Sport
Spanien

WM: Lamine Yamals Vater kann nicht zum Final reisen – das ist der Grund

June 15, 2026, Atlanta, Georgia, United States: Lamine Yamal of Spain is seen with his family during the FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball 2026 Group H match between Spain and Cabo Verde ...
Der grösste Teil von Lamine Yamals Familie begleitet ihn in den USA.Bild: IMAGO/ZUMA Press

Lamine Yamals Vater kann nicht an den Final reisen – das ist der Grund

Grosse Teile seiner Familie fiebern bei der WM auf der Tribüne mit Lamine Yamal mit. Einzig sein Vater war bislang nicht dabei. Nun offenbart er, warum sich das auch beim Finale nicht ändern wird.
17.07.2026, 21:0117.07.2026, 21:01
Ein Artikel von
t-online

Die Weltmeisterschaft erlebt die Familie von Spaniens Superstar Lamine Yamal fast vollständig vor Ort – nur sein Vater Mounir Nasraoui fehlt. Der Grund dafür sind gesundheitliche Probleme, wie er selbst erklärt hat.

Während Yamals Mutter, sein kleiner Bruder und seine Freundin allesamt vor Ort sind, ist ausgerechnet sein Vater nicht mit in die USA gereist. Das wird sich wohl auch beim Finale am Sonntag, in dem der Europameister auf Titelverteidiger Argentinien trifft, nicht ändern. «Ich weiss nicht, ob ich kommen kann, weil ich an Epilepsie leide. Ich würde all mein Geld geben, um gesund zu sein», hatte der 36 Jahre alte Nasraoui erklärt.

BERLIN, GERMANY - JULY 14: Lamine Yamal of Spain poses with his father Mounir Nasraoui following the UEFA EURO 2024 final match between Spain and England at Olympiastadion on July 14, 2024 in Berlin,  ...
Lamine Yamal und sein Vater nach dem EM-Final 2024.Bild: Getty Images Europe

Wegen seiner Erkrankung werden lange und häufige Reisen nicht empfohlen. Nasraoui leidet an Epilepsie. Neben dem Flug von Spanien in die USA hätte er weitere Inlandsflüge auf sich nehmen müssen, um die bisherigen Spiele seines Sohnes zu besuchen.

Yamal-Vater: «Es ist besser, zu Hause zu bleiben»

Spanien absolvierte seine Partien in weit voneinander entfernten Städten Nordamerikas – darunter Atlanta, Guadalajara in Mexiko, Dallas und Los Angeles.

Gegenüber einem spanischen Fernsehsender schilderte Nasraoui seine Situation: «Ich muss jeden Tag viele Medikamente nehmen und es kann passieren, dass ich einen epileptischen Anfall bekomme, ich könnte einen Herzinfarkt haben. Ich kann hier, in diesem Moment, unter Stress oder Aufregung stehen und einen Anfall haben, ohne es zu wissen.»

Weiter sagte er: «Deshalb muss man immer gut über die Dinge nachdenken. Bevor man reist, muss man an mich, an ihn und an alle Menschen um uns herum denken. Ich würde riskieren, Probleme zu verursachen. Also ist es besser, zu Hause zu bleiben und alles von hier aus zu verfolgen.» (abu/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 145
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Spanien um Captain Rodri ist am Ende der grössten WM der Geschichte der verdiente Sieger.

quelle: keystone / ashley landis
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Fans empfangen Schweizer-Nati nach WM-Aus
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
19-jähriger britischer Radprofi stirbt bei Portugal-Rundfahrt
Der britische Radrennfahrer Finlay Tarling ist am Freitag im Alter von 19 Jahren bei einem Unfall während der 8. Etappe der Volta a Portugal ums Leben gekommen. Das bestätigten die Rennorganisation und der portugiesische Radsportverband.
Der Unfall ereignete sich auf der 166,8 Kilometer langen Etappe zwischen Melgaço und Fafe. Nach Angaben des portugiesischen Senders RTP kollidierte Tarling mit einem Fahrzeug, das nicht zum Rennkonvoi gehörte und in der Gegenrichtung unterwegs war. Die genauen Umstände des Unfalls wurden offiziell zunächst nicht bestätigt – die Organisatoren sprachen jedoch von einem sehr schweren Unfall. Das Rennen wurde nach dem Vorfall neutralisiert und bis ins Ziel nicht mehr regulär ausgetragen, die Siegerehrung in Fafe fiel als Zeichen der Anteilnahme aus.
Zur Story