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WM 2026: Diese Schweiz kann jeden Gegner schlagen – ein Kommentar

A fan of team Switzerland poses with a replica of the World Cup trophy as the Swiss fans gather on the streets arround a trainstation after Switzerland won the 2026 FIFA World Cup soccer round of 16 s ...
Die Schweiz steht im WM-Viertelfinal – und mit diesem Team scheint alles möglich.Bild: keystone
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Diese Schweizer Nati darf noch viel grösser träumen

Die Schweiz wollte die beste Fussball-WM ihrer Geschichte spielen. Das hat sie geschafft – doch der Hunger bei Granit Xhaka und Co. ist noch nicht gestillt. Und wieso sollte er auch? Diese Nati kann jeden Gegner schlagen.
08.07.2026, 05:0508.07.2026, 05:41

Die Schweiz steht im WM-Viertelfinal! Es ist ein historischer Erfolg, den die meisten von uns zum ersten Mal erleben. Schliesslich stand die Nati letztmals 1954 im eigenen Land unter den besten acht bei einer Fussball-Weltmeisterschaft.

So erreicht die Euphorie im Land selbstverständlich neue Dimensionen. Die Bilder von den Public Viewings und aus den Strassen zeigen das – und sie kommen auch bei denjenigen an, die dafür verantwortlich sind. Murat Yakin freute sich riesig darüber und sagte: «Es ist etwas vom Schönsten, das man als Nati-Trainer erleben kann.»

So feierten die Nati-Fans in Zürich.Video: watson/hanna dedial

Genau das war das Ziel der Nati: die beste WM der Schweizer Geschichte zu spielen und die Fans in der Heimat stolz zu machen. Es war ein grosses Ziel, doch sie hat es mit Bravour erreicht. Die Schweiz ist mehr als stolz auf ihre Nati. Der Hunger bei Captain Granit Xhaka und Co. ist aber noch lange nicht gestillt. Wieso sollte er auch?

Bei dieser Schweizer Nati ist das Träumen erlaubt. Natürlich gilt sie auch im WM-Viertelfinal gegen Argentinien um Lionel Messi als Aussenseiter. Aber der Titelverteidiger stolperte schon gegen Kap Verde und Ägypten beinahe – dieser wankende Fussballriese ist reif, um vom Turnierbaum gepflückt zu werden. Und die Schweiz hat das drauf.

Zweifel daran, dass diese Schweiz jeden Gegner schlagen kann, sind nicht mehr angebracht.

Denn: Zweifel daran, dass diese Schweiz jeden Gegner schlagen kann, sind nicht mehr angebracht. Natürlich warten im weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft noch grössere Kaliber als Kolumbien. Doch die Südamerikaner spielten bisher ein sehr starkes Turnier und stiegen in den Augen vieler Experten in den Status eines Geheimfavoriten auf.

Deshalb mag die Zuversicht vor dem WM-Achtelfinal auch in der Schweiz bei vielen nicht riesig gewesen sein. Uns von der Sportredaktion ging es zumindest so. Der Schmerz von vergangenen Niederlagen in grossen Spielen hallte irgendwie nach. Der Gedanke, dass die Nati am Ende wieder ein bitteres Ausscheiden erleiden muss – gerade wenn die Partie lange ausgeglichen bleibt.

Schliesslich sprach die Bilanz in Verlängerungen und Penaltyschiessen Bände. In diesem Jahrtausend gewann die Nati nur eines von sieben Spielen, das nach 90 Minuten noch nicht entschieden war. Doch am gestrigen Dienstagabend bezwangen die Schweizer die bösen Geister und zeigten, dass diese Bedenken völlig unberechtigt waren.

Wir haben eine andere Nati gesehen. Eine, die in jeder Sekunde mit jeder Zelle an ihren Erfolg glaubt.

Wir haben in Vancouver gegen Kolumbien nämlich eine andere Nati gesehen. Eine selbstbewusste, die sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt – auch nicht von Verletzungen mehrerer Leistungsträger kurz vor dem Spiel. Eine, die in den entscheidenden Momenten cool bleibt und das Maximum herausholt. Und vor allem eine, die in jeder Sekunde mit jeder Zelle an ihren Erfolg glaubt.

Diese Schweizer Nati hat verdient, dass wir das auch tun. Deshalb gilt ab sofort: In Nati We Trust! Egal, wer der Gegner ist.

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quelle: keystone / ashley landis
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96 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Amboss
08.07.2026 09:00registriert April 2014
Es ist echt unglaublich. Da schafft die Schweiz den Einzug ins viertelfinale und was lesen wir hier?
Fast nur Motzkommentare. Freut euch doch einfach mal!
Was müsste denn die Nati leisten, dass ihr mal zufrieden seid?
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Dachsmann
08.07.2026 09:01registriert März 2023
Ja es war ein Grottenkick, eine Frechheit für neutrale Zuschauer, aber ebenso von kolumbianischer Seite. Wären die Kolumbianer so viel besser gewesen, hätten sie die Schweiz ausgeschaltet bzw. Das defensive Standhalten der CH ist hoch zu gewichten. Drum liebe Hater, ins Penaltyschiessen muss man erstmal kommen. Gegen die Argentinier liegt mit dieser Mentalität etwas drin.
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Amadeus
08.07.2026 09:15registriert September 2015
Der (mediale) Schweizer Klassiker. Ein Spiel und man wechselt von mangelnder Euphorie zu Selbstüberschätzung 😅
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