«Kein Interesse am Medienrummel»: PSG-Boss wird nicht als FIFA-Präsident kandidieren
Am 18. März 2027 findet im marokkanischen Rabat die FIFA-Präsidentenwahl statt. Der amtierende Präsident Gianni Infantino möchte sich auch dann wieder zur Wahl stellen und vier weitere Jahre als FIFA-Boss amten. Die UEFA sucht aber einen geeigneten Gegenkandidaten und aus ihrer Sicht wäre wohl PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi der aussichtsreichste Kandidat.
Neben seinem Amt als PSG-Präsident ist der Katarer auch Präsident der Vereinigung der europäischen Fussballklubs sowie Vorsitzender der BeIn-Mediengruppe aus Katar. Mit seinem Einfluss sowohl in Europa als auch in Asien würde er sicher über das benötigte Netzwerk verfügen.
Wie aber bereits befürchtet wurde, hat der 52-Jährige kein Interesse an diesem Amt. Über einen Sprecher teilte Al-Khelaifi mit: «Herr Al-Khelaifi hegt absolut keine Ambitionen, Absichten oder Interesse an diesem Amt bei der FIFA oder an all dem Medienrummel.» Bisher gibt es noch keinen ernsthaften Gegenkandidaten, der gegen den Walliser im März 2027 antreten wird.
Nachdem der FIFA-Plan scheiterte, die Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen, fordert die UEFA gemäss Medienberichten Infantino dazu auf, sein Präsidentenamt freiwillig abzugeben, und droht ansonsten mit einem Amtsenthebungsverfahren. (riz)
