So will die Super League den VAR-Prozess für Fans in den Stadien verbessern
Kaum ist die Fussball-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen, startet am Wochenende schon die neue Saison in der Schweizer Super League. Dabei gibt es auch eine Neuerung im Prozess bei VAR-Entscheidungen. Damit Fans in den Stadien die Entscheidungen besser nachvollziehen können, sollen auf den Bildschirmen in den Stadien die Bilder gezeigt werden, die sich der Platzschiedsrichter auf dem Bildschirm anschaut.
Was bei TV-Übertragungen bereits der Fall war, soll nun also auch in die Stadien kommen. Bei Abseits-Entscheidungen, bei denen keine Videokonsultation vorkommt, soll in den Stadien ebenfalls zeitnah das Bild mit der gezogenen Abseitslinie auf den Grossbildschirmen eingeblendet werden. Zudem soll vor einer Videokonsultation oder einem VAR-Entscheid ebenfalls auf den Bildschirmen kommuniziert werden, worum es geht – also ob eine rote Karte, ein Penalty, ein Offside oder eine andere Situation überprüft wird.
Noch ist allerdings nicht klar, ob das auch in allen Stadien so umgesetzt werden kann. Das hängt von der technischen Ausstattung der jeweiligen Super-League-Heimstätten ab.
Auf eine verbale Erklärung des Entscheids der Schiedsrichter über ein Mikrofon verzichtet die Super League indes weiterhin. Dies wäre technisch zwar möglich, aber die vielen Schweizer Landessprachen stellen ein Hindernis dar. Deshalb werden die VAR-Entscheidungen weiterhin nur schriftlich erklärt. (abu)
