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Lionel Messi

Statistik zeigt, wie schwach Messi und Argentinien im WM-Final waren

Argentina's Lionel Messi (10) reacts after losing to Spain in the World Cup final soccer match between Spain and Argentina in East Rutherford, N.J., near New York, Sunday, July 19, 2026. (AP Phot ...
Ein in Tränen aufgelöster Lionel Messi nach dem WM-Final: Auch er konnte gegen Spanien nichts ausrichten.Bild: keystone

Selbst Messi wurde komplett abgemeldet – diese Finalstatistik der Argentinier sagt alles

0 Schüsse nach 90 Minuten im WM-Final: Argentiniens Offensive blieb gegen Spanien bis zum Schluss ziemlich blass. Das lag auch an Superstar Lionel Messi, der völlig aus dem Spiel genommen wurde.
20.07.2026, 02:0720.07.2026, 02:07

Wollte Argentinien dieses Spiel überhaupt gewinnen? Als Zuschauer des WM-Finals konnte man das Gefühl bekommen, dass dies nicht der Fall war. So wenig tat die Albiceleste fürs Spiel. Vieles hatte wohl auch mit den überragenden Spaniern zu tun, die schlicht nichts zuliessen. Dennoch wirkten Lionel Messi und Co. über 120 Minuten äusserst harmlos.

Besonders in der regulären Spielzeit hatte Argentinien überhaupt nichts zu bestellen. Nach 90 Minuten hatte das Team von Trainer Lionel Scaloni keinen einzigen Schuss abgegeben und somit auch 0,00 Expected Goals. Das kam in einem WM-Final noch nie vor. Spanien hingegen kam bereits auf 15 Schüsse, von denen zehn auf das Tor der Argentinier gingen, und 1,19 Expected Goals. Erst nach Spaniens Führungstreffer änderte sich das ein wenig.

Die Statistiken des WM-Finals.
Die Statistiken des WM-Finals.bild: sofascore

Doch auch in der zweiten Hälfte der Verlängerung kam der Weltmeister von 2022 nur zu zwei Abschlüssen – einen Torschuss verzeichnete Argentinien im gesamten Spiel nicht. 0,17 Expected Goals waren das Resultat. Dieser Wert ist das Symbol für eine erschreckend schwache Leistung der Albiceleste.

Und daran konnte auch Superstar Lionel Messi nichts ändern. Der 39-Jährige blieb in seinem dritten WM-Final wirkungslos. In der ersten Viertelstunde hatte er gemäss Opta nur einen einzigen Ballkontakt – beim Anstoss. Nach 120 Minuten hatte er den Ball 54 Mal berührt, so wenig wie zuvor in keinem Spiel an dieser WM, das er von Beginn an bestritten hat.

Lionel Messi im WM-Final gegen Spanien
Lionel Messi kam im WM-Final nicht wirklich zur Geltung.Bild: sofascore

Noch bezeichnender war jedoch, was er mit diesen Chancen angefangen hat. So brachte er den Ball kaum einmal nach vorne, blieb gerade bei Pässen in der gegnerischen Hälfte für einmal eher ungenau – nur 18 von 26 Pässen kamen beim Mitspieler an – und ausserdem verlor er den Ball 16 Mal. Dieser Wert wurde von den Feldspielern nur von Lamine Yamal übertroffen. Dem Spanier unterliefen gar 25 Ballverluste bei jedoch 86 Ballkontakten.

All das zeigt, wie sehr Spanien Argentinien im Griff hatte. Und weshalb die Furia Roja der logische Sieger im WM-Final vor den Toren New Yorks war.

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