Sport
Leichtathletik

Diamond League: Lobalu gewinnt in Monaco über 5000 Meter

Dominic Lokinyomo Lobalu, of Switzerland, right, crosses the finish line ahead of Graham Blanks, of the United States, to win the men's 5000 meters during the Herculis Diamond League athletics me ...
Dominic Lobalu gewinnt zum zweiten Mal ein Diamond-League-Rennen.Bild: keystone

Starker Schlussspurt: Lobalu siegt beim Diamond-League-Meeting in Monaco über 5000 m

Dominic Lobalu sorgt beim Diamond-League-Meeting in Monaco für den Schweizer Höhepunkt. Er gewinnt das Rennen über 5000 m. Einen Schreckmoment erlebt Simon Ehammer.
10.07.2026, 22:0110.07.2026, 22:48

Dominic Lobalu ist zurück - und wie! Einen Monat, nachdem er in Oslo die Verbesserung seines Schweizer Rekords über 5000 m klar verpasst und sich danach ratlos über seine enttäuschende Leistung gezeigt hatte, meldete er sich nach einem Trainingsblock in der Höhe von St. Moritz an der französischen Mittelmeerküste eindrücklich zurück.

In 12:52,55 Minuten blieb er zwar knapp zwei Sekunden über seinem Landesrekord von 12:50,87, den er vor einem Jahr ebenfalls in Oslo aufgestellt hatte. Dennoch zeigte er ein starkes Rennen und belohnte sich mit seinem dritten Sieg im Rahmen der Diamond League nach Stockholm 2022 und London 2024.

Bereits der fünfte Schweizer Sieg

Im Stade Louis II spielte Lobalu seine Stärken voll aus. Der gebürtige Südsudanese lief taktisch klug und konnte auf der Schlussrunde nochmals zulegen. Dennoch schien ihm der Sieg auf der Zielgeraden noch zu entgleiten. Graham Blanks zog am Schweizer vorbei, doch Lobalu konterte und schob sich auf den letzten Metern wieder am Amerikaner vorbei.

«Ich bin sehr zufrieden und habe alles gegeben. Den Kick (ganz am Schluss) habe ich in St. Moritz trainiert», verriet Lobalu im Interview mit SRF. Er sorgte damit für den bereits fünften Schweizer Sieg in diesem Jahr in der Diamond League.

Moser bei Comeback wieder auf dem Podest.

Einer dieser fünf Siege geht auf das Konto von Stabhochspringerin Angelica Moser (die anderen drei holte Audrey Werro). Bei ihrem Sieg vor knapp zwei Wochen in Paris zog sich Moser allerdings eine Bänderverletzung am rechten Fuss zu. Trotzdem stand die Europameisterin am Freitag in Monaco bereits wieder am Start - dort, wo sie vor zwei Jahren mit 4,88 m ihren Schweizer Rekord aufgestellt hatte. Bei ihrem Comeback nach einer kurzen Verletzungspause überquerte die Winterthurerin 4,62 m und belegte damit den geteilten 3. Rang.

Ehammer bricht Wettkampf ab

Einen Schreckmoment erlebte Simon Ehammer. Der Schweizer Rekordhalter im Zehnkampf landete im Weitsprung nach zwei Fehlversuchen im dritten Anlauf bei 8,32 m. Anschliessend brach er den Wettkampf jedoch ab. Bei der Landung habe sein hinterer Oberschenkel «zugemacht», erklärte der Appenzeller im Interview mit SRF. Mit Blick auf die Europameisterschaften in einem Monat wollte er kein Risiko eingehen. Am Ende belegte Ehammer den 5. Platz. Es gewann der zweifache Olympiasieger Miltiadis Tentoglou. Der Grieche entriss Ehammer mit 8,61 m zugleich die Jahresweltbestleistung.

Hoenke mit gelungener Premiere

Fabienne Hoenke feierte ihre Premiere in der Diamond League. Die 22-jährige Aargauerin verbesserte über 200 m in 22,50 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um neun Hundertstel. In einem hochklassigen Feld reichte dies zu Platz 7. Den Sieg sicherte sich Julien Alfred aus St. Lucia in 21,51 Sekunden, der drittschnellsten Zeit, die je über die halbe Bahnrunde gelaufen wurde. (riz/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder aus Wimbledon 2026
1 / 20
Die besten Bilder aus Wimbledon 2026

Linda Noskova stürmt in den Halbfinal.

quelle: keystone / neil hall
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Lehmann Schweiz Kritik
Video: extern
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Murat Yakin bestätigt: Manzambi fehlt auch im WM-Viertelfinal gegen Argentinien
Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinal gegen Weltmeister Argentinien ohne Johan Manzambi auskommen. Seine im Training erlittene Knieprellung lässt wie schon im Achtelfinal gegen Kolumbien keinen Einsatz zu.
Johan Manzambi wird im WM-Viertelfinal nicht spielen können. Dies bestätigte Murat Yakin am Freitagabend an einer Pressekonferenz. «Manzambi kann morgen leider nicht spielen. Wir haben versucht, ihn fit zu bekommen, aber die Verletzung lässt es noch nicht zu.» Yakin ist sich bewusst, dass es ein schwerer Verlust für sein Team ist, bleibt aber trotzdem optimistisch: «Das schmerzt extrem, er hatte das Momentum auf seiner Seite. Das werden wir als Team auffangen.»
Zur Story