Diese Neuerung dürfte jedem Stadiongänger gefallen
Im modernen Fussball stört vieles. Aber auch Althergebrachtes kann nerven. Etwa die Tatsache, dass die Stadionuhr bei 90:00 stehen bleibt, obwohl die Partie noch läuft.
Dieses Ärgernis hat die Swiss Football League als verbesserungswürdig erkannt und nun gehandelt. In der neuen Saison, die am Samstag beginnt, läuft die Uhr auch in der Nachspielzeit beider Halbzeiten weiter.
Die Massnahme erfolgt im Zuge der Bemühen der Liga um mehr Transparenz für Zuschauende im Stadion. Besonders sichtbar wird in diesem Zusammenhang eine andere Neuerung sein. Wird der Schiedsrichter vom VAR an den Bildschirm gerufen, sehen die Fans auf ihrer Videoleinwand die gleichen Bilder wie der Unparteiische.
Der Gedanke dahinter ist der, dass Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion nicht weniger informiert sein sollen als jene vor dem Fernseher. Bislang reckten sich auf den Tribünen Köpfe in Richtung jenes Fans, der einen Livestream auf seinem Smartphone verfolgte und auf dem kleinen Bildschirm versuchte, Zeitlupen zu analysieren. Künftig gehen diese Blicke auf die grossen Screens der Arenen.
Liga und Schiedsrichter wollen zudem strittige Szenen regelmässig öffentlich erklären. Jeden Montag werden im Format «Ref's insights» drei Entscheide diskutiert. Angekündigt ist, dass dabei auch der Funkverkehr zwischen VAR und Schiedsrichter veröffentlicht wird. (ram)
