Sport
Ski

Arzt über Gesundheit von Cyprien Sarrazin: Weltcup-Rückkehr unsicher

Medical staff are lifting France's Cyprien Sarrazin to an helicopter after crashing into protections net during an alpine ski, men's World Cup downhill training, in Bormio, Italy, Friday, De ...
Sararzin wurde nach seinem Sturz in Bormio mit dem Helikopter abtransportiert.Bild: keystone

Sarrazins Weltcup-Rückkehr nach Bormio-Sturz unsicher: «Es ist unser Ziel»

Cyprien Sarrazin fährt in diesem Winter wenig überraschend keine Rennen mehr. Die Folgen seines Sturzes im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt Ende Dezember in Bormio sind zu schwerwiegend. Wie der französische Team-Arzt mitteilt, ist ganz grundsätzlich eine Rückkehr in den Ski-Weltcup nicht sicher.
04.01.2025, 11:2904.01.2025, 11:30

Gemäss den Verantwortlichen von Frankreichs Skiverband ist Sarrazin wie vorgesehen am Freitag von Italien in ein Spital in Lyon verlegt worden. In der Klinik in Sondalo in der Provinz Sondrio war er wegen eines Subduralhämatoms, einer Blutung in der Nähe des Gehirns, operiert worden. Am vergangenen Samstag war er aus dem künstlichen Koma erwacht.

«Sarrazin ist noch sehr müde und hat Schwierigkeiten, sich mitzuteilen.»
Stéphane Bulle, Teamarzt des französischen Ski-Teams.

In Lyon wird der in der neurochirurgischen Abteilung stationierte Sarrazin mit der Rehabilitation beginnen. «Cyprien soll wieder Dinge tun, die alle anderen auch tun – sitzen etwa, essen, aufstehen», erklärte Stéphane Bulle, der Arzt des französischen alpinen Skiteams, während einer Video-Pressekonferenz.

«Er hat noch ein wenig Probleme, die Augen zu öffnen – die Folgen einer Diplopie. Das bedeutet, dass die Reflexe, die die Koordination der Augen steuern, aufgrund des erhöhten Drucks im Schädel noch nicht normal funktionieren.» Gemäss dem Mediziner ist Sarrazin «noch sehr müde und hat Schwierigkeiten, sich mitzuteilen». In Bezug auf die Genesung spricht Bulle «von Monaten, nicht von Wochen».

Betreffend Fortsetzung von Sarrazins Karriere als Skirennfahrer wollte sich Bulle nicht festlegen. «Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Auf jeden Fall ist es unser aller Ziel.» (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
Freestyle-Ski am Limit: Dieser Run sprengt alles
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Messi, Sommer und Co. kaufen Klubs – was sie sich versprechen und was es für Fans bedeutet
Yann Sommer machts, Lionel Messi auch, und sogar Jeff Bezos ist dabei. Sein Geld in einen europäischen Fussballklub zu stecken, ist gerade gross in Mode. Was macht das Investment so spannend?
Jeff Bezos gibt Milliarden aus, Yann Sommer oder Thomas Müller immerhin einige Millionen, und Lionel Messi legt sich langsam ein Portfolio zu. Das Interesse von Investoren am europäischen Fussball scheint ungebrochen. Ende August haben Sommer und Müller mit weiteren Teilhabern wie Mats Hummels den portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora für kolportierte 40 Millionen Euro übernommen. Messi hat den spanischen Zweitligisten CD Eldense übernommen; die Transaktion muss noch genehmigt werden, den Fünftligisten UE Cornella besitzt er bereits.
Zur Story