Manzambi fehlte dem Schweizer Spiel – zum Trost gab's das Trikot von Messi
Gegen Ende der ersten Halbzeit kommt dieser Gedanke auf: Wie gut würde Johan Manzambi jetzt dem Schweizer Spiel tun! Zwar hat die Nati viel Ballbesitz. Aber sie weiss wenig damit anzustellen. Das Schweizer Spiel ist statisch, Gefahr kommt nicht auf.
Aber leider kann Manzambi dem Team nicht helfen. Wie bereits im Achtelfinal gegen Kolumbien fehlt der 20-jährige Offensivspieler auch gegen Argentinien wegen einer Knieprellung. Manzambi ist dazu verdammt, tatenlos mitanzusehen, wie sich seine Kollegen gegen den Weltmeister schlagen.
Sie machen es nach der Pause immer besser, kommen durch Dan Ndoye zum verdienten Ausgleich. Ehe die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo wegen einer Schwalbe den Schwung aus dem Schweizer Spiel nimmt.
Manzambi hat nach der 1:3-Niederlage nach Verlängerung immerhin ein persönliches Erfolgserlebnis. Beim Verlassen des Stadions zeigt er den anwesenden Journalisten, dass er das Trikot von Lionel Messi erhalten hat. Womöglich hat auch der Superstar vom Genfer, der sich an dieser WM ins grosse Rampenlicht gespielt hat, Notiz genommen.
مانزامبي حصل على قميص الأسطورة ميسي ✅ pic.twitter.com/ZQzxLYiVu3
— Messi World (@M10GOAT) July 12, 2026
Drei Tore hat Johan Manzambi am Turnier in Nordamerika erzielt und dazu Vorlagen zu zwei weiteren Treffern gegeben. Diese Bilanz, seine erfrischende Spielweise und eine starke Bundesliga-Saison mit dem SC Freiburg sorgen dafür, dass er in der Sommerpause mit grosser Wahrscheinlichkeit den Klub wechseln wird.
Freiburg soll sich mit Newcastle United über einen Transfer einig sein. Die Rede ist von einer Ablösesumme von 60 Millionen Euro. Damit wäre Johan Manzambi der teuerste Schweizer Fussballer der Geschichte – und einer mit einem originalen Messi-Trikot. (ram)
