Samuel Giger lässt sich nach dem Sieg am Kilchberger feiern.Bild: keystone
Was für ein Comeback: Samuel Giger triumphiert zum zweiten Mal am Kilchberger
Samuel Giger heisst der grosse Sieger des Kilchberger Schwingets 2026. Der Thurgauer gewinnt den Schlussgang gegen den Innerschweizer Marcel Bieri.
Für Giger ist es der dritte Sieg an einem Fest mit eidgenössischem Charakter. Bereits vor fünf Jahren hatte er am Kilchberger Schwinget triumphiert, 2023 gewann er zudem das Unspunnen-Fest.
Giger gab beim Saisonhöhepunkt nach mehr als drei Monaten Verletzungspause sein Comeback und krönte dieses mit seinem zweiten Sieg am Kilchberger. Der Thurgauer ist erst der zweite Schwinger nach Karl Meli (1967, 1973), der den prestigeträchtigen Anlass zweimal (in Folge) gewinnen konnte.
Musste er sich 2021 den Sieg noch mit Damian Ott und Fabian Staudenmann teilen, schwang er diesmal alleine obenaus. Im Schlussgang brauchte er gegen den überraschenden Bieri etwas mehr als zwei Minuten, um ihn ins Sägemehl zu betten.
Hier gewinnt Samuel Giger das Kilchberger Schwinget 2026
Video: watson/Emanuella Kälin
Im Anschwingen machte Giger mit dem Emmentaler Matthias Aeschbacher kurzen Prozess. Danach bodigte er auch Sinisha Lüscher, ehe er im 3. Gang gegen Michael Ledermann den Kürzeren zog. Nach dem Mittag bezwang er Patrick Betschart und den jungen Berner Mitfavoriten Michael Moser, den er spektakulär ins Sägemehl bettete.
Bieri überrascht, Staudenmann enttäuscht
Bieri hatte sich seinen Platz in der Endausmarchung durch einen überraschenden Plattwurf im 5. Gang gegen König Armon Orlik gesichert. Nach dem 2. Gang und der Niederlage gegen den Nordostschweizer Damian Ott hatte noch wenig auf Bieri als Schlussgangteilnehmer hingedeutet. Durch Siege gegen Lario Kramer, David Scheuner, Josias Müller und eben Orlik hielt Bieri für die ansonsten schwer geschlagenen Innerschweizer die Fahne bis zuletzt hoch.
Marcel Bieri schlägt Armon Orlik im fünften Gang.Video: SRF
Mit vier Siegen, einem Gestellten (gegen Schlegel) und einer Niederlage (gegen Giger) beendete der Berner Mitfavorit Michael Moser das Fest hinter Bieri im 3. Schlussrang.
Ein - gemessen an den Ergebnissen in dieser Saison - enttäuschendes Fest zeigte der Berner Fabian Staudenmann. Der mit sechs Kranzfestsiegen beste Schwinger der Saison verabschiedete sich schon früh aus dem Rennen um den Tagessieg und kam mit drei Gestellten nicht über den 4. Rang hinaus. Diesen teilte er sich mit dem Innerschweizer Lukas Bissig, dem Südwestschweizer Lario Kramer sowie den Nordwestschweizern Joel Strebel und Nick Alpiger.
Auch Orlik und Schlegel geschlagen
Ebenfalls Enttäuschungen setzte es für Armon Orlik und Werner Schlegel ab. Der Bündner Schwingerkönig belegte mit zwei Gestellten und einer Niederlage den 6. Schlussrang mit gleich vielen Punkten wie der Berner Adrian Walther. Schlegel, vor einem Jahr noch Schlussgangteilnehmer am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis, musste wie Staudenmann drei Gestellte hinnehmen und teilte sich den 7. Rang mit Damian Ott, einem der Sieger vor fünf Jahren. (riz/sda)
Der Liveticker zum Kilchberger:
Schicke uns deinen Input
Giger erhält seinen Muni
Das sagt Samuel Giger zu seinem Triumph
«Es kommt dem Unspunnen-Sieg schon sehr nahe. Es ist fantastisch. Es waren einfach Emotionen, die mir nach dem Sieg durch den Kopf gingen. Die Routine hat mir die nötige Ruhe und Sicherheit trotz der Verletzungspause gegeben. Ich freute mich, endlich wieder zu schwingen. Es ist wunderschön.»
Samuel Giger gewinnt zum zweiten Mal das Kilchberger Schwinget
Samuel Giger gewinnt tatsächlich zum zweiten Mal das Kilchberger Schwinget. Was für ein Comeback von Giger. Er ist erst der zweite Schwinger, welcher das traditionelle Fest gewinnen kann. Beim Kurz von Giger hat Bieri absolut keine Chance mehr, um die Niederlage abzuwenden. Trotz der Niederlage darf sich Bieri über einen starken zweiten Platz freuen.

Der Schlussgang zwischen Giger und Bieri ist gestartet
Jetzt entscheidet sich das Kilchberger Schwinget. Giger reicht ein Gestellter um das Fest zum zweiten Mal zu gewinnen. Marcel Bieri muss es schaffen Giger in den 14 Minuten zu bodigen. Bereits in der ersten Minute hat Giger eine grosse Chance auf den Sieg.
Ledermann verletzt sich
Bitter für Michael Ledermann. Er verletzt sich im letzten Gang und Mario Schneider muss nun den sechsten Gang nachholen und trifft auf Romain Collaud. Dadurch verzögert sich der Schlussgang.
Alpiger stellt gegen Orlik – Giger reicht im Schlussgang ein Gestellter
Nick Alpiger könnte mit einem Sieg gegen Armon Orlik weiterhin die Chance haben, den Sieg beim Kilchberger zu erben. Der Nordwestschweizer schwingt auch mutiger als der amtierende König. Sollte der Gang gestellt enden, hätte Giger den Festsieg auf sicher, sollte es keinen Sieger im Schlussgang geben. Dadurch erscheint es logisch, dass sich Orlik in den Dienst seines Verbandes stellt. Tatsächlich endet der Gang gestellt und somit wird der Sieger beim Kilchberger entweder Samuel Giger oder Marcel Bieri heissen.

Walther wird das Kilchberger nicht gewinnen
Weil Adrian Walther gegen einen angeschlagenen Werner Schlegel stellt, kann der Berner das Fest nicht mehr gewinnen und es ist somit klar, dass auch kein Verbandskollege von Walther das diesjährige Kilchberger gewinnt.

Staudenmann siegt innert Sekunden
Der einstige Topfavorit Fabian Staudenmann macht im sechsten Gang gegen Josias Müller ganz kurzen Prozess und gewinnt gegen den Youngster. Ein versöhnlicher Abschluss für den Berner.
Ott verliert gegen Kramer
Es ist ein knappes Resultat, aber es zählt. Lario Kramer bringt Damian Ott auf den Rücken und sichert sich zum Abschluss ein 10i.
Strebel und Gwerder siegen
Das Kilchberger endet für Joel Strebel und Michael Gwerder versöhnlich. Strebel bringt Jonas Amrhyn auf ddn Rücken und Romain Colaud verliert gegen Gwerder. Noch vier Kämpfe bis zum Schlussgang.
Giger gegen Bieri im Schlussgang
Beim 18. Kilchberger Schwinget kommt es zum Schlussgang zwischen dem Nordostschweizer Samuel Giger und dem Innerschweizer Marcel Bieri.
Giger steht wie schon beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im Vorjahr in Mollis im Schlussgang. Der Thurgauer sicherte sich den Platz in der Endausmarchung durch einen spektakulären Plattwurf gegen den Berner Michael Moser.
Schwingerkönig Armon Orlik und Nick Alpiger, die nach dem 4. Gang gemeinsam mit Giger geführt hatten, konnten die gute Ausgangslage nicht in eine Schlussgangteilnahme ummünzen. Der Aargauer Alpiger kam gegen den Berner Michael Ledermann nicht über einen Gestellten hinaus, der Bündner Orlik musste gar eine überraschende Niederlage gegen den Innerschweizer Marcel Bieri hinnehmen, der sich durch den Coup seinerseits den Platz im Schlussgang sicherte.
Giger geht mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf Bieri in den Schlussgang. Mit einem Punkt Rückstand auf den Führenden könnte Alpiger den Festsieg erben. In Position gebracht hat sich auch Adrian Walther, der einen weiteren Viertelpunkt weniger auf dem Konto hat und theoretischen ebenfalls noch gewinnen könnte.
Nicht mehr für den Tagessieg infrage kommen die Nordostschweizer Werner Schlegel, Armon Orlik und Damian Ott mit 1,50 Punkten Rückstand.
Fabian Staudenmann, der schon vor dem fünften Gang nur noch minimale Chancen auf die Schlussgangteilnahme hatte, stellte gegen Michael Gwerder. Nach der dritten Punkteteilung des Tages hat auch der Berner Topfavorit keine Chance mehr auf den Festsieg. (riz/sda)
Giger steht wie schon beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im Vorjahr in Mollis im Schlussgang. Der Thurgauer sicherte sich den Platz in der Endausmarchung durch einen spektakulären Plattwurf gegen den Berner Michael Moser.
Schwingerkönig Armon Orlik und Nick Alpiger, die nach dem 4. Gang gemeinsam mit Giger geführt hatten, konnten die gute Ausgangslage nicht in eine Schlussgangteilnahme ummünzen. Der Aargauer Alpiger kam gegen den Berner Michael Ledermann nicht über einen Gestellten hinaus, der Bündner Orlik musste gar eine überraschende Niederlage gegen den Innerschweizer Marcel Bieri hinnehmen, der sich durch den Coup seinerseits den Platz im Schlussgang sicherte.
Giger geht mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf Bieri in den Schlussgang. Mit einem Punkt Rückstand auf den Führenden könnte Alpiger den Festsieg erben. In Position gebracht hat sich auch Adrian Walther, der einen weiteren Viertelpunkt weniger auf dem Konto hat und theoretischen ebenfalls noch gewinnen könnte.
Nicht mehr für den Tagessieg infrage kommen die Nordostschweizer Werner Schlegel, Armon Orlik und Damian Ott mit 1,50 Punkten Rückstand.
Fabian Staudenmann, der schon vor dem fünften Gang nur noch minimale Chancen auf die Schlussgangteilnahme hatte, stellte gegen Michael Gwerder. Nach der dritten Punkteteilung des Tages hat auch der Berner Topfavorit keine Chance mehr auf den Festsieg. (riz/sda)
Die restlichen Gänge im 6. Gang
Bieri über seinen hervorragenden Tag
«Heute ist es aufgegangen und die Lockerheit war über den ganzen Tag hier. Ich freue mich mega. Ich habe nicht gedacht, dass ich den Schlussgang erreiche. Ich muss mir etwas anderes als den Schlung überlegen.»
Giger über seinen bisherigen Tag
«Es sprudelte nach dem Resultat heraus. Ich freute mich, mal wieder schwingen zu dürfen. Gegen Moser weiss man, dass es zum Greifen nicht optimal ist. Jetzt habe ich ihn erwischt.»
Die wichtigsten Resultate im 5. Gang
Marcel Bieri (ISV) 10,00 s. Armon Orlik (NOSV) 8,50
Nick Alpiger (NWSV) 9,00 - Michael Ledermann (BKSV) 9,00
Samuel Giger (NOSV) 10,00 s. Michael Moser (BKSV) 8,50
Michael Gwerder (ISV) 9,00 - Fabian Staudenmann (BKSV) 9,00
Lukas Bissig (ISV) 9,75 s. Lars Zaugg (BKSV) 8,50
Andy Signer (NOSV) 8,50 u. Adrian Walther (BKSV) 10,00
Matthieu Burger (BKSV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 9,75
Nick Alpiger (NWSV) 9,00 - Michael Ledermann (BKSV) 9,00
Samuel Giger (NOSV) 10,00 s. Michael Moser (BKSV) 8,50
Michael Gwerder (ISV) 9,00 - Fabian Staudenmann (BKSV) 9,00
Lukas Bissig (ISV) 9,75 s. Lars Zaugg (BKSV) 8,50
Andy Signer (NOSV) 8,50 u. Adrian Walther (BKSV) 10,00
Matthieu Burger (BKSV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 9,75
Die Rangliste nach dem 5. Gang
Giger gegen Bieri in Kilchberg im Schlussgang
Beim 18. Kilchberger Schwinget kommt es zum Schlussgang zwischen dem Nordostschweizer Samuel Giger und dem Innerschweizer Marcel Bieri.
Giger sicherte sich den Platz in der Endausmarchung durch einen Plattwurf gegen den Berner Youngster Michael Moser. Bieri schaffte das Kunststück, König Armon Orlik ins Sägemehl zu betten. (riz/sda)
Giger sicherte sich den Platz in der Endausmarchung durch einen Plattwurf gegen den Berner Youngster Michael Moser. Bieri schaffte das Kunststück, König Armon Orlik ins Sägemehl zu betten. (riz/sda)
Der König liegt auf dem Rücken – Bieri im Schlussgang
Jetzt entscheidet sich, wer der Schlussgang-Gegner von Samuel Giger sein wird. Sowohl Armon Orlik als auch Marcel Bieri ziehen mit einem Sieg in den Schlussgang – also müssten beide voll angreifen. Der amtierende König startet besser, aber ohne Resultat. Wenig später liegt der König Armon Orlik auf dem Boden. Marcel Bieri steht somit im Schlussgang. Mit einem Schlung sorgte der Innerschweizer für die Entscheidung. Das ist eine riesige Sensation.
Verwirrung beim Kampf von Alpiger – Giger steht im Schlussgang
Nun ist Nick Alpiger gefordert. Der Nordwestschweizer braucht gegen Michael Ledermann die Maximalnote, um mit Giger gleichziehen zu können. In der zweiten Minute setzt er zum ersten Mal zu einem Angriff an, aber es kommt zu keinem Resultat. Wenig später liegt dann aber Alpiger auf dem Boden und wird tatsächlich von Ledermann gebodigt. Allerdings zählt das Resultat nicht, da der Hosengriff des Berners fehlte. Kurze Verwirrung, aber die Tischkampfrichter haben es richtig gesehen. Sehr ein intensiver Gang und die Spannung ist zum Greifen nah. Tatsächlich endet der Gang ohne Sieger und somit steht Giger sicher im Schlussgang.

Giger mit Blitzsieg gegen Moser.
Wenn Samuel Giger gegen Michael Moser gewinnt, hat er gute Chancen, den Schlussgang zu erreichen. Und der Co-Titelverteidiger, welcher zuletzt lange verletzt ausfiel, gewinnt gegen den Berner Youngster mit der Maximalnote. Nun kommt es auf die Gänge von Alpiger und Orlik drauf an, wer den Schlussgang erreicht.
Staudenmann stellt erneut und wird das Fest nicht gewinnen
Wenn Fabian Staudenmann noch eine Chance auf den Festsieg haben möchte, muss er gegen Michael Gwerder einen Sieg einfahren. Die ersten Minuten verlaufen ruhig und Staudenmann findet kein Mittel gegen seinen Gegner und zum dritten Mal am heutigen Tag stellt Staudenmann. Es ist ein Fest zum Vergessen für den eigentlichen Topfavoriten.

Bissig mit dem nächsten Erfolg
Nach einem Morgen zum Vergessen holt sich Lukas Bissig am Nachmittag den zweiten Sieg. Der Nicht-Eidgenosse Lars Zaugg kann lange mithalten, wird dann aber doch noch gebodigt.

Schneider lässt Frank keine Chance
Domenic Schneider gewinnt im fünften Gang gegen den Nordwestschweizer Marius Frank. Mit einem Plattwurf siegt der Nordostschweizer und lässt sich danach vom Publikum feiern.

Good siegt im fünften Gang
Schon bald starten im fünften Gang die absoluten Spitzenpaarungen und es wird sich zeigen, wer in den Schlussgang einziehen wird. Wir machen aber zunächst weiter mit dem Gang zwischen Marco Good und Marc Lustenberger. Beide haben keine Chance mehr, das Kilchberger zu gewinnen. Good schlägt Lustenberger kurz vor Schluss.
Die Paarungen im 5. Gang
Die wichtigsten Resultate im 4. Gang
Michael Ledermann (BKSV) 9,00 - Martin Roth (NOSV) 8,75
Nick Alpiger (NWSV) 10,00 s. Bernhard Kämpf (BKSV) 8,50
Matthieu Burger (BKSV) 8,75 - Werner Schlegel (NOSV) 8,75
Armon Orlik (NOSV) 10,00 s. Lars Zaugg (BKSV) 8,50
Damian Ott (NOSV) 9,00 - Fabian Staudenmann (BKSV) 9,00
Patrick Betschart (ISV) 8,50 u. Samuel Giger (NOSV) 10,00
Sinisha Lüscher (NWSV) 8,50 u. Michael Moser (BKSV) 10,00
Michael Gwerder (ISV) 10,00 s. Joel Strebel (NWSV) 8,50
Marcel Bieri (ISV) 10,00 s. Josias Müller (NOSV) 8,50
Nick Alpiger (NWSV) 10,00 s. Bernhard Kämpf (BKSV) 8,50
Matthieu Burger (BKSV) 8,75 - Werner Schlegel (NOSV) 8,75
Armon Orlik (NOSV) 10,00 s. Lars Zaugg (BKSV) 8,50
Damian Ott (NOSV) 9,00 - Fabian Staudenmann (BKSV) 9,00
Patrick Betschart (ISV) 8,50 u. Samuel Giger (NOSV) 10,00
Sinisha Lüscher (NWSV) 8,50 u. Michael Moser (BKSV) 10,00
Michael Gwerder (ISV) 10,00 s. Joel Strebel (NWSV) 8,50
Marcel Bieri (ISV) 10,00 s. Josias Müller (NOSV) 8,50
Ein Trio an der Spitze, Staudenmann zurückgebunden
Nick Alpiger, Samuel Giger und Armon Orlik stehen beim Kilchberger Schwinget nach vier Gängen an der Spitze. Fabian Staudenmann wird im Kampf um eine Schlussgangteilnahme wohl vorentscheidend zurückgebunden.
Auch im 4. Gang wurde die Rangliste ordentlich durcheinander gewirbelt. Keiner der vier Berner, die zur Mittagspause geführt hatten, konnte seinen Gang gewinnen.
Michael Ledermann kam gegen Martin Roth ebenso wenig zum Resultat wie Matthieu Burger gegen Werner Schlegel. Bernhard Kämpf unterlag Nick Alpiger, Lars Zaugg verlor gegen Armon Orlik.
Der Schwingerkönig und Alpiger haben gemeinsam mit Samuel Giger, der mit dem Innerschweizer Teilverbandskranzer Patrick Betschart kurzen Prozess machte, beste Aussichten auf eine Schlussgangteilnahme. Das Trio führt die Rangliste mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf den Berner Michael Moser und den Innerschweizer Marcel Bieri an.
Wohl vorentscheidend gegenseitig zurückgebunden im Kampf um die Schlussgangteilnahme haben sich die Co-Sieger aus dem Jahr 2021, Fabian Staudenmann und Damian Ott, deren Duell gestellt endete. Für Staudenmann war es die zweite Punkteteilung nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen Armon Orlik. Ott hatte vor dem Mittag eine Niederlage gegen Lars Zaugg hinnehmen müssen.
Staudenmann hat einen Punkt Rückstand auf das Spitzentrio. Ott kumuliert wie Werner Schlegel und Adrian Walther noch einen Viertelpunkt weniger. (riz/sda)
Auch im 4. Gang wurde die Rangliste ordentlich durcheinander gewirbelt. Keiner der vier Berner, die zur Mittagspause geführt hatten, konnte seinen Gang gewinnen.
Michael Ledermann kam gegen Martin Roth ebenso wenig zum Resultat wie Matthieu Burger gegen Werner Schlegel. Bernhard Kämpf unterlag Nick Alpiger, Lars Zaugg verlor gegen Armon Orlik.
Der Schwingerkönig und Alpiger haben gemeinsam mit Samuel Giger, der mit dem Innerschweizer Teilverbandskranzer Patrick Betschart kurzen Prozess machte, beste Aussichten auf eine Schlussgangteilnahme. Das Trio führt die Rangliste mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf den Berner Michael Moser und den Innerschweizer Marcel Bieri an.
Wohl vorentscheidend gegenseitig zurückgebunden im Kampf um die Schlussgangteilnahme haben sich die Co-Sieger aus dem Jahr 2021, Fabian Staudenmann und Damian Ott, deren Duell gestellt endete. Für Staudenmann war es die zweite Punkteteilung nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen Armon Orlik. Ott hatte vor dem Mittag eine Niederlage gegen Lars Zaugg hinnehmen müssen.
Staudenmann hat einen Punkt Rückstand auf das Spitzentrio. Ott kumuliert wie Werner Schlegel und Adrian Walther noch einen Viertelpunkt weniger. (riz/sda)
So sieht die Rangliste nach dem vierten Gang aus
Ledermann gegen Roth endet ohne Sieger
Die vier Berner, welche am Mittag noch in Führung lagen, werden alle nach hinten gespült. Martin Roth ärgert Michael Ledermann und sorgt dafür, dass es plötzlich sehr gut für die Nordostschweizer aussieht. Roth wird vom heimischen Publikum gefeiert, was für eine Leistung von ihm. Ein Gang der alles andere als gut verlief für die Berner.
Alpiger schliesst zu Orlik und Giger auf
Der nächste Leader fällt zurück. Bernhard Kämpf verliert gegen Nich Alpiger und fällt somit wie seine Verbandskollegen zurück. Besser ist die Laune nun bei Nick Alpiger welcher zum dritten Mal in Serie gewinnt und somit gleich viele Punkte wie Armon Orlik und Samuel Giger hat. Michael Ledermann gegen Martin Roth ist der letzte Kampf im vierten Gang

Schlegel stellt und wirkt angeschlagen
Erneut trifft ein Berner Leader auf einen Nordostschweizer Verfolger. Werner Schlegel könnte mit einem «10i» mit seinen Verbandskollegen Giger und Orlik gleichziehen. Früh kämpfen die beiden Eidgenossen auf dem Boden gegeneinander und Burger stellt sich als zäher Gegner heraus. Schlegel ist deutlich offensiver, landet einmal aber äusserst unglücklich, kann aber weiter schwingen. In den letzten Minuten geschieht fast nichts mehr und ein Gestellter zeichnet sich bereits ab, aber in der letzten Minute wird es nochmals turbulent. Ein hektischer Bodenkampf endet allerdings ohne Ergebnis. Schlegel scheint nicht mehr bei 100 Prozent zu sein.

Leader Zaugg verliert gegen König Orlik
Lars Zaugg führt den Wettkampf zusammen mit seinen Berner Verbandskollegen Matthieu Burger, Bernhard Kämpf und Michael Ledermann an und jetzt wartet der amtierende Schwingerkönig Armon Orlik auf ihn. Zaugg startet mutig und setzt die ersten Akzente. Nach dem ersten Angriff von Orlik liegt Zaugg aber auf dem Rücken und Orlik sichert sich das 10i. Der amtierende König führt vorübergehend mit Verbandskollege Giger.
Staudenmann und Ott fallen zurück
Jetzt kommt es zu einer absoluten Spitzenpaarung. Vor fünf Jahren gehörten Fabian Staudenmann und Damian Ott zu den Festsiegern. Nun stehen sie sich gegenüber und peilen beide den dritten Sieg des Tages an. Die ersten zwei Minuten verlaufen ohne nennenswerte Aktionen. Es scheint, als wäre die Aufgabe von Ott, dafür zu sorgen, dass Staudenmann nicht gewinnt und der grosse Favorit Staudenmann dadurch zurückgebunden wird. In der zweiten Halbzeit des Ganges geht Ott aber mehr Risiko ein, aber der Berner Staudenmann kann die Angriffe abwehren. Die Zeit verstreicht ganz langsam und der Kampf endet gestellt.
Ein 10i für Samuel Giger
Nach dem bitteren dritten Gang vor der Mittagspause zeigt Samuel Giger eine Reaktion und «zehnert» seinen Gegner Patrick Betschart. Damit gewinnt Giger zum dritten Mal und hat einen Viertelpunkt mehr als Moser.
Lüscher verliert gegen Moser
Michael Moser bleibt ein ganz heisser Schlusskandidat. Im Gang gegen Sinisha Lüscher siegt Moser nach zehn Sekunden und übernimmt provisorisch die Führung. Es bleibt enorm spannend.

Strebel wird weiter zurückgebunden
Wie bitter ist denn das für Joel Strebel. Nach zwei Siegen zu Beginn des Festes kassiert Strebel die zweite Niederlage hintereinander. Michael Gwerder holt sich den Sieg mit der Maximalnote.
Marius Frank gewinnt holt den zweiten Sieg
Der Nordwestschweizer Marius Frank schlägt Sven Lang und gewinnt zum zweiten Mal am heutigen Tag. Mit einem 10i gehört er im Zwischenklassement zu den erstplatzierten.
Bissig gewinnt gerade noch so
Vor dem Fest war Lukas Bissig noch die grösste Hoffnung der Innerschweizer. Bereits seit der Mittagspause ist klar, dass Bissig heute keine Chance auf den Schlussgang hat, nachdem er zwei Niederlagen kassierte. Im vierten Gang gegen Dominik Gasser ist der Urner lange zu harmlos, aber nach einem halbminütigen Bodenkampf kann sich der Urner zehn Sekunden vor dem Ende doch noch den Sieg sichern.

Gleich der nächste Gestellte
Auch beim Gang zwischen Leandro Nägeli und Domenic Schneider passiert fast gar nichts. Beide haben somit eine ausgeglichene Bilanz mit jeweils einem Sieg, zwei Gestellten und einer Niederlage.
Braucht jemand noch einen Brunnen?
Der Festbrunnen des diesjährigen Kilchberger Schwinget wird in diesem Jahr auf Ricardo versteigert. Aktuell liegt das höchste Gebot bei 14'450 Franken. Allerdings muss beachtet werden, dass dieser riesige Brunnen selbst abgeholt werden muss.

Bruhin und Burger unspektakulär
Fredi Bruhin und Etienne Burger starten mit der gleichen Bilanz (ein Sieg, ein Gestellter und eine Niederlage) in den Nachmittag und peilen in ihrem Duell den zweiten Sieg des Tages an. Es ist ein eher mauer Kampf und es passiert in den sieben Minuten fast nichts. Der Gang endet gestellt und beide erhalten 8,75 Punkte.

Weiter gehts mit dem Kilchberger Schwinget
Nach einem etwas kürzeren Mittag geht es bereits weiter mit dem wichtigsten Schwingfest des Jahres. Dominieren die Berner weiterhin oder können die Nordostschweizer noch um den Sieg mitschwingen? In den nächsten Stunden werden wir es erfahren.

Die Paarungen vom 4. Gang
Die wichtigsten Resultate im 3. Gang
Fabian Staudenmann (BKSV) 9,75 s. Joel Strebel (NWSV) 8,50
Samuel Giger (NOSV) 8,75 u. Michael Ledermann (BKSV) 9,75
Damian Ott (NOSV) 8,50 u. Lars Zaugg (BKSV) 10,00
Romain Collaud (SWSV) 8,50 u. Armon Orlik (NOSV) 9,75
Marcel Bieri (ISV) 9,75 s. David Scheuner (BKSV) 8,50
Marius Frank (NWSV) 8,50 u. Werner Schlegel (NOSV) 10,00
Lario Kramer (SWSV) 8,50 u. Michael Moser (BKSV) 9,75
Nick Alpiger (NWSV) 10,00 s. Domenic Schneider (NOSV) 8,50
Lukas Bissig (ISV) 8,50 u. Matthieu Burger (BKSV) 10,00
Bernhard Kämpf (BKSV) 10,00 s. Samuel Schwyzer (ISV) 8,75
Samuel Giger (NOSV) 8,75 u. Michael Ledermann (BKSV) 9,75
Damian Ott (NOSV) 8,50 u. Lars Zaugg (BKSV) 10,00
Romain Collaud (SWSV) 8,50 u. Armon Orlik (NOSV) 9,75
Marcel Bieri (ISV) 9,75 s. David Scheuner (BKSV) 8,50
Marius Frank (NWSV) 8,50 u. Werner Schlegel (NOSV) 10,00
Lario Kramer (SWSV) 8,50 u. Michael Moser (BKSV) 9,75
Nick Alpiger (NWSV) 10,00 s. Domenic Schneider (NOSV) 8,50
Lukas Bissig (ISV) 8,50 u. Matthieu Burger (BKSV) 10,00
Bernhard Kämpf (BKSV) 10,00 s. Samuel Schwyzer (ISV) 8,75
Berner Quartett an der Spitze
Zur Mittagspause führen beim Kilchberger Schwinget vier Berner die Rangliste an. Einen Viertelpunkt dahinter lauern die Topfavoriten.
Im 3. Gang kam es zum Zusammenschluss an der Spitze, da alle aus dem bis dato führenden Trio Niederlagen hinnehmen mussten. Erwartbar war dabei jene von Joel Strebel gegen Fabian Staudenmann. Überraschend kamen jene von Samuel Giger und Damian Ott. Der Thurgauer Giger musste sich Michael Ledermann nach einem spektakulären Kampf geschlagen geben, bei dem er selber nahe am Resultat gewesen war. Ott wurde von Lars Zaugg bereits im ersten Zug platt ins Sägemehl gelegt.
Ledermann und Zaugg bekleiden zur Mittagspause gemeinsam mit ihren Berner Verbandskollegen Matthieu Burger und Bernhard Kämpf die Spitzenposition. Ein Viertelpunkt dahinter haben auch die Favoriten Fabian Staudenmann, Nick Alpiger, Werner Schlegel, Schwingerkönig Armon Orlik und Samuel Giger nach wie vor beste Chancen auf den Festsieg. Der Berner Mitfavorit Michael Moser, Ott, Strebel und der Zuger Marcel Bieri sind einen weiteren Viertelpunkt dahinter im geteilten 3. Rang klassiert.
Aus der Entscheidung gefallen ist mit Lukas Bissig die grösste Hoffnung der Innerschweizer. Der Urner bezog gegen Matthieu Burger seine zweite Niederlage. Im Anschwingen hatte er sich bereits Damian Ott geschlagen geben müssen. (sda)
Im 3. Gang kam es zum Zusammenschluss an der Spitze, da alle aus dem bis dato führenden Trio Niederlagen hinnehmen mussten. Erwartbar war dabei jene von Joel Strebel gegen Fabian Staudenmann. Überraschend kamen jene von Samuel Giger und Damian Ott. Der Thurgauer Giger musste sich Michael Ledermann nach einem spektakulären Kampf geschlagen geben, bei dem er selber nahe am Resultat gewesen war. Ott wurde von Lars Zaugg bereits im ersten Zug platt ins Sägemehl gelegt.
Ledermann und Zaugg bekleiden zur Mittagspause gemeinsam mit ihren Berner Verbandskollegen Matthieu Burger und Bernhard Kämpf die Spitzenposition. Ein Viertelpunkt dahinter haben auch die Favoriten Fabian Staudenmann, Nick Alpiger, Werner Schlegel, Schwingerkönig Armon Orlik und Samuel Giger nach wie vor beste Chancen auf den Festsieg. Der Berner Mitfavorit Michael Moser, Ott, Strebel und der Zuger Marcel Bieri sind einen weiteren Viertelpunkt dahinter im geteilten 3. Rang klassiert.
Aus der Entscheidung gefallen ist mit Lukas Bissig die grösste Hoffnung der Innerschweizer. Der Urner bezog gegen Matthieu Burger seine zweite Niederlage. Im Anschwingen hatte er sich bereits Damian Ott geschlagen geben müssen. (sda)
Jetzt ist Mittagspause
Was für ein munterer Morgen beim Kilchberger Schwinget. Wir können uns auf einen spannenden Nachmittag freuen. Ich wünsche «En guete» und bis später.
Berner Quartett liegt zur Halbzeit in Führung
Auch Strebel verliert – Staudenmann überragend
Nach Damian Ott und Samuel Giger verliert auch der dritte Schwinger, welcher nach dem zweiten Gang in Führung lag. Topfavorit Fabian Staudenmann lässt gegen Joel Strebel nichts anbrennen und setzt früh die ersten Akzente. Schlussendlich muss sich Strebel im Bodenkampf geschlagen geben. Für Staudenmann ist es der zweite Sieg des Tages und er liegt nun auf dem zweiten Platz.
Giger wird von Ledermann gebodigt
Samuel Giger verliert im dritten Gang gegen Michael Ledermann. Die beiden liefern sich einen imposanten Bodenkampf, aus dem sich Ledermann befreien kann. Es blieb ein attraktiver Gang und etwas mehr als eine Minute vor dem Ende gelang es Ledermann tatsächlich, seinen Gegner auf den Boden zu bringen. Der Nordostschweizer versuchte, die Niederlage noch zu verhindern, aber Ledermann liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. Was für ein verrückter Wettkampf.

Ott verliert überraschend gegen Zaugg
Nach zwei überragenden Kämpfen muss Damian Ott die erste Niederlage hinnehmen. Nicht-Eidgenosse legt den Co-Titelverteidiger überraschend auf den Boden und ist im Zwischenklassement auf dem geteilten ersten Platz. Dies macht die Ausgangslage für den Nachmittag noch spannender.
König Orlik mit dem zweiten Sieg
Der amtierende Schwingerkönig Armon Orlik muss im dritten Gang gegen Romain Collaud einen kleinen Schreckmoment überstehen, findet danach aber gut in den Gang. Danach geht es nicht lange und sein Gegner liegt auf dem Boden. Ein bisschen muss der Bündner nachdrücken und sichert sich dann den Sieg.

Marcel Bieri weiterhin mit einem starken Auftritt
Marcel Bieri zeigt eine starke Reaktion auf die Niederlage im zweiten Gang gegen Damian Ott. Im Duell mit dem Nicht-Eidgenossen David Scheuner braucht der Innerschweizer nicht lange, um sich über den Sieg zu freuen. Aktuell belegt Bieri den geteilten dritten Platz.
Schlegel geduldig zum nächsten Sieg
Werner Schlegel hat weiterhin mit Nasenbluten zu kämpfen – bleibt aber weiterhin voll auf Kurs. Der Nordostschweizer, welcher im ersten Gang gegen Michasel Moser stellte, siegt nach einem geduldigen Auftritt gegen Marius Frank. Es ist ebenfalls der zweite Sieg für den letztjährigen ESAF-Schlussgänger.
Moser mit dem zweiten Sieg in Serie
Michael Moser ist weiterhin ein Kandidat für den Schlussgang. Der Mitfavorit aus dem Bernerverband gewinnt gegen Lario Kramer und siegt somit zum zweiten Mal in Serie. Erneut erhält Moser aber nicht die Maximalnote und ist in der aktuellen Tabelle auf dem dritten Platz zu finden.

Kämpf mit einem starken Morgen
Sowohl Samuel Schwyzer wie auch Bernhard Kämpf starteten mit je einem Sieg und einem Gestellten in das Kilchberger. Das erste Duell zwischen den beiden überhaupt setzt sich Kämpf nach einem sauberen Konter durch und sichert sich ein 10i. Der mit 38 Jahren älteste Teilnehmer des Wettkampfs hat nach drei Gängen 28,75 Punkte auf dem Konto.

Aeschbacher liegt zum dritten Mal auf dem Rücken
Nächste Überraschung im dritten Gang. Patrick Betschart gewinnt gegen Matthias Aeschbacher und fügt dem Berner die dritte Niederlage des Tages zu. Es ist ein Morgen zum Vergessen für Eidgenosse Aeschbacher.

Auch Gasser gewinnt zum ersten Mal
Im Duell zweier Eidgenossen gewinnt Dominik Gasser gegen Andreas Döbeli. Für Gasser ist es der erste Sieg des Tages, nachdem der Berner in den ersten zwei Gängen gestellt hat. Derweil bleibt Döbeli ohne «Plus» auf dem Notenblatt.

Gwerder holt sich den längst fälligen Sieg
Michael Gwerder darf sich endlich über einen Sieg freuen. Nach einer ärgerlichen Niederlage gegen Sinisha Lüscher und nur einem Gestellten gegen Nicht-Eidgenosse Johann Borcard gewinnt der Innerschweizer gegen Remo Rutsch. Eine Erlösung für Gwerder.
Odermatt mit dem zweiten Sieg
Adrian Odermatt kehrt nach der Niederlage im zweiten Gang gegen Fabian Staudenmann auf die Siegesstrasse zurück und gewinnt gegen den Südwestschweizer Laurent Tornare. Allerdings erhält Odermatt «nur» 9,75 Punkte.
Die Spitzenpaarungen im dritten Gang
Nicht-Eidgenosse Müller schlägt Eidgenosse Ambühl
Josias Müller sorgt für eine Überraschung. Der Nicht-Eidgenosse gewinnt gegen den Eidgenossen Joel Ambühl und freut sich über den zweiten Sieg des Tages. Für den erst 20-Jährigen ist es der erste Sieg in diesem Jahr gegen einen Eidgenossen. Müller darf mehr als zufrieden in die Mittagspause gehen.

Es geht direkt weiter: Alpiger feiert den zweiten Sieg
Kaum ist der zweite Gang beendet, geht es direkt weiter mit dem letzten Durchgang vor der Mittagspause. Nick Alpiger holt sich den zweiten Sieg des Tages und legt seinen Gegner Domenic Schneider auf den Rücken. Auch Matthieu Burger, welcher sich im zweiten Gang leicht verletzt hat, weist nach drei Gängen zwei Siege und einen Gestellten auf, hat aber einen Viertelpunkt mehr als Alpiger. Im dritten Gang sorgte der Berner gegen Lukas Bissig für eine Überraschung und fügte der grössten Innerschweizer Hoffnung die zweite Niederlage zu.
Die wichtigsten Resultate im 2. Gang
Samuel Giger (NOSV) 9,75 s. Sinisha Lüscher (NWSV) 8,50
Sven Lang (ISV) 8,50 u. Joel Strebel (NWSV) 10,00
Marcel Bieri (ISV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 10,00
Michael Ledermann (BKSV) 9,00 - Andy Signer (NOSV) 9,00
Michael Moser (BKSV) 9,75 s. Christian Zemp (ISV) 8,50
Mario Schneider (NOSV) 8,75 - Adrian Walther (BKSV) 8,75
Etienne Burger (BKSV) 8,50 u. Werner Schlegel (NOSV) 9,75
Joel Ambühl (ISV) 8,50 u. Armon Orlik (NOSV) 10,00
Adrian Odermatt (NWSV) 8,50 u. Fabian Staudenmann (BKSV) 10,00
Johann Borcard (SWSV) 9,00 - Michael Gwerder (ISV) 9,00
Matthias Aeschbacher (BKSV) 8,50 u. Jonas Amrhyn (ISV) 10,00
Nick Alpiger (NWSV) 9,75 s. Leandro Nägeli (BKSV) 8,50 (riz/sda)
Sven Lang (ISV) 8,50 u. Joel Strebel (NWSV) 10,00
Marcel Bieri (ISV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 10,00
Michael Ledermann (BKSV) 9,00 - Andy Signer (NOSV) 9,00
Michael Moser (BKSV) 9,75 s. Christian Zemp (ISV) 8,50
Mario Schneider (NOSV) 8,75 - Adrian Walther (BKSV) 8,75
Etienne Burger (BKSV) 8,50 u. Werner Schlegel (NOSV) 9,75
Joel Ambühl (ISV) 8,50 u. Armon Orlik (NOSV) 10,00
Adrian Odermatt (NWSV) 8,50 u. Fabian Staudenmann (BKSV) 10,00
Johann Borcard (SWSV) 9,00 - Michael Gwerder (ISV) 9,00
Matthias Aeschbacher (BKSV) 8,50 u. Jonas Amrhyn (ISV) 10,00
Nick Alpiger (NWSV) 9,75 s. Leandro Nägeli (BKSV) 8,50 (riz/sda)
Giger, Ott und Strebel mit zwei Siegen an der Spitze
Am Kilchberger Schwinget steht nach zwei Gängen ein Trio an der Spitze: Samuel Giger, Damian Ott und Joel Strebel gewinnen auch ihre zweiten Kämpfe.
Samuel Giger hinterlässt nach zwei Gängen einen starken Eindruck. Der Unspunnen- und Kilchberger-Sieger setzte sich bei seinem Comeback nach mehr als drei Monaten Wettkampfpause auch in seinem zweiten Gang durch. Sinisha Lüscher wehrte sich nach Kräften, musste sich Giger aber doch geschlagen geben.
Seinen zweiten Sieg landete auch Damian Ott. Der Co-Sieger der Ausgabe 2021 bezwang mit Marcel Bieri den zweiten Innerschweizer Eidgenossen platt, nachdem er im 1. Gang schon gegen Lukas Bissig hatte gewinnen können. Ebenfalls zwei Siege auf dem Konto hat Joel Strebel. Der Aargauer gewann gegen Sven Lang platt und steht wie Giger und Ott bei 19,75 Punkten.
Zu ihren ersten Siegen kamen Fabian Staudenmann, Armon Orlik, Werner Schlegel, Michael Moser, Nick Alpiger und Lukas Bissig. Der Berner Topfavorit Staudenmann bodigte nach dem Gestellten zum Auftakt gegen Orlik Adrian Odermatt. Der Schwingerkönig seinerseits bezwang Joel Ambühl.
Schlegel kam gegen Etienne Burger zum Resultat, konnte sich jedoch nicht die Maximalnote schreiben lassen. Alpiger musste sich nach zähem Kampf gegen Leandro Nägeli wie Moser gegen Christian Zemp ebenfalls mit einer 9,75 zufrieden geben. Bissig, die grösste Innerschweizer Hoffnung, reagierte auf die Startniederlage gegen Damian Ott und bezwang Silvio Oettli platt. (riz/sda)
Samuel Giger hinterlässt nach zwei Gängen einen starken Eindruck. Der Unspunnen- und Kilchberger-Sieger setzte sich bei seinem Comeback nach mehr als drei Monaten Wettkampfpause auch in seinem zweiten Gang durch. Sinisha Lüscher wehrte sich nach Kräften, musste sich Giger aber doch geschlagen geben.
Seinen zweiten Sieg landete auch Damian Ott. Der Co-Sieger der Ausgabe 2021 bezwang mit Marcel Bieri den zweiten Innerschweizer Eidgenossen platt, nachdem er im 1. Gang schon gegen Lukas Bissig hatte gewinnen können. Ebenfalls zwei Siege auf dem Konto hat Joel Strebel. Der Aargauer gewann gegen Sven Lang platt und steht wie Giger und Ott bei 19,75 Punkten.
Zu ihren ersten Siegen kamen Fabian Staudenmann, Armon Orlik, Werner Schlegel, Michael Moser, Nick Alpiger und Lukas Bissig. Der Berner Topfavorit Staudenmann bodigte nach dem Gestellten zum Auftakt gegen Orlik Adrian Odermatt. Der Schwingerkönig seinerseits bezwang Joel Ambühl.
Schlegel kam gegen Etienne Burger zum Resultat, konnte sich jedoch nicht die Maximalnote schreiben lassen. Alpiger musste sich nach zähem Kampf gegen Leandro Nägeli wie Moser gegen Christian Zemp ebenfalls mit einer 9,75 zufrieden geben. Bissig, die grösste Innerschweizer Hoffnung, reagierte auf die Startniederlage gegen Damian Ott und bezwang Silvio Oettli platt. (riz/sda)
Die Tabelle nach dem zweiten Gang
Moser mit dem ersten Sieg
Christian Zemp startete mit einem Sieg in das Fest und darf im zweiten Gang gegen Mitfavorit Michael Moser um den Sieg kämpfen. Der Innerschweizer Zemp kann nur die ersten Minuten mit dem Berner mithalten und muss sich nach knappen drei Minuten im Bodenkampf geschlagen geben. Moser siegt somit zum ersten Mal am heutigen Tag.
Giger lässt auch Lüscher keine Chance
Samuel Giger gewinnt den letzten Kampf im zweiten Gang und besiegt Sinisha Lüscher. Wie im ersten Gang muss sich Lüscher früh am Boden verteidigen und viel Sägemehl schlucken. Doch der Nordwestschweizer kann sich lange wehren und sich nach fast zwei Minuten tatsächlich lösen und dabei den Schuh verloren. Kurze Zeit später steht der Sieg von Co-Titelverteidiger fest. Da Giger noch nachdrücken muss, erhält er 9,75 Punkte und ist gleichauf mit Damian Ott und Joel Strebel.

Strebel siegt erneut
Joel Strebel macht es Damian Ott gleich und gewinnt ebenfalls zum zweiten Mal. Der Nordwestschweizer siegt gegen Sven Lang nach wenigen Sekunden. Auch Strebel hat nun 19,75 Punkte auf dem Konto.

Ott holt sich auch den zweiten Sieg
Co-Gastgeber Damian Ott gewinnt auch seinen zweiten Kampf am heutigen Tag. Nach einem frühen Angriff gegen Marcel Bieri sieht es zunächst so aus, als würde der Kampf nach kurzer Zeit enden. Doch Bieri kann sich nochmals lösen. Danach geschieht lange nichts – bis zur letzten Minute. Dann kann Ott zum entscheidenden Angriff ansetzen und sich das 10i sichern. Mit 19,75 Punkten geht der Nordostschweizer vorübergehend in Führung. Der Co-Titelverteidiger ist bisher der einzige Schwinger mit zwei Siegen.

Ledermann und Signer sorgen für wenig Spektakel
Beim Duell zwischen Michael Ledermann und Andy Signer treffen zwei Sieger aus dem ersten Gang aufeinander. Dies ändert sich im zweiten Gang aber für beide und ein eher mauer Kampf endet mit einem Gestellten. Für den Nordostschweizer Andy Signer ist es wohl das bessere Resultat. Die Teamkollegen von Signer freuen sich über das Resultat. Beide erhalten neun Punkte.

Schlegel ebenfalls mit dem ersten Sieg
Die Topfavoriten sind fast im Gleichschritt. Auch Werner Schlegel gewinnt im zweiten Gang und kann am heutigen Tag erstmals gewinnen. Der Etienne Burger bleibt gegen den explosiven Toggenburger chancenlos und muss sich früh mit allen Mitteln verteidigen. Im Bodenkampf rollt sich Schlegel zum Sieg und erhält die Note 9,75. Damit liegt Schlegel ein «Vierteli» hinter Orlik und Staudenmann.
Der König jubelt ein erstes Mal
Armon Orlik macht es Staduenmann gleich und darf sich auch über das erste Plus im Notenblatt freuen. Nach etwas mehr als einer Minute wirft er seinen Gegner locker auf die Schultern. Orlik und Staudenmann haben nun beide 18,75 Punkte auf dem Konto.

Der Topfavorit braucht nicht lange
Fabian Staudenmann gewinnt erstmals am heutigen Tag. Nach dem Gestellten gegen König Armon Orlik macht Staudenmann gegen Adrian Odermatt kurzen Prozess und darf sich über ein 10i freuen. Ein wichtiger Sieg für den Berner. Im sechsten Aufeinandertreffen gegen Odermatt gewinnt Staudenmann zum sechsten mal.
Borcard ärgert Gwerder
Es ist bisher nicht der Tag von Michael Gwerder. Im ersten Gang kassierte der Innerschweizer eine mehr als ärgerliche Niederlage gegen Sinisha Lüscher und nun lässt er in seinem zweiten Kampf gegen den Nicht-Eidgenossen Johann Borcard erneut wichtige Punkte liegen. Immer wieder kommt Gwerder dem Sieg nahe, doch der Südwestschweizer lässt sich nicht bezwingen. Für Borcard endet somit auch der zweite Kampf mit einem Unentschieden.
Alpiger kann eine Reaktion zeigen
Für Nick Alpiger startete das Fest nicht ganz nach Plan. Im ersten Gang musste er sich mit einem Gestellten begnügen. Gegen den Berner Nicht-Eidgenossen bleibt Alpiger geduldig und lässt seinem Gegner kaum eine Chance. Im Bodenkampf nimmt sich der Nordwestschweizer die nötige Zeit und schafft es, beide Schultern von Nägeli in das Sägemehl zu drücken.
Hoffentlich reicht diese Flasche für den ganzen Tag
Schneider mit dem ersten Sieg
Die Nordostschweizer dürfen mal wieder jubeln. Domenic Schneider geht gegen Laurent Tornare als klarer Favorit in den Kampf und wird seiner Rolle auch gerecht. Schneider schlägt den Südwestschweizer und startet mit einem Sieg und einem Gestellten in den den Tag.

Auch Bissig reagiert nach der Startniederlage
Die Innerschweizer-Hoffnung Lukas Bissig braucht nicht lange im zweiten Gang. Nach wenigen Sekunden bringt Bissig den Nicht-Eidgenossen Silvio Oettli auf den Rücken. Eine starke Reaktion von Bissig nach der Niederlage gegen Damian Ott.
Kramer gewinnt nach langem Bodenkampf
Eidgenosse Lario Kramer trifft nach seiner Startniederlage auf den erst 19-jährigen Martin Schönbächler. Der Innerschweizer macht Kramer das Leben aber nicht leicht und versucht immer wieder, seinen Gegner zu ärgern. Der Südwestschweizer bleibt aber geduldig und nach dreieinhalb Minuten bringt Kramer den Zwei-Meter-Mann auf den Boden. Schönbächler kann sich zwar noch lange wehren, muss sich dann aber doch geschlagen geben. Kramer freut sich über den ersten Sieg am Kilchberger.

Collaud siegt erstmals
Weiter geht es jetzt auch hier im Liveticker. Luc Bissig und Romain Collaud peilen beide den ersten Sieg am heutigen Tag an. Nach etwas mehr als einer Minute setzt der Südwestschweizer Collaud zum Übersprung an und sichert sich das Resultat.
Das sind die Spitzenpaarungen im 2. Gang
Die ersten Ansetzungen für den 2. Gang auf dem TV-Platz
Kurze Pause
Bevor es mit dem zweiten Gang weitergeht kommt es beim Kilchberger zu einer kleinen Pause. Wir lesen uns in Kürze wieder.
Nur Giger startet von den Spitzenschwingern mit einem Sieg
Im 1. Gang des 18. Kilchberger Schwingets enden viele Spitzenpaarungen ohne Sieger. Samuel Giger feiert derweil ein Comeback nach Mass. Die mit Spannung erwarteten Spitzenpaarungen hielten nur bedingt, was sie versprochen hatten. Fabian Staudenmann, mit sechs Kranzfestsiegen der beste Schwinger der Saison, fand gegen Schwingerkönig Armon Orlik abermals kein Resultat. So endete auch das vierte Duell in dieser Saison zwischen dem Berner Topfavoriten und dem Bündner ohne Sieger.
Ebenfalls unentschieden endete die zweite absolute Spitzenpaarung. Der Gestellte zwischen Michael Moser und Werner Schlegel darf als Erfolg für den Berner gewertet werden, der in zuvor vier Duellen mit dem St. Galler Schlegel stets auf dem Rücken gelandet ist.
So gehört Samuel Giger zu den grossen Siegern nach dem 1. Gang. Der Thurgauer, einer der drei Gewinner des Kilchbergers vor fünf Jahren, feierte ein gelungenes Comeback. Bei seinem ersten Ernstkampf seit Mitte Mai liess er dem Berner Matthias Aeschbacher keine Chance. Den Thurgauer hatte seit dem Luzerner Kantonalen in Ruswil eine Schulterverletzung ausser Gefecht gesetzt. (riz/sda)

Ebenfalls unentschieden endete die zweite absolute Spitzenpaarung. Der Gestellte zwischen Michael Moser und Werner Schlegel darf als Erfolg für den Berner gewertet werden, der in zuvor vier Duellen mit dem St. Galler Schlegel stets auf dem Rücken gelandet ist.
So gehört Samuel Giger zu den grossen Siegern nach dem 1. Gang. Der Thurgauer, einer der drei Gewinner des Kilchbergers vor fünf Jahren, feierte ein gelungenes Comeback. Bei seinem ersten Ernstkampf seit Mitte Mai liess er dem Berner Matthias Aeschbacher keine Chance. Den Thurgauer hatte seit dem Luzerner Kantonalen in Ruswil eine Schulterverletzung ausser Gefecht gesetzt. (riz/sda)
Die wichtigsten Resultate im 1. Gang
Armon Orlik (NOSV) 8,75 - Fabian Staudenmann (BKSV) 8,75
Michael Moser (NOSV) 8,75 - Werner Schlegel (NOSV) 8,75
Nick Alpiger (NWSV) 8,75 - Adrian Walther (BKSV) 8,75
Matthias Aeschbacher (BKSV) 8,50 u. Samuel Giger (NOSV) 10,00
Matthieu Burger (BKSV) 9,00 - Marc Lustenberger (ISV) 9,00
Lukas Bissig (ISV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 9,75
Michael Gwerder (ISV) 8,50 u. Sinisha Lüscher (NWSV) 9,75
Romain Collaud (SWSV) 8,50 u. Joel Strebel (NWSV) 9,75
Marcel Bieri (ISV) 10,00 s. Lario Kramer (SWSV) 8,50
Samuel Schwyzer (ISV) 8,75 - Lars Zaugg (BKSV) 8,75 (riz/sda)
Michael Moser (NOSV) 8,75 - Werner Schlegel (NOSV) 8,75
Nick Alpiger (NWSV) 8,75 - Adrian Walther (BKSV) 8,75
Matthias Aeschbacher (BKSV) 8,50 u. Samuel Giger (NOSV) 10,00
Matthieu Burger (BKSV) 9,00 - Marc Lustenberger (ISV) 9,00
Lukas Bissig (ISV) 8,50 u. Damian Ott (NOSV) 9,75
Michael Gwerder (ISV) 8,50 u. Sinisha Lüscher (NWSV) 9,75
Romain Collaud (SWSV) 8,50 u. Joel Strebel (NWSV) 9,75
Marcel Bieri (ISV) 10,00 s. Lario Kramer (SWSV) 8,50
Samuel Schwyzer (ISV) 8,75 - Lars Zaugg (BKSV) 8,75 (riz/sda)
Giger über seinen ersten Gang
«Es war aufregend. Es war eine Anspannung da, es ist immerhin auch das Kilchberger. Sehr positiv konnte ich den ersten Gang so gestalten. Von der Verletzung habe ich nichts gemerkt.»


Userinput
von Biko
Dienst ist Dienst. Die Polizei rupft eine kleine Strasse... 🫡
Orlik und Staudenmann sorgen für wenig Spektakel
Schwingerkönig Armon Orlik gegen den absoluten Top-Favoriten Fabian Staudenmann. Das Highlight des ersten Ganges ist gestartet. Bisher endete in diesem Jahr zwischen Orlik und Staudenmann jeder Kampf mit einem Gestellten und auch heute gehen sie zu Beginn wenig Risiko ein. Zum ersten richtigen Angriff setzt Staudenmann nach knapp drei Minuten, aber der Bündner kann sich verteidigen. Ansonsten passiert sehr wenig und wie viele Experten erwartet haben, endet der Kampf Orlik gegen Staudenmann mit einem Gestellten.

Schlegel mit Nasenbluten und einem Gestellten gegen Moser
Werner Schlegel und Michael Moser legen los wie die Feuerwehr und die ersten Angriffe sind bereits in der ersten Minute zu sehen. Schlegel, der bisher immer gegen Moser gewinnen konnte, scheint am Anfang bereiter zu sein, aber es reicht noch nicht für den Sieg. Nach eineinhalb Minuten ist zu sehen, dass Schlegel mit Nasenbluten zu kämpfen hat. Dies scheint ihn aber überhaupt nicht zu stören und er packt sogar einen Suplex aus, aber Moser kann sich noch ausdrehen. In den letzten Minuten gehen die beiden Top-Favoriten weniger Risiko ein und die Angriffe werden seltener. Der Kampf endet mit einem Gestellten.

Alpiger muss sich mit einem Gestellten begnügen
Nick Alpiger und Adrian Walther werden bereits nach wenigen Sekunden verwarnt, da beide zu lange hatten, zu greifen. Früh ein klares Zeichen vom Kampfrichter. Während Alpiger immer wieder zum Angriff ansetzt, ist Walther damit beschäftigt, sich zu verteidigen und sich über die Zeit zu retten. Obwohl Alpiger am Boden alles reinsetzt, reicht es nicht seinen Gegner mit beiden Schultern ins Sagmehl zu drücken. Walther dürfte mit dem Gestellten deutlich zufriedener sein.

Comebacker Giger gewinnt seinen ersten Gang
Seit über drei Monaten hat Samuel Giger keinen Kampf mehr bestritten und hatte mit einer Schulterverletzung zu kämpfen. Bei seinem Comeback wird der letztjährige ESAF-Schlussgänger von Matthias Aeschbacher gefordert und er startet perfekt in den Wettkampf. Der Titelverteidiger schlägt Aeschbacher und startet mit der perfekten Note.
Kein Sieger zwischen Burger und Lustenberger
Matthieu Burger bringt Marc Lustenberger nach zwei Minuten auf den Boden und die beiden Eidgenossen liefern sich einen langen Bodenkampf und Lustenberger bringt sich tatsächlich aus dieser kniffligen Situation. Burger bleibt der aktivere Schwinger, aber Lustenberger kann sich immer wieder lösen. Kurz vor Schluss wird auch Lustenberger aggressiver, aber es reicht nicht mehr für ein Ergebnis. Nach sieben Minuten schreit der Ringrichter: «Gestellt». Beide werden mit der Note 9 belohnt.

Titelverteidiger Ott startet mit einem Sieg
Damian Ott war vor fünf Jahren einer der Sieger beim Kilchberger Schwinget. Der heutige Wettkampf startet für den Nordostschweizer erfolgreich. In einem sehr attraktiven Kampf gegen Lukas Bissig sorgt Ott zwei Minuten vor Schluss für den entscheidenden Angriff und bringt den Innerschweizer nach einem kurzen Nachsetzen auf den Rücken.

Lüscher mit einem umkämpften Sieg
Michael Gwerder ist dem Sieg gegen Sinisha Lüscher mehrmals ganz nah und bringt seinen Gegner mehrmals auf den Boden, aber nicht auf den Rücken. Kurzzeitig muss der Kampf unterbrochen werden, weil Lüscher zu viel Sägemehl in den Mund bekommen hat. Schlussendlich gewinnt doch Lüscher und dies mit seinem ersten Angriff. Sehr ärgerlich für den Innerschweizer Gwerder.
Strebel legt Collaud auf den Rücken
Nach Lario Kramer verliert gleich der nächste Südwestschweizer auf dem TV-Platz. Romain Collaud, welcher in dieser Saison auch schon gegen Michael Moser gewinnen konnte, wird von Joel Strebel besiegt.
Die Innerschweizer jubeln dank Bieri
Marcel Bieri startet mit einem 10i in das heutige Fest. Mit einem Fussstich bringt er seinen Gegner Lario Kramer auf den Boden.
Die Polizei gönnt sich einen Schnupf
Die Polizei ist auch beim Kilchberger Schwinget dabei, aber aktuell scheint zum Glück nicht viel los zu sein. Da hat man auch Zeit für einen Schnupf. Pris!

Zaugg und Schwyzer starten mit einem Gestellten
Beim Kampf zwischen Samuel Schwyzer und Lars Zaugg treffen zwei Nicht-Eidgenossen aufeinander. Zaugg startet aktiv, aber mal wieder zeigt es sich, dass es sehr schwierig ist, Schwyzer auf den Rücken zu bringen. Beide müssen sich bei ihrem ersten Kilchberger Schwinget zum Auftakt mit einem Gestellten begnügen.

Ledermann gewinnt einen intensiven Kampf
Lars Voggensperger startet mit einem starken Auftritt gegen Michael Ledermann und verpasst den Sieg in den ersten Sekunden nur knapp. Nach drei Minuten setzt Ledermann zu einem Angriff an und wird danach fast ausgekontert, aber niemand landet mit den Schultern im Sägemehl. Es bleibt ein attraktiver Kampf und mehrmals duellieren sie sich auf dem Boden. Zwei Minuten vor dem Ende setzt dann der Berner Ledermann zum entscheidenden Angriff an und sichert sich mit einem Brienzer den Sieg. Langsam nähern wir uns den absoluten Spitzenpaarungen.

Der nächste Gestellte
Andreas Döbeli traf in seiner Karriere bisher sechsmal auf Domenic Schneider - konnte aber noch nie gewinnen. Dies ändert sich auch im siebten Aufeinandertreffen nicht. Schneider ist dem Sieg zwar näher und bringt den Nordwestschweizer auch auf den Boden, aber Schneider kann ihn nicht auf den Rücken bringen. Zum zweiten Mal endet ein Kampf zwischen Döbeli und Schneider ohne Sieger.

Der Regen kommt
Jetzt werden die Pelerinen ausgepackt. Während des Kampfs zwischen Andreas Döbeli und Domenic Schneider beginnt es zu regnen. Die meisten Zuschauer scheinen vorbereitet zu sein.
Schöne Bilder vom Kilchberger
Zum ersten Mal endet heute ein Kampf ohne Sieger
Es geht wie gewohnt direkt weiter. Der Nordwestschweizer Marius Frank trifft auf Bernhard Kämpf aus dem Berner Verband. Die ersten Minuten verlaufen ohne grosse Angriffe. Dies bleibt auch bis zum Ende so und der Kampf endet nach sieben Minuten mit einem Gestellten. Beide müssen sich mit 8,75 Punkten zufriedengeben.

Lang gewinnt den ersten Kampf auf dem TV-Platz
Der erste Kampf endet mit einem Sieg von Sven Lang. Mit einem explosiven Kurzzug sichert sich der Innerschweizer das «Zehni». Ein guter Start für den Eidgenossen. Für die Nordostschweizer startet das Fest mit einer Niederlage.

«Manne, id Hose!»
Die berühmte Aufforderung für die Schwinger! Die ersten müssen bereits jetzt in die Zwilchhosen steigen und für die ersten Duelle ins Sägemehl. Die Spitzenleute haben noch etwas Zeit, um sich auf ihren ersten Kampf vorzubereiten. Gleich zu Beginn trifft auf dem Fernsehplatz Jonas Bachmann auf Sven Lang.
Erstes Mal Gänsehaut beim Kilchberger
Die gesamte Arena singt zusammen die Nationalhymne. Was für eine Stimmung bereits und sorgt wohl auch bei einigen Schwingern bereits früh für Gänsehaut. Bald beginnt das grosse Fest.

Alle Teilverbände haben den Platz betreten
Die 60 Schwinger stehen nun auf dem Platz und bevor der Wettkampf startet geht es weiter mit einer Begrüssungsrede von ESV-Obmann Guido Sturny. Er wünscht allen Schwingern einen erfolgreichen Tag und hofft, dass alle Sportler ihre Resultate erreichen.

Der Einmarsch beginnt
Die verschiedenen Schwingverbände marschieren in die Arena. Als Erstes kommen die Innerschweizer, gefolgt von den Nordostschweizern, zu denen auch der amtierende Schwingerkönig Armon Orlik gehört.

Das Wetter spielt mit
Auf dem Kilchberg wird auch das Wetter bereit sein. Durch den Tag durch werden Temperaturen bis zu 25 Grad erwartet. Während am Morgen die Sonne noch ein wenig durch die Wolken verdeckt sein wird, soll das Wetter am Nachmittag gemäss SRF Meteo besser werden. Die Regenwahrscheinlichkeit ist sehr klein. Hoffen wir, dass die Prognosen so zutreffen werden.

Der Höhepunkt der Schwingsaison
Am Samstag kommt zum 18. Mal der Kilchberger Schwinget zur Austragung. Am Westufer des Zürichsees messen sich traditionell im 6-Jahres-Rhythmus die besten 60 Schwinger des Landes. An keinem anderen Fest ist die Dichte an Spitzenathleten annähernd so gross.
Vor fünf Jahren - das Fest musste aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden - gab es zum ersten Mal in der bald 100-jährigen Geschichte des Traditionsanlasses einen Dreifachsieg durch die Ostschweizer Samuel Giger und Damian Ott sowie den Berner Fabian Staudenmann. Alle drei gehören auch in diesem Jahr zu den Favoriten, zu denen sich auch Michael Moser, Werner Schlegel und Schwingerkönig Armon Orlik gesellen.
Alles andere als ein Triumph eines Berners oder Nordostschweizers wäre eine Überraschung. Am ehesten wird dies noch dem Nordwestschweizer Nick Alpiger zugetraut. Der Aargauer gewann in dieser Saison fünf Kranzfeste und damit eines weniger als Staudenmann, der als Topfavorit antritt. Das Anschwingen in Kilchberg startet um 8.30 Uhr. (riz/sda)
Vor fünf Jahren - das Fest musste aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden - gab es zum ersten Mal in der bald 100-jährigen Geschichte des Traditionsanlasses einen Dreifachsieg durch die Ostschweizer Samuel Giger und Damian Ott sowie den Berner Fabian Staudenmann. Alle drei gehören auch in diesem Jahr zu den Favoriten, zu denen sich auch Michael Moser, Werner Schlegel und Schwingerkönig Armon Orlik gesellen.
Alles andere als ein Triumph eines Berners oder Nordostschweizers wäre eine Überraschung. Am ehesten wird dies noch dem Nordwestschweizer Nick Alpiger zugetraut. Der Aargauer gewann in dieser Saison fünf Kranzfeste und damit eines weniger als Staudenmann, der als Topfavorit antritt. Das Anschwingen in Kilchberg startet um 8.30 Uhr. (riz/sda)
Die Spitzenpaarungen im 1. Gang
Armon Orlik (NOSV) - Fabian Staudenmann (BKSV).
Michael Moser (BKSV) - Werner Schlegel (NOSV).
Nick Alpiger (NWSV) - Adrian Walther (BKSV).
Matthias Aeschbacher (BKSV) - Samuel Giger (NOSV).
Matthieu Burger (BKSV) - Marc Lustenberger (ISV).
Lukas Bissig (ISV) - Damian Ott (NOSV).
Michael Gwerder (ISV) - Sinisha Lüscher (NWSV).
Romain Collaud (SWSV) - Joel Strebel (NWSV).
Marcel Bieri (ISV) - Lario Kramer (SWSV).
Samuel Schwyzer (ISV) - Lars Zaugg (BKSV).
BKSV = Berner Kantonalverband. ISV = Innerschweizer Verband. NOSV = Nordostschweizer Verband. NWSV = Nordwestschweizer Verband.
Michael Moser (BKSV) - Werner Schlegel (NOSV).
Nick Alpiger (NWSV) - Adrian Walther (BKSV).
Matthias Aeschbacher (BKSV) - Samuel Giger (NOSV).
Matthieu Burger (BKSV) - Marc Lustenberger (ISV).
Lukas Bissig (ISV) - Damian Ott (NOSV).
Michael Gwerder (ISV) - Sinisha Lüscher (NWSV).
Romain Collaud (SWSV) - Joel Strebel (NWSV).
Marcel Bieri (ISV) - Lario Kramer (SWSV).
Samuel Schwyzer (ISV) - Lars Zaugg (BKSV).
BKSV = Berner Kantonalverband. ISV = Innerschweizer Verband. NOSV = Nordostschweizer Verband. NWSV = Nordwestschweizer Verband.
Herzlich Willkommen
Heute steht mit dem Kilchberger Schwinget das grosse Highlight des Jahres im Schwingsport an. Wir tickern für dich live, damit du nichts verpasst.
