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WM 2026: Sané trifft nach Pavlovic-Foul – VAR meldet sich nicht

Germany's Aleksandar Pavlovic (5) and Ecuador's Pedro Vite battle for the ball during the World Cup Group E soccer match in East Rutherford, N.J., near New York, Thursday, June 25, 2026. (AP ...
Aleksandar Pavlovic trifft Pedro Vite am Kopf. Bild: keystone

Dem Blitztor von Deutschland durch Sané haftet ein Makel an

25.06.2026, 22:4726.06.2026, 00:12

Eine bessere Antwort hat Deutschland eigentlich nicht geben können. Da die DFB-Elf schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador sicher als Gruppensieger feststand, kam die Frage auf, wie ernst sie diese abschliessende Partie noch nimmt. Bestand gar die Möglichkeit, dass Deutschland mit einem nachlässigen Auftritt das Rennen um Platz 2 in der Gruppe verfälschen würde?

Die Antwort fiel schnellstmöglich: Nein. Deutschland nahm das Spiel gegen Ecuador ernst und traf schon in der 2. Minute zum 1:0. Doch das Tor von Leroy Sané warf weitere Fragen auf: War der Treffer tatsächlich korrekt und hätte sich der Videoassistent nicht melden müssen?

Denn bevor Sané völlig freistehend an den Ball kam und Ecuador-Goalie Hernan Galindez bezwang, traf Aleksandar Pavlovic nämlich einen Gegenspieler am Kopf. Der deutsche Mittelfeldspieler versuchte, nach einem Einwurf den Ball zu spielen, hatte sein Bein sehr weit oben und erwischte den Ecuadorianer. Die Pfeife von Schiedsrichterin Tori Penso aus den USA blieb aber stumm und Videoschiedsrichter Joe Dickerson beorderte seine Landsfrau auch nicht an den Bildschirm, um sich die strittige Szene noch einmal anzuschauen. SRF-Kommentator Mario Gehrer wie auch Schiedsrichterexperte Sascha Amhof konnten dies nicht nachvollziehen.

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So verstummten die Proteste der Ecuadorianer am Ende unberücksichtigt. Die Südamerikaner hatten im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, allerdings ihrerseits die perfekte Antwort parat: Nur sieben Minuten nach Sanés Führung traf Nilson Angulo zum vielumjubelten Ausgleich. Davon schien Deutschland aus der Fassung gebracht worden zu sein. Die DFB-Elf verlor die Partie wegen eines späten Treffers von Gonzalo Plata doch noch. Während das für das Team von Julian Nagelsmann ohne Konsequenzen blieb, durfte sich Ecuador über den Einzug in die K.-o.-Phase freuen. (abu)

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