Basel gewinnt einen sehr müden Kick gegen Servette + GC punktet in Lausanne
Servette – Basel 0:1
Bis zur 78. Minute musste sich der FCB gedulden, ehe Neuverpflichtung Zan Celar vom Penaltypunkt den 1:0-Siegtreffer erzielte. Servettes Houboulang Mendes hatte Coleen Louis im Strafraum von den Beinen geholt. Der Sieg der Basler war nicht gestohlen, aber doch ein guter Lohn für eine durchschnittliche Leistung und nach der enttäuschenden letzten Saison ein viel versprechender Start.
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Servette - Basel 0:1 (0:0)
8351 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tor: 78. Celar (Penalty) 0:1.
Servette: Besson; Houboulang Mendes (85. Maceiras), Rouiller, Burch, Mazikou; Lambourde (78. Ouattara), Pedro Naressi, Cognat, Njoh (85. Nunez); Stevanovic; Ayé (69. Mráz).
Basel: Salvi; Tsunemoto, Daniliuc, Akpe, Cissé (22. Louis); Metinho, Malachowski (69. Leroy); Asane Sow, Shaqiri (69. Ajeti), Otele (69. Olaigbe); Celar.
Bemerkungen: Keine.
Lausanne – GC 1:1
Die Grasshoppers erkämpfen sich im ersten Pflichtspiel unter den neuen Besitzern einen Punkt. Ein 20-Jähriger verhilft dem Fast-Absteiger der letzten Saison bei Lausanne-Sport mit einem späten Tor zum einem 1:1.
Samuele Bengondo, 20 Jahre alt und in der letzten Saison nach den ersten drei Einsatzminuten in der Super League verletzungsbedingt ab Oktober nicht mehr einsatzfähig, profitierte in der 81. Minute von einem Lausanner Ballverlust im Spielaufbau und glich von der Strafraumgrenze aus.
Bis dahin deutete vieles auf eine Niederlage der Grasshoppers hin. Lausannes Ibrahim Bah Mendes erzielte nach etwas mehr als einer halben Stunde mit der ersten richtigen Offensivaktion den ersten Treffer der neuen Saison - und legte damit die vermeintliche Basis zu Lausannes Auftaktsieg über den Barrage-Teilnehmer der letzten Spielzeit. GC, mit Justin Hammel im Tor sowie Captain Amir Abrashi und Rückkehrer Nikolas Muci in der Startelf, war in der Folge zwar ebenbürtig, im letzten Drittel aber lange zu harmlos.
Ludovic Deléchat, der neue Präsident der Grasshoppers, hatte bei seiner Antrittsrede «Taten statt Worte» versprochen. Trainer Peter Zeidler, der im Tor die bisherige Nummer 1 dem Neuzugang Marvin Hübel vorzog, nannte das Auftaktspiel «eine erste Standortbestimmung». Grosse Töne spuckten die GC-Akteure im Vorfeld nicht, zu grossen Taten waren sie im Waadtland aber auch nicht imstande. So gesehen war der erste Punkt ein guter Lohn.
Die Erkenntnis aus der Standortbestimmung war vielmehr, dass beim Rekordmeister für den Moment nicht mit einer wundersamen Auferstehung zu rechnen ist. Während Lausannes neuer Trainer Luka Elsner der siegreiche Einstand knapp entglitt, strahlten die Zürcher im Vorwärtsgang nach wie vor zu wenig Gefahr aus, um sich in der Liga nach drei Zusatzschlaufen über die Barrage wieder nach oben zu orientieren.
Lausanne-Sport - Grasshoppers 1:1 (1:0)
5878 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 33. Bah Mendes (Janneh) 1:0. 81. Bengondo (Sahin) 1:1.
Lausanne-Sport: Mastil; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty; Custodio (69. Mollet), Roche; Bah Mendes (59. De la Fuente), Lekoueiry (85. Ajdini), Butler-Oyedeji (69. Koné); Janneh (85. Traoré).
Grasshoppers: Hammel; Stroscio, Paloschi (46. Diaby), Mikulic, Rissi; Abrashi (69. Sahin), Meyer, Hassane (79. Conateh); Clemente (46. Plange), Muci (69. Bengondo), Krasniqi.
Verwarnungen: 27. Paloschi, 66. Muci, 67. Poaty, 67. De la Fuente, 72. Koné, 77. Krasniqi, 84. Mikulic. (riz/sda)
