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Cyprien Sarrazin verlässt nach Horrorunfall Intensivstation

L'op
Der französische Skifahrer Cyprien Sarrazin konnte die Intensivstation verlassen. Bild: fxp-fr-sda-rtp

Cyprien Sarrazin verlässt nach Horrorunfall Intensivstation

02.01.2025, 11:09

Nach seinem schlimmen Sturz und der anschliessenden Operation geht es bei Cyprien Sarrazin offenbar leicht aufwärts. Am Freitag soll er zur weiteren Behandlung nach Frankreich zurückkehren.

Der Gesundheitszustand des 30-Jährigen sei stabil, teilte der französische Verband mit. Sarrazin habe die Intensivstation inzwischen verlassen. Geplant sei, dass er nach Frankreich zurückkehrt und dort in der neurochirurgischen Abteilung eines Spitals weiterbehandelt wird. Es beginne nun eine lange Genesungs- und Rehabilitationsphase, hiess es. Wie lange der Speed-Spezialist ausfallen wird, sei derzeit noch unklar.

Sarrazin war auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio am vergangenen Freitag gestürzt und per Helikopter geborgen worden. Noch am selben Abend war er wegen eines Subduralhämatoms, einer Blutung in der Nähe des Gehirns, in einem italienischen Spital operiert worden. Am Samstag war er aus dem künstlichen Koma erwacht. Weitere Verletzungen, etwa an Knien oder Füssen, sind laut des französischen Verbands nicht festgestellt worden.

Cyprien Sarrazin Bormio Sturz
Hier stürzt Sarrazin Bormio und verletzt sich schwer. Bild: eurosport

Sarrazin hatte im vergangenen Winter für Furore gesorgt und unter anderem die beiden Abfahrten auf der legendären Streif in Kitzbühel gewonnen. Auch in Bormio sowie beim Super-G in Wengen, wo Mitte Januar die nächsten Speed-Rennen der Männer stattfinden, hatte er triumphiert. (leo/sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Neruda
02.01.2025 10:57registriert September 2016
Bin froh, das zu hören! Hoffe er erholt sich komplett.
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Merida
02.01.2025 10:49registriert November 2014
Ich wünsche vollstädige Genesung und viel Kraft dafür!
(Schon krass, wie viele Skisportler:innen gerade verletzt sind)
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    Nächster Patzer: Der umstrittene Weltmeister ist für den FCZ ein immer grösseres Problem
    Nach der Verpflichtung von Benjamin Mendy, dem mehrere Frauen Vergewaltigung vorgeworfen hatten, hagelte es Kritik am FC Zürich. Auf dem Platz ist der Weltmeister von 2018 bisher ebenfalls keine Hilfe.

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