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Irak und DR Kongo lösen die letzten Tickets für die Fussball-WM 2026

Iraq's Aymen Hussein celebrates scoring his side's 2nd goal during the World Cup playoff final soccer match between Iraq and Bolivia in Monterrey, Mexico, Tuesday, March 31, 2026. (AP Photo/ ...
Aymen Hussein feiert seinen Treffer zum 2:1 gegen Bolivien.Bild: keystone

Der Irak löst das letzte Ticket für die WM 2026

Die DR Kongo und der Irak gewinnen die interkontinentalen Playoffs und dürfen im Sommer an der Fussball-WM teilnehmen. Damit stehen alle 48 Teilnehmer fest – theoretisch.
01.04.2026, 07:1601.04.2026, 07:48

Die Demokratische Republik Kongo hat seinen Playoff-Final gegen Jamaika gewonnen und das WM-Ticket gelöst. Für die Afrikaner ist es nach 1974, als das Land noch Zaire hiess, die zweite Teilnahme an einer Fussball-Weltmeisterschaft. DR Kongo schlug Jamaika 1:0 nach Verlängerung.

Nach 99 Minuten vor knapp 40'000 Fans im mexikanischen WM-Stadion von Guadalajara wurde ein Premier-League-Spieler zum kongolesischen Helden. Axel Tuanzebe vom FC Burnley schoss nach einem Corner das Tor, das seine Nation an die WM brachte:

Die DR Kongo wird in der WM-Gruppe K spielen. Die Gegner heissen Portugal, Usbekistan und Kolumbien.

Kuriosum: In der Verlängerung musste sich der Schiedsrichter auswechseln lassen. Der Argentinier Facundo Tello hatte sich an der linken Wade verletzt und wurde für den Rest der Spielzeit vom vierten Offiziellen ersetzt.

Irak nach 40 Jahren zurück

Kurz nach 7 Uhr (Schweizer Zeit) stand dann der letzte WM-Teilnehmer fest. Der Irak setzte sich gegen Bolivien mit 2:1 durch. Nach 1986 ist es die zweite erfolgreiche Qualifikation.

In Monterrey wurde Aymen Hussein zum Matchwinner. Sein Treffer in der 53. Minute war die Entscheidung im WM-Stadion von Monterrey:

In der Gruppe I wird der Irak der Aussenseiter sein. Die Vorrundengegner heissen Frankreich, Norwegen und Senegal.

Damit stehen nun alle 48 Teilnehmer der Rekord-WM fest. Allerdings ist wegen des Kriegs gegen die USA nach wie vor offen, ob der Iran tatsächlich nach Nordamerika reisen wird. Zuletzt sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino, er rechne mit den Iranern: «Es gibt keinen Plan B, C oder D». (ram)

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quelle: keystone / matthias schrader
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