Schotte dreht am Flughafen um – und wer diese Videos sieht, weiss: Es hat sich gelohnt
Schottland ist erstmals seit 1998 an einer Weltmeisterschaft dabei und eigentlich sollte es in Zukunft einen festen Platz bekommen. Und zwar wegen seiner Fans.
Wie diese in Boston und Foxborough, wo Schottland seine ersten beiden WM-Spiele absolviert hat, für Unterhaltung sorgen, ist schlicht wunderschön. Da ist die Geschichte mit dem US-Fan, der gegenüber dem Ferienhaus einiger Schotten wohnte, sich mit diesen anfreundete und am Ende ein Ticket für das Spiel gegen Marokko geschenkt bekam. Er will jetzt sogar mit nach Miami reisen, wo Schottland auf Brasilien trifft.
Beloved, I have made camp at Boston Stadium @GilletteStadium with the #TartanArmy in section 126. Their pipes bring me comfort though I fear not but to fail them. Love to the weans. Your devoted husband - M pic.twitter.com/OKDvtHy2Gg
— Mike Morrison (@MDMorrison82) June 19, 2026
Ausserdem gab es die schöne Geschichte vom Besuch eines Spiels der Boston Red Sox, des Baseballteams, dessen Fans die Schotten echte europäische Fankultur beibrachten.
Und dann sind da die Berichte, dass die schottischen Fans die Biervorräte einiger Pubs und Supermärkte leergetrunken haben. Die Videos von den Schiffen im Hafen Bostons, wo vor rund 250 Jahren die US-Amerikaner den britischen Tee ins Meer geworfen haben. Und und und.
Dass es den Mitgliedern der Tartan Army da schwerfällt, die Heimreise anzutreten, ist wenig überraschend. So erging es einigen schottischen Fans, wie einer von ihnen dem Fernsehsender Boston 25 berichtete. Er und seine Freunde seien nach dem 1:0-Sieg gegen Haiti bereits am Flughafen gewesen, hätten sich dann aber umentschieden.
«Ich habe mir gedacht: Ich gehe nicht nach Hause, ich bleibe hier. Also habe ich mich wieder in ein Taxi gesetzt und bin wieder nach Boston gekommen», erzählte er. Dann geriet er ins Schwärmen: «Die Menschen in Boston sind fantastisch. Es ist die beste Stadt, in der ich je war. Deshalb bin ich geblieben, weil ihr einfach unglaublich seid.»
#Scotland fans turned around at Logan because they don’t want to go home 🍻 #TartanArmy@boston25 pic.twitter.com/uLEkujGtII
— Michael Raimondi (@mraimonditv) June 19, 2026
Wer die Bilder rund um das zweite Gruppenspiel gegen Marokko sieht, weiss sofort, dass sich dieser Entscheid gelohnt hat. Erneut füllten sie die Boote zu Hunderten, sangen, hüpften, feierten gemeinsam:
Scotland fans are buzzing and completely hyped for the upcoming clash with Morocco! 🏴🔥🇲🇦#KobbyKyeiSports #FifaClubWorldCup pic.twitter.com/bI9wtUgzPS
— KOBBY KYEI SPORTS (@KobbyKyeiSports) June 19, 2026
Kurz vor dem Spiel gab es dann schon den nächsten Gänsehautmoment: die Hymne «Flower of Scotland». Vielleicht musst du die Lautstärke etwas runterdrehen, sonst droht ein Gehörschaden:
Und in der Halbzeit ging die schottische Party dann weiter. Und zwar zum Lied «Yes Sir, I Can Boogie» von der Band Baccara:
Scotland fans singing "Yes Sir, I Can Boogie" at full volume during halftime against Morocco 🏴🎶
— Sports on Predict (@predictdotsport) June 19, 2026
Take a moment and listen to that. pic.twitter.com/uXSV8Ev0VX
Die gute Laune liessen sich die Fans auch von der 0:1-Niederlage nicht nehmen. Stattdessen machten sie das, was sie am besten können: singen, hüpfen und feiern:
These Scotland fans aren’t letting the result ruin their night… 🏴🤔#TartanArmy #NoScotlandNoParty pic.twitter.com/eGYfCKN5pB
— Patrick Mullen (@Patrick_Mullen1) June 20, 2026
(nih)
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