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Russlands Sperre aufgehoben – Ukraine geht gegen IOC vor

epa09792091 (FILE) - Russian fans wave flags during the men's preliminary round ice hockey match between Russia and the USA inside the Gangneung Hockey Centre at the PyeongChang Winter Olympic Ga ...
Das Internationale Olympische Komitee hat die Sperre gegen Russland aufgehoben – die Ukraine will dagegen vorgehen.Bild: keystone

Ukraine geht wegen Wiederzulassung Russlands gegen IOC vor

Die Ukraine wird vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen den IOC-Beschluss klagen, die bisherige Sperre des Russischen Olympischen Komitees vorläufig aufzuheben. Das kündigt Sportminister Matwij Bidny beim Netzwerk Linkedin an.
29.07.2026, 18:0929.07.2026, 18:09

Das Internationale Olympische Komitee hatte Anfang Juli entschieden, Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles weitgehend aufzuheben.

Die Massnahmen gegen Russland hatte das IOC damit begründet, dass das Russischen Olympischen Komitee (ROC) gegen die Olympische Charta verstossen habe, weil es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja aufgenommen hat. Russlands Olympia-Komitee hatte dieser Begründung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen. Aus Sicht des IOC ist nun die juristische Grundlage für eine Sperre entfallen.

Ukrainian Sports Minister Matvii Bidnyi discusses the impact of the war in Ukraine on Olympic athletes, at the 2026 Winter Olympics, in Milan, Italy, Sunday, Feb. 8, 2026. (AP Photo/Stefanie Dazio)
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Ukraines Sportminister Matwij Bidny.Bild: keystone

Dem widersprach der ukrainische Sportminister. Er nannte die IOC-Entscheidung voreilig. Bidny warf Russland vor, ukrainische Sportorganisationen in seine eigene Struktur integriert zu haben. Zwar habe Russland die Struktur seines Olympia-Komitees verändert, die Ansprüche auf ukrainisches Territorium aber nicht aufgegeben. Die Ukraine sieht sich seit mehr als vier Jahren russischen Angriffen ausgesetzt.

Russland hat sich zuvor seinerseits an den Sportgerichtshof in Lausanne gewandt und klagt dort gegen den Leichtathletik-Weltverband. Der Verband hält ungeachtet des IOC-Entscheids am Ausschluss von russischen und belarussischen Sportlerinnen und Sportler an internationalen Wettbewerben fest. World Athletics hatte Russland bereits im November 2015 wegen systematischen Dopings gesperrt und nur einzelnen Sportlerinnen und Sportlern ein Startrecht als neutralen Athleten gewährt. (nih/sda/dpa)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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banda69
29.07.2026 21:18registriert Januar 2020
Infatino macht den Fussball kaputt und das IOC die Olympischen Spiele.

Schöne neue korrupte Welt.
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