung im WM-Viertelfinal wird nun in erster Linie über die Schiedsrichter diskutiert. Nicht über die über weite Strecken sehr gute Leistung der Nati, sondern über den Platzverweis, den sich Breel Embolo mit einer Schwalbe eingehandelt hat.

Vollstreckt wurde diese Gelb-Rote Karte erst nach Intervention des Videoschiedsrichters. Die Unparteiischen nahmen es also ganz genau, was im Schweizer Lager unisono für scharfe Kritik sorgte.

Grenzwertiger Torjubel

Weniger pingelig waren Schiedsrichter und VAR bei den Argentiniern. Nachdem Lautaro Martinez in der 121. Minute das alles entscheidende 3:1 erzielt hatte, liess er sich natürlich feiern. Der Stürmer von Inter Mailand übersprang eine Werbebande und platzierte sich auf einer Absperrung.

Ob Lautaro seine zweite Verwarnung des Spiels hätte kassieren müssen, ist ein Grenzfall. Im FIFA-Regelwerk heisst es:

«Ein Spieler wird verwarnt (…), wenn er an einem Zaun hochklettert und/oder sich den Zuschauern auf eine Weise nähert, die zu einem Sicherheitsproblem führt …»

Vor einem Platzverweis rettete den Argentinier wohl die Tatsache, dass die Schiedsrichter kein Sicherheitsproblem sahen. Zudem kehrte der 28-Jährige rasch wieder aufs Spielfeld zurück. Bei strenger Auslegung der Regel hätte Argentinien aber im Halbfinal gegen England auf Lautaro Martinez verzichten müssen. (wtsn)

JULY 11, 2026: Argentina forward Lautaro Martinez 22 jumps back to the pitch to celebrates with teammates at Kansas City Stadium in Kansas City, MO. /CSM Kansas City United States - ZUMAc04_ 20260711_ ...
Lautaro Martinez kehrt zurück aufs Feld und darf auch am Mittwoch auflaufen.Bild: www.imago-images.de
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Wie 2022 immer noch die Weltbesten? Sicher ist: Argentinien steht im Halbfinal. Es beendet mit einem 3:1 n.V. die Träume der Schweiz.

quelle: keystone / ashley landis
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