Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Croatia's Mladen Petric celebrates after scoring his side's winning goal during the Euro 2008 group E qualifying soccer match between England and Croatia at Wembley Stadium in London, Wednesday Nov. 21, 2007.  England failed to qualify for the tournament on Wednesday after losing at Wembley 3-2 to Croatia.  (AP Photo/Tom Hevezi)

Petric jubelt: Er schiesst Kroatien mit seinem Tor gegen England an die EM 2008. Bild: AP

Mladen Petric über Kroatien: «Wir haben vielleicht das beste Mittelfeld der Welt»

Mladen Petric stand 2008 zum einzigen Mal in Kroatiens Kader an einer Endrunde. Aus der damaligen Mannschaft steht ein Trio im WM-Final 2018 gegen Frankreich, den Petric gerne live vor Ort verfolgen möchte.

Stefan Baumgartner/keystone-sda



Mladen Petrics Telefon stand in den letzten Tagen kaum einmal still. Der 45-fache Internationale, der seine Karriere 2016 bei Panathinaikos Athen beendet hat, ist ein viel beschäftigter Mann. Seine Meinung zu Kroatiens Höhenflug an der WM in Russland ist gefragt, dazu überlegt er sich, zusammen mit seinem Bruder kurzfristig eine Reise nach Moskau zu organisieren.

Das ist Mladen Petric

Der ehemalige Offensivspieler wurde 1981 im damaligen Jugoslawien geboren und zog im frühen Kindesalter mit seiner Familie in den Kanton Aargau. In der Schweiz spielte er auf höchster Stufe für GC (1999 bis 2004) und Basel (2004 bis 2007). Für Kroatien bestritt Petric zwischen 2001 und 2013 45 Länderspiele und erzielte 13 Tore.

Das Telefon bleibt aber auch darum nicht stumm, weil Petric noch immer in Kontakt mit dem Team steht. «Mit Ivan Rakitic habe ich mich ungefähr jeden zweiten Tag ausgetauscht. Ich will wissen, wie es ihm und den Kollegen geht, wie die Stimmung ist und was es sonst zu erzählen gibt.» Petric hatte im Februar 2013 sein 45. und letztes Länderspiel bestritten, mit den meisten der kroatischen WM-Teilnehmern spielte er noch zusammen.

«Wir gehören immer noch dazu»

Aus dem EM-Team von 2008, das im Viertelfinal im Penaltyschiessen in Wien an der Türkei gescheitert ist, sind neben Rakitic noch Luka Modric und Vedran Corluka dabei. Petric schwärmt vom «unglaublichen Zusammenhalt», die Mannschaft sei mehr als eine Familie. «Bist du einmal in der Nationalmannschaft, bist du für immer dabei. Wir gehören immer noch dazu.»

Der Finaleinzug ist für Petric die «Krönung der letzten zehn bis zwölf Jahre Arbeit». Kroatien sei immer ein Geheimfavorit gewesen. Nun mache es den Anschein, als seien die Talente gereift, als greife ein Rädchen ins andere. «Die Mannschaft ist konstanter geworden. Das Gerüst besteht aus Top-Einzelspielern.» Eine wichtige Beobachtung Petrics betrifft den Teamgeist. «Der Zusammenhalt ist nochmals grösser geworden. Das sieht und hört man in den Interviews, alle reden von einer Familie.»

Der grosse Anteil des Trainers

Es scheint, als habe Kroatiens Goldene Generation die vermutlich letzte Chance bislang resolut genützt, etwas ganz Grosses zu reissen. Dass die «Vatreni» überhaupt die Möglichkeit erhalten, um den WM-Titel zu spielen, schreibt Petric zu einem gewissen Teil auch Trainer Zlatko Dalic zu. «Mit solchen Einzelspielern ist vieles ein Selbstläufer. Dalic hatte keinen grossen Namen und er übernahm, als die Stimmung nicht optimal war.» Am Spielstil habe er nicht viel geändert. «Aber ich denke, es ist sein Verdienst, dass das Team an einem Strick zieht.»

Dazu kommt die körperliche und mentale Verfassung der Mannschaft. Kroatien hat durch die drei Verlängerungen gegen Dänemark, Russland (jeweils mit Penaltyschiessen) und England 90 Minuten mehr in den Beinen als Frankreich und hat dazu einen Tag weniger Ruhepause. Für Petric mag das ein Nachteil sein, den er aber nicht gelten lässt. «Der Final ist eine einmalige Chance, es geht ein Bubentraum in Erfüllung. Man vergisst die Müdigkeit und rennt, bis man nicht mehr kann.»

Rebic und sein Selbstvertrauen

Das zeigte sich für den ehemaligen HSV- und Dortmund-Stürmer am Beispiel von Mario Mandzukic. Petric war beeindruckt, welch weite Wege der Angreifer von Juventus Turin (nicht nur) gegen England ging – und dann noch das entscheidende Tor erzielte. «Er ist ein Kilometer-Fresser. Wir haben vielleicht das beste Mittelfeld der Welt. Aber in der Abwehr fehlt es an grossen Namen. Für uns ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle defensiv mitarbeiten.»

epa06885230 Matryoshka dolls depicting France's Antoine Griezmann (C-R) and Croatia's Mario Mandzukic (C-L) and other soccer players from the FIFA World Cup 2018 are on display in a souvenir shop in central Moscow, Russia, 13 July 2018. Croatia will face France in their FIFA World Cup 2018 final soccer match on 15 July.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Begehrte Matrjoschka? Jene mit Mario Mandzukic. Bild: EPA

Petric fällt es schwer, aus dem aktuellen Team einen Namen herauszupicken, der über allem steht. Natürlich ist Luka Modric aufgrund seiner vier Champions-League-Titel mit Real Madrid Kroatiens bester Spieler aller Zeiten und natürlich hat Goalie Danijel Subasic im Penaltyschiessen des Viertelfinals gegen Russland Geschichte geschrieben. «Aber wir haben keinen Goalgetter wie Harry Kane.» Der Fakt, dass Kroatien nach Belgien die meisten verschiedenen Torschützen stellt, zeigt für Petric die Geschlossenheit auf.

Einen Spieler nennt der 13-fache Länderspiel-Torschütze gleichwohl noch als Überraschung: Ante Rebic. «Er hat in der WM-Qualifikation kaum eine Rolle gespielt, kam selten zum Einsatz. Sein Doppelpack im deutschen Cupfinal gegen Bayern München scheint ihm unendlich viel Selbstvertrauen verliehen zu haben. Nun ist er aus dem Team nicht mehr wegzudenken.»

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

Frankreich gegen Kroatien – das tippt das Mikrowellen-Orakel

abspielen

Video: watson

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

3 Menschen sterben in Spanien durch Sturm «Gloria»

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

Link zum Artikel

WEF 2020: Trump lobt sich selbst ++ Klimawanderer mit Verspätung, Mini-Demo in Davos

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Belinda Bencic besteht ersten Test in Melbourne

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

109
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

3 Menschen sterben in Spanien durch Sturm «Gloria»

20
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

8
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

358
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

547
Link zum Artikel

WEF 2020: Trump lobt sich selbst ++ Klimawanderer mit Verspätung, Mini-Demo in Davos

216
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

100
Link zum Artikel

Belinda Bencic besteht ersten Test in Melbourne

0
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

109
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

3 Menschen sterben in Spanien durch Sturm «Gloria»

20
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

8
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

358
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

547
Link zum Artikel

WEF 2020: Trump lobt sich selbst ++ Klimawanderer mit Verspätung, Mini-Demo in Davos

216
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

100
Link zum Artikel

Belinda Bencic besteht ersten Test in Melbourne

0
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mehrheit spricht sich für Super-League-Reform aus: Clubvertreter wollen die 12er-Liga

Die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League (SFL) haben in Bern über den künftigen Modus der Super League diskutiert. Die Mehrheit der Klubvertreter sprach sich für eine Erweiterung der höchsten Liga auf zwölf Klubs aus.

Beim Modus für eine Meisterschaft mit zwölf Klubs wird in den nächsten Wochen eine detaillierte Analyse des Modells stattfinden, das seit rund 20 Jahren in Schottland zum Einsatz kommt.

Dort tragen die zwölf Klubs der höchsten Liga pro Saison 38 Runden aus. Nach 33 …

Artikel lesen
Link zum Artikel