Italiener kritisieren Schweizer Spiel – das schreibt die internationale Presse zum Nati-Sieg
🇩🇪 Bild
«Im finalen WM-Achtelfinale setzt sich die Schweiz in einer zähen Partie mit 4:3 nach Elferschiessen gegen Kolumbien durch. Der Gegner im Viertelfinale heisst nun Argentinien um Superstar Lionel Messi (39), das sein Achtelfinal dramatisch mit 3:2 gegen Ägypten nach 0:2-Rückstand gewann.»
🇩🇪 Sportschau
«Die Pfiffe der kolumbianischen Fans, die im WM-Stadion in Vancouver klar in der Überzahl waren, konnten den Schweizer Schützen nichts anhaben. Bis auf Manuel Akanji, der den Ball über das Tor der ‹Cafeteros› setzte, zeigten sich alle Spieler der Eidgenossen eiskalt und trafen vom Punkt. Die Schweiz siegte in einer intensiven Partie mit 4:3 im Elfmeterschiessen und feierte damit einen historischen Erfolg: Erstmals seit der Heim-WM 1954, also vor 72 Jahren, steht die Schweiz wieder im Viertelfinal einer Weltmeisterschaft.»
🇩🇪 Die Zeit
«Bei der Schweiz machte sich Johan Manzambis Fehlen deutlich bemerkbar. Zwar kamen Fabian Rieder (30.) und Dan Ndoye (32.) aus jeweils halb linker Position zu guten Abschlüssen, für die Unberechenbarkeit des Jungstars fand die Mannschaft aber schlicht keinen Ersatz.»
🇫🇷 L'Équipe
«Kobel, der zum MVP gewählt wurde, gelang in der entscheidenden Spielserie eine grossartige Parade gegen Hernandez. Die Schweiz wird diese Phase des Wettbewerbs zum ersten Mal seit 1954 wieder zu Hause erleben. Das ist eine lange Zeit. Und die Nati wird den Weltmeistern Paroli bieten können. Aber was war das für ein knappes Spiel!»
🇮🇹 Gazzetta dello Sport
«Nach einem äusserst schlechten Match, das von beiden Mannschaften in langsamem Tempo und mit vielen Fehlern auf beiden Seiten bestritten wurde, setzte sich Yakins Mannschaft durch. Vargas verwandelte den entscheidenden Penalty.»
🇪🇸 Marca AS
«Vom Aussenseiter zum Favoriten. Die Schweiz gehört nun zumindest zu den acht besten Nationalmannschaften dieser Weltmeisterschaft. Das Glück im Penaltyschiessen war den Helvetiern gegeben, die nun im Viertelfinal auf Messi und Co. treffen – ein Viertelfinal, mit dem niemand gerechnet hatte. Falls es jemanden noch nicht aufgefallen ist: Die Schweizer sind nur noch zwei Spiele davon entfernt im Final in New Jersey zu stehen.»
🇪🇸 El Mundo
«Das Spiel war ein taktischer Abnutzungskampf. Obwohl Kolumbien zunächst das Mittelfeld dominierte und durch Puerta die erste klare Chance hatte – Gregor Kobel klärte jedoch souverän. Die Partie versank zunehmend in einer Flaute, in der gegenseitiger Respekt jeden Anflug von Kreativität unterband. Weder die Präsenz von James Rodríguez noch die Unberechenbarkeit von Luis Díaz – der von Zakaria gut gedeckt wurde – schafften es, die Schweizer Abwehr zu durchbrechen.»
🇦🇷 La Nacion
«Es wird die Schweiz sein. Entgegen allen Erwartungen schied Kolumbien nach zwei Fehlschüssen im Penaltyschiessen aus, wodurch Argentinien nun vor der Herausforderung steht, gegen einen starken, eher zurückhaltenden und weniger bekannten Gegner anzutreten, der körperlich stärker, aber weniger talentiert ist. Ein Gegner mit viel Erfahrung, bestehend aus Spielern, die seit vielen Jahren in Top-Ligen und bei grossen Teams spielen, und gerade deshalb genauso schwierig zu besiegen ist wie alle bisherigen Gegner.»
🇦🇷 Clarin
«Kolumbien, die einzige Mannschaft im Turnier, die in allen drei Ausrichterländern spielen musste, hätte den Sieg verdient gehabt, doch die Entscheidung im Penaltyschiessen – die vierte an dieser Weltmeisterschaft, die einzige im Achtelfinal – hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun.»
🇬🇧 BBC
«Gregor Kobel war der Held der Schweiz, als er im Penaltyschiessen einen atemberaubenden Schuss des Kolumbianers Cucho Hernandez parierte und damit den Einzug ins Viertelfinal gegen Argentinien sicherte.»
🇬🇧 The Guardian
«Die Schweiz hatte sich im Penaltyschiessen mit 4:3 durchgesetzt: Ruben Vargas entscheidender Treffer besiegelte ein emotionales Ende von mehr als zwei Stunden spannungsgeladenem, zögerlichem und lächerlich torlosem Fussball im WM-Achtfinal.»
🇺🇸 New York Times
«Ein hart umkämpftes, ausgeglichenes Spiel wurde von zwei aussergewöhnlichen Abwehrreihen dominiert, und es gab nur äusserst wenige nennenswerte Chancen, da beide Mannschaften mit der Bedeutung des Anlasses zu kämpfen hatten.»
(car)
- Wie sieht der Turnierbaum für die Nati aus? Hier findest du es heraus
- Nach der Party bleibt an der Hardbrücke nur der Müll ++ Bundesrat gratuliert der Nati
- Diese Schweizer Nati darf noch viel grösser träumen
- Nati-Trainer Yakin spricht über Manzambis Verletzung – und es ist nicht gut
- JAAA! WM-VIERTELFINAL! Die Schweiz bezwingt Kolumbien im Penaltyschiessen 🇨🇭
