NFL-Star Puka Nacua nach Wirbel neben dem Feld in Entzugsklinik
NFL-Receiver Puka Nacua von den Los Angeles Rams hat sich freiwillig in eine private Einrichtung begeben. Das teilte sein Anwalt der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 24-Jährige hatte zuletzt nicht nur auf dem Spielfeld für Wirbel gesorgt.
Dem Anwalt zufolge habe sich Nacua in die Einrichtung begeben, «um sich auf seine Gesundheit, seine persönliche Weiterentwicklung und seine allgemeine Entfaltung zu konzentrieren». Welche Behandlung Nacua erhält, wurde nicht mitgeteilt. Die Entscheidung sei vor einer gegen ihn eingereichten Klage gefallen und stehe in keinem Zusammenhang mit dieser.
«Er übernimmt Verantwortung»
Sportlich hatte Nacua in der abgelaufenen Saison überzeugt. Er führte die NFL mit 129 Receptions an, erzielte 1715 Yards und zog mit den Rams bis ins Playoff-Halbfinale ein.
Doch er geriet für private Äusserungen in die Kritik. Im Dezember entschuldigte er sich, nachdem er während eines Livestream-Auftritts eine antisemitische Geste gezeigt hatte.
Im März reichte eine Frau Klage gegen ihn ein. Sie behauptete, Nacua habe eine antisemitische Äusserung getätigt und sie in der Silvesternacht in Los Angeles gebissen. Sein Anwalt wies den Antisemitismus-Vorwurf als «offensichtliche Lüge» zurück und bezeichnete den Biss als «Rangelei».
In seiner Erklärung hielt der Anwalt fest: «Puka übernimmt Verantwortung für sein Wohlbefinden und die Steigerung seiner Leistungsfähigkeit während der Saisonpause.» (ram/t-online)

