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Der kroatische Jubel nach dem erstmaligen Einzug in den WM-Final. bild: twitter

Kroaten sind kaputte Leute – doch wir werden Weltmeister

12.07.18, 21:31 13.07.18, 06:31

Toni Lukic / watson.de



Ich kann es heute immer noch nicht realisieren, wenn ich darüber nachdenke: Kroatien im WM-Finale. Jebote! Ich war schon daran gewöhnt, dass meine Mannschaft immer wieder aufs Neue scheitern würde. Aber dieses Herz, das diese Generation – meine Generation – gezeigt hat, in allen K.o.-Spielen nach Rückstand zurückzukommen, nach drei Verlängerungen immer noch zum Vollsprint anzusetzen, das verdient allen Respekt dieser Welt.

Dieser Finaleinzug ist nicht einfach nur der überraschende Erfolg einer kleinen Underdog-Nation von vier Millionen Einwohnern. Dafür ist die Geschichte dieses Landes zu untrennbar mit dieser Nationalmannschaft verbunden.

Im Sommer 1998, Kroatien war gerade einmal sieben Jahre unabhängig, gewann das Land bei seiner ersten Weltmeisterschaft sensationell Bronze und fegte Deutschland im Viertelfinale mit 3:0 vom Platz. Das alles mit legendären Spielern, einem Trainer-Schlitzohr und mit technisch schönem Fussball in unverkennbarem Schachbrett-Trikot.

Ich war damals neun Jahre alt, lebte seit vier Jahren in Deutschland und sass mit riesigen Augen vor dem Fernseher. Wohl genauso wie die Spieler, die gestern England vom Platz schossen. Kroatien erlebte in diesem Sommer sein Wunder von Bern. In den nächsten Jahren hatten viele meiner Landsleute Probleme, die Bodenhaftung zu behalten.

Kroatien war das Land mit der malerischsten Küste, mit im Vergleich zur Einwohnerzahl den erfolgreichsten Sportlern und warmherzigen Menschen. Wenn in irgendeinem ausländischen Beitrag über Kroatien als gastfreundliches Touristenziel gesprochen wurde, dann war das kroatischen Zeitungen Leitartikel wert. Das sind wohl die Komplexe eines kleinen Landes. Bei all den kleinen Nationen des ehemaligen Jugoslawien sind diese aber nochmal ausgeprägter.

So kam Kroatien in den Final:

Video: YouTube/FIFATV

Doch Kroatiens schöner Schein erlebte schnell einen Reality-Check. Heute kämpft Kroatien mit Korruption, einer stagnierenden Wirtschaft, mit Konflikten zwischen den kulturell und wirtschaftlich extrem unterschiedlichen Regionen und mit einer grassierenden Auswanderung. Und trotzdem sprachen Radiomoderatoren lieber darüber, dass irgendeine Website den Weihnachtsmarkt in Zagreb als schönsten in Europa wählte, während das Land 2016 schon wieder 30'000 Einwohner weniger als im Vorjahr hatte.

Über drei Millionen Kroaten leben im Ausland, viele identifizieren sich mit Kroatien, die wenigsten träumen aber von einer Rückkehr. Trotzdem werden in Kroatien immer mehr Schachbrettmuster auf Verpackungen gedruckt, die Kriegsveteranen treiben die Politiker vor sich her, während «Heimat»-Rocker Thompson Stadien füllt mit Jugendlichen, die teils faschistische Symbole zur Schau stellen.  

Diese Ambivalenz von herzlichen, gebildeten Leuten und nationalistischer Dogmatik ist furchtbar kompliziert. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass Kroatien erst seit 1991 eine Republik ist. Und dass diese Unabhängigkeit in einem blutigen Konflikt erkämpft wurde. Dies war der dritte verheerende Krieg im 20. Jahrhundert. Diese Wunden sind in Kroatien oder in den anderen Ländern des ehemaligen Jugoslawien weder verheilt noch aufgearbeitet.

In Kroatien sagt man nicht umsonst den einfachen Spruch: «Naši ljudi su pokvareni» – unsere Leute sind kaputt. 

Und die Nationalmannschaft? Die war immer ein Spiegel ihres Landes. Immer wurden die Stars aus den Top-Klubs gefeiert, doch in den entscheidenden Momenten bei den Turnieren fehlten die Resultate. Und im Hintergrund grassiert weiter die Korruption. Der WM-Held von 1998 Davor Šuker, der gerne in der dritten Person von sich spricht, ist einer der besten Freunde von Zdravko Mamić, dem Ex-Präsidenten von Dinamo Zagreb, der sich persönlich mit Spielertransfers bereicherte und nun zu 6,5 Jahren Haft verurteilt wurde. Für ihn sagte auch Luka Modrić vor einem Gericht falsch aus.

Nationalistische Skandale gab es auch zur Genüge, etwa als Joe Šimunić per Mikrofon den faschistischen Ruf «Za Dom Spremni» an die Fans richtete, oder als Unbekannte ins Stadion von Split einbrachen, um ein Hakenkreuz auf den Rasen zu ätzen und den Verband zu blamieren. Und die neue goldene Generation um Modrić, Rakitić, Mandžukić und Perišić drohte, unter dem ganzen Wirrwarr erneut einzuknicken.

Vielleicht wird jetzt klar, warum dieser Finaleinzug sich wie ein Wunder anfühlt, das mich ratlos macht. Wie ist uns ein Spiel vor Ende der Qualifikation dieser unbekannte aber menschlich absolut integre Trainer Dalić in den Schoss gefallen? Wie kann es sein, dass wir gegen Dänemark im Elfmeterschiessen weitergekommen sind, obwohl Modrić drei Minuten vor Schluss den Elfmeter kläglich vergab? Wie haben wir es ins Finale geschafft ohne übertriebene Schauspielerei und unfaire Härte? Wie sind wir in jedem K.o.-Spiel nach Rückstand zurückgekommen? Woher nehmen diese Spieler die Kraft, in der 120. Minute der dritten Verlängerung hintereinander noch den Torwart anzurennen? Woher kommt dieser unbändige Wille?  

Ich kann es nicht sagen. Ich weiss nur, dass diese Spieler zu Vorbildern im ehemaligen Jugoslawien geworden sind. Die meisten Menschen in Serbien oder Bosnien-Herzegowina feuern die Kroaten bei dieser WM an. Weil sie sich in dieser Mannschaft wiederfinden. Weil diese kroatische Nationalmannschaft kämpft und Frankreich niederringen wird. Und weil sie zeigt, dass Aufgeben keine Option ist und man seinen schlechten Seiten nicht freien Lauf lassen muss. Das ist nicht nur für Kroatien ein wichtiges Signal. 

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Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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51
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    Alle Leser-Kommentare
  • CZBG 13.07.2018 20:42
    Highlight Bravo Kroati! Bez Straha, samo jako. Kakvi francuzi, kakvi bakraci!!!!!
    2 4 Melden
  • Mandra 13.07.2018 20:16
    Highlight Es heisst nicht kaputte Leute sondern; Kroaten sind verdorbene Leute.
    das wäre die richtige Übersetzung.

    nicht wichtig aber halt ein Detail
    2 0 Melden
  • dho 13.07.2018 10:14
    Highlight Was machen die brillianten Herren Laurent Gillieron (Präsident) und Alex Miescher (Generalsekretär), wenn UNSER Rakitic Ivan (Möhlin, AG) am Sonntag Weltmeister im Fussball wird?
    18 4 Melden
    • InfinityLoop 13.07.2018 10:49
      Highlight Sich in den Arsch beissen?
      16 1 Melden
    • Staal 13.07.2018 11:49
      Highlight Sie können nix dafür
      5 2 Melden
    • dho 13.07.2018 14:08
      Highlight @Staal interessant...
      2 2 Melden
  • rodolofo 13.07.2018 08:39
    Highlight Danke für diesen Einblick in eine Balkan-Seele!
    Als "Westler", der sich schon immer mit dem Realsozialistischen Ostblock-Schlamassel identifiziert hat, gebe ich jetzt noch einen "Blick von Aussen" dazu:
    Was mich am "Jugoslawischen Charakter" (falls es das überhaupt gibt) besonders fasziniert, ist dieses "Ungeschminkte hinter dem Aufgetakelten".
    Da wird mit stilistischen Mitteln hervorragend ein verführerischer Schein produziert, und gleichzeitig machen die Gesichter nicht "Cheese!" wie im überzüchtet künstlichen US-Glamour!
    Diese raue Ehrlichkeit (das Kaputte?) ist für mich das EDLE!
    23 23 Melden
    • Lichtblau550 13.07.2018 21:05
      Highlight Auch von mir ein Danke. Man muss sich nicht gross für Fussball interessieren und noch nicht mal jemanden aus Kroatien kennen: Aber dieser Artikel ist einfach grossartig geschrieben und erlaubt echten Einblick. Gerne mehr von Toni Lukic von watson DE.
      2 1 Melden
  • Nasi 13.07.2018 08:04
    Highlight Ich finde dieses Kroatien Gerde einfach nur übertrieben.

    Vorweg: Respekt für ein Land mit so wenig Einwohnern, dass sie so gute Fussballer haben.

    Bei Kroatien von einem "Underdog" zu reden finde ich völlig übertrieben. Die Mannschaft hat EINIGE Weltstars zu bieten. Mit Modric als Schlüsselspieler und mehrfacher Championsleaguegewinner etc.
    Also sooo überraschend wie man hier immer liest ist das doch alles gar nicht....

    Und man muss ehrlich sein:
    Achtel und Viertel haben sie (mich) nicht überzeugt. Zwei Mal mit Glück weiter gekommen. Ich sage nur: Modric's Penalty der irgendwie noch rein ist
    30 31 Melden
    • Tince 13.07.2018 10:06
      Highlight Manchmal braucht es auch Gluck.
      14 3 Melden
    • stef2014 13.07.2018 12:54
      Highlight Nasi, geh mal die Finalisten der, sagen wir mal, letzten 10-12 WMs durch. Kroatien fällt da schon sehr aus dem Rahmen, was ich ja sehr erfreulich finde. Also ich würde schon sagen, dass es überraschend ist. Nicht, dass die Spielstärke überrascht, aber am Ende des Turniers stehen trotzdem immer die üblichen Verdächtigen im Final.
      5 3 Melden
    • droelfmalbumst 13.07.2018 13:50
      Highlight Mann muss auch ein bisschen einsehen, dass vorallem die "Favoriten" kläglich versagt haben. Das war halt auch unterstzützend für z.B. Kroatien ins Finale zu kommen. Mit einem Deutschland, oder Spanien auf der üblichen Höhe würde es vermutlich anders aussehen...dennoch natürlich eine top Leistung!! Mann muss die Chancen die sich ergeben halt auch nutzen können :)
      5 0 Melden
  • Noblesse 13.07.2018 07:50
    Highlight Verstehe Ihre Emotionalität. Fussballerisch war aber auch mal Glück dabei, was es braucht. Kroation hat stabilen Angriffsfussball gezeigt. Zum "spanischen" Mittelfeld kommen da Perisic und weitere Stürmer dazu, die ernorme Qualität haben. Aber eben, Sport ist Sport. Zuviel Projektion ist auch nicht gesund? Das sieht man ja, wenn Teams in solchen Turnieren zu früh scheitern...
    21 2 Melden
  • ujay 13.07.2018 06:19
    Highlight Allez le bleu!
    49 47 Melden
    • SteWe 13.07.2018 10:50
      Highlight hattest wohl einen Festerplatz im Französischunterricht.
      25 5 Melden
    • stef2014 13.07.2018 12:56
      Highlight SteWe, könnte man aber von deinem Deutschunterricht auch sagen.... ;) Sorry, der musste jetzt sein... :)
      18 0 Melden
    • droelfmalbumst 13.07.2018 13:51
      Highlight kommt davon wenn man steine wirft und im Glashaus sitzt... *g*
      12 0 Melden
    • ujay 13.07.2018 17:29
      Highlight @SteWe😂😂😂😂😂😂😂
      8 0 Melden
  • Troxi 13.07.2018 06:19
    Highlight Sollte Kroatien Weltmeister werden, wird das bei mir zumindest ein ganz fahder Geschmack hinterlassen. Denn Lovren und Modric sind in ein Korruptionsskandal Rund um Mamic verwickelt, welcher ihr Spielvermittler und Präsident von Dynamo Zagreb war und gegen Modric wird ebenfalls ermittelt...
    https://www.sport.de/news/ne3279582/kriminalfall-mamic-kroatien-stars-unter-druck/

    29 48 Melden
    • ConcernedCitizen 13.07.2018 07:47
      Highlight Hattest auch einen faden Beigeschmack als Messi und Ronaldo wegen Steuerbetrug angeklagt wurden? Hör auf zu schlaumeiern und geniesse den Fussball.
      66 25 Melden
    • Troxi 13.07.2018 09:29
      Highlight Ganz ehrlich gesagt ja! Wie man so den Fussball geniessen kann, wenn genau weiss, dass Kriminelle am Werk sind, ist mir ein Rätsel. Gilt übergreifend auf andere Sportarten, wie auch für Wirtschaft und Politik. Kriminelle gehören bestraft und nicht belohnt.
      16 14 Melden
    • Weisnidman 13.07.2018 09:35
      Highlight Das Verfahren ist gegen Mamic und sie sind nur als Zeugen vor Gericht gekommen... Mein Gott erkundigen sie sich erst richtig bevor sie mit den Finger auf die Spieler zeigen.
      18 12 Melden
    • Troxi 13.07.2018 11:21
      Highlight Modric ist wegen Falschaussage ebenfalls angeklagt!
      15 0 Melden
    • Weisnidman 13.07.2018 12:07
      Highlight Ich gebs auf...weil er sagte er könne sich nicht an alles erinnern was vor Jahren war klagten ihn die Anwälte von Mamic an
      3 9 Melden
  • Bowell 12.07.2018 23:36
    Highlight Nope. Die haben gegen Frankreich nicht den Hauch einer Chance.
    25 47 Melden
    • Weisnidman 13.07.2018 09:35
      Highlight Haben die Engländer auch gesagt
      31 5 Melden
  • Adam Gretener 12.07.2018 22:30
    Highlight Lieber Toni, meine Freundin und ich sind seit fast 20 Jahren zusammen, habe 15 Jahre lang meine Sommerferien auf der schönen Insel Hvar verbracht während der alten Jugo-Zeit. Einer der wenigen Berichte von Kroaten oder Serben, der auch mal selbstkritisch ist. Danke dafür, brate.
    192 8 Melden
    • Adam Gretener 12.07.2018 22:36
      Highlight Ich vergass zu erwähnen, dass sie Serbin ist. Aber es müssen beide Staaten endlich mal hinstehen und ihre Vergangenheit aufarbeiten und die Korruption und die radikalen Kirchen aus ihrem System kriegen. Auf beiden Seiten.
      102 8 Melden
    • Adam Gretener 13.07.2018 00:11
      Highlight Und wenn Toni ganz ehrlich wäre, würde er "pokvareni" nicht wortwörtlich übersetzen, sondern sinngemäss. Dann hat es nämlich eine ganz andere Bedeutung.
      28 0 Melden
    • kupus@kombajn 13.07.2018 09:15
      Highlight Dasselbe habe ich mir auch gedacht. Dieses "pokvareni" meint nicht kaputt, sondern hinterhältig und durchtrieben.
      19 0 Melden
    • w'ever 13.07.2018 18:35
      Highlight @adam
      also Hvar mit dem rest von kroatien zu vergleichen ist ein wenig sehr weit her geholt. ich bin auch ein paar mal durch kroatien gereist und immer wieder auf hvar gelandet. im norden ist/war die bevölkerung schon noch sehr nazionalistisch. hvar hatte gar keine andere möglichkeit sich zu öffnen. deren einzige einnahmequelle sind die touristen
      1 2 Melden
    • Adam Gretener 13.07.2018 20:39
      Highlight w'ever: Also ihre Eltern hatten zu Jugo-Zeiten eben dieses Haus in einem kleinen Dorf auf Hvar. Letztes Jahr wollten wir das Haus nach vielen Jahren wieder mal besichtigen. Die Autoscheiben wurden eingeschlagen und das Haus mit Eier beworfen. Soviel zum "vergangenen" Extremismus. Ein Wunder dass das Haus noch nicht angezündet wurde. Echt traurig.
      1 0 Melden
    • w'ever 13.07.2018 21:17
      Highlight gar nicht nett das mit dem auto
      0 1 Melden
  • Tony Montana 12.07.2018 22:08
    Highlight Kroatien spielt einen tollen Fussball.
    Weniger toll - eigentlich unter jeder Sau - finde ich, dass in der Mannschaftskabine faschistisches Liedgut gesungen wird.

    https://www.abendblatt.de/sport/wm-2018/article214770097/Korruption-und-fragwuerdige-Lieder-Kroatiens-andere-Seite.html?__pwh=G%2BHVcZ6cJ3nsnakZopk%2FRQ%3D%3D
    136 40 Melden
    • Dory..hä? 13.07.2018 01:16
      Highlight Dicki Poscht.
      19 4 Melden
    • Weisnidman 13.07.2018 09:32
      Highlight Ohhh man Tony fang bitte nicht mit so einem shit an... Langsam ist es echt peinlich den Sänger und das Lied mit Faschismus gleich zu setzen. Dann würde man die meisten Landeshimnen verbiten. Zb die Französische wo man zu Waffen greifen ruft. Und za dom spremni wurde von der SPD als Faschistisch eingestuft wie vieles anderes
      6 25 Melden
    • Nausicaä 13.07.2018 13:18
      Highlight @Weisnidman: Ich bin nicht gerade francophil, aber meine Güte dieser Käse. Faschistische Texte mit der Hymne der französischen Revolution zu vergleichen, während der sich der 3. Stand gegen die Ausbeutung durch die Obrigkeit wehrte, das ist absolut dilettantisch.
      12 1 Melden
    • Weisnidman 13.07.2018 14:28
      Highlight @Nausicaä
      Vergleich die beiden Texte wortwörtlich und sihe selbst ob sie sich so gewaltig unterscheiden. Die Marseilles hab ich nur als ein Beispiel genommen
      0 11 Melden
    • Horatio 13.07.2018 21:56
      Highlight Hättest du geschwiegen ich hielte dich für einen Philosophen.
      0 0 Melden
  • Kapitän Haddock 12.07.2018 22:00
    Highlight Also ich hatte erwogen, Kroatien als Urlaubziel zu wählen...aber nach diesem Kommentar...should i? :O
    26 64 Melden
    • Repplyfire 12.07.2018 23:58
      Highlight Ja, hingehen und dir selber ein Bild machen. Deine Erfahrungen werden unterschiedlich sein, je nachdem ob du an der dalmatinischen Küste Urlaub machst oder an der serbischen Grenze über Politik diskutierst.
      39 2 Melden
    • Mia_san_mia 13.07.2018 05:52
      Highlight Ja umso mehr...
      21 1 Melden
    • kesla 13.07.2018 06:47
      Highlight Keine Sorge, als Urlaubsziel ist es absolut lohnenswert!
      24 1 Melden
    • Janis Joplin 13.07.2018 09:01
      Highlight Ja, solltest du - jetzt erst recht.
      12 1 Melden
    • Socceroo04 13.07.2018 10:41
      Highlight Unbedingt hin, ganz tolles Land. Küste ist wunderschön und im Hinterland triffst Du sowas von nette und gastfreundliche Menschen. Die haben zwar nicht unbedingt immer genug Geld aber dafür umso mehr Lebensfreude.
      Und wenn Du Spanferkel magst haste gewonnen 😉
      18 1 Melden
  • Harry Schlender 12.07.2018 21:57
    Highlight jacé hrvatska! wünsche euch viel erfolg am sonntag!
    39 25 Melden
    • Adam Gretener 12.07.2018 23:13
      Highlight Es müsste heissen, jače. Ein é kennt man da nicht.
      8 10 Melden
    • zsalizäme 13.07.2018 08:42
      Highlight @Adam Gretener
      You must be fun at parties...
      36 3 Melden
    • Harry Schlender 13.07.2018 13:06
      Highlight @adam gretener danke für den hinweis, habe mein bestes versucht, spreche und schreibe kein kroatisch
      5 1 Melden
  • Chili5000 12.07.2018 21:38
    Highlight Guter Text! Trifft den Nagel auf dem Kopf!
    67 10 Melden

Frankreich, kein Weltmeister der Herzen

Frankreich ist kein Weltmeister der Herzen, sondern einer des Verstandes. Der zweite WM-Titel für «Les Bleus» ist trotzdem einer, den sie sich verdient haben.

Frankreich ist Weltmeister. Weil es Tugenden verkörpert hat, aus denen Weltmeister gemacht sind. Nervenstärke, Cleverness, und Qualität – aber auch eine Portion Unfairness.

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