Tragödie bei WM-Feier in Spanien: 13-Jähriger von Brunnen begraben und gestorben
Bei einem Unglück am Rande der spanischen Feierlichkeiten zum WM-Triumph über Argentinien ist ein 13 Jahre alter Junge tödlich verletzt worden. Der Teenager starb in der westspanischen Gemeinde Ciudad Rodrigo, als er von einem einstürzenden Springbrunnen erschlagen wurde, wie die spanische Zeitung «El Pais» berichtete.
Dem Bericht zufolge hatte der 13-Jährige gemeinsam mit anderen Menschen am frühen Montagmorgen den spanischen WM-Sieg gefeiert, als ein Teil des Brunnens plötzlich in sich zusammenfiel. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Der Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt für Feierlichkeiten in der 11'000-Einwohner-Stadt.
Videos in sozialen Medien zeigten laut «El Pais», wie der Brunnen von mehreren jungen Menschen bestiegen wurde. Demnach habe ein von einer Steinsäule getragenes Becken nachgegeben und den Jungen unter sich begraben.
Die Stadtverwaltung der Gemeinde zeigte sich in einem Facebook-Beitrag erschüttert. «Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fussball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt», hiess es. Die Verwaltung ordnete eine dreitägige Trauerbeflaggung an.
Der Sieg der spanischen Nationalmannschaft im WM-Final gegen Argentinien löste in ganz Spanien Jubelstürme aus. Der erste spanische WM-Titel seit 2010 wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Zum Empfang der Nationalmannschaft im Zentrum von Madrid werden am Montag nach Behördenangaben bis zu eine Million Menschen erwartet. (riz/tonline)
