Darum gab Embolo beim Nati-Empfang keine Interviews
Es war ein tobender und warmer Empfang für Breel Embolo, als er beim Nati-Empfang auf dem Turbinenplatz auf die Bühne gerufen wurde. Embolo winkte den jubelnden Fans zu und stellte sich daraufhin zu den bereits aufgestellten Spielern und Staffmitgliedern.
Als dann alle Akteure auf der Bühne waren, sprach SRF-Moderatorin Anette Fetscherin mit den Spielern Johan Manzambi, Gregor Kobel und Granit Xhaka. Nicht aber mit Breel Embolo. Gab es eine Abmachung, dass mit dem Stürmer nicht gesprochen werden darf? Schweizheute kontaktierte den Schweizerischen Fussballverband und SRF. Gemäss beider Parteien einigten sie sich bereits zuvor darauf, dass Manzambi, Kobel und Xhaka zum Publikum sprechen werden. SFV-Medienchef Adrian Arnold schreibt: «Die Spieler für die Interviews wurden von SRF so gewünscht.»
Ähnlich klingt es beim Schweizer Fernsehen. Auf die Anfrage von Schweizheute teilt SRF mit: «Der Empfang der Schweizer Nationalmannschaft war ein Anlass des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). Annette Fetscherin führte als Moderatorin durch den Empfang, der live auf SRF zwei und im Livestream zu sehen war. Die Entscheidung, welche Spieler interviewt werden, traf SRF in Rücksprache mit dem SFV.» Weitere Interviewmöglichkeiten gab es für die Medienschaffenden nicht. Seit seinem Platzverweis im WM-Viertelfinal gegen Argentinien hat sich Embolo noch nicht öffentlich geäussert. (riz)
