Zverev und Shelton im US-Open-Final
Ben Shelton setzt sich im besonderen Duell zweier US-Amerikaner in New York am 11. September im US-Open-Halbfinal in 3:18 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:3, 7:5. Shelton schaffte es, die Partie gegen den zunächst dominant aufspielenden Tiafoe zu drehen und wurde immer stärker, geholfen haben ihm dabei 20 Asse. Es ist Sheltons erster Grand-Slam-Final.
Zverev in drei hart umkämpften Sätzen
Dort wird er am Sonntag gegen Alexander Zverev antreten: Der topgesetzte Deutsche (ATP 2) setzt sich im ersten Halbfinal gegen den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6) durch. Zverev kommt damit in der laufenden Saison bereits auf 52 gewonnene Einzelpartien, so viele wie kein anderer Spieler auf der Tour. Auf Grand-Slam-Stufe entschied er 2026 bislang 24 Matches für sich.
Vor sechs Jahren erreichte Zverev am US Open seinen ersten Major-Final, den er gegen den Österreicher Dominic Thiem nach einer Zweisatzführung im Tiebreak des fünften Satzes auf dramatische Weise noch verlor. Nun steht er in New York zum zweiten Mal im Final, es ist sein dritter in Folge bei einem Grand-Slam-Turnier.
Seinen zweiten Major-Titel nach dem Triumph im Juni am French Open kann Zverev in Flushing Meadows nur noch ein Amerikaner streitig machen. Im anderen Halbfinal treffen in der Nacht auf Samstag die beiden Einheimischen Ben Shelton (ATP 9) und Frances Tiafoe (ATP 12) aufeinander.
Für Chatschanow, die Nummer 50 der Weltrangliste, wäre es der erste Grand-Slam-Final gewesen, den er erreicht hätte. Der 30-jährige Russe zeigte über weite Strecken eine gute Leistung, konnte sich in den wichtigen Momentan aber nicht auf seine Vorhand verlassen. Im entscheidenden Tiebreak vergab er bei einer 6:4-Führung zwei Satzbälle. (sda)
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