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Australian Open, Final

Halep (1) v. Wozniacki (2) 6:7,6:3,4:6

Denmark's Caroline Wozniacki kisses her trophy after defeating Romania's Simona Halep in the women's singles final at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Saturday, Jan. 27, 2018. (AP Photo/Dita Alangkara)

Mein Scha-haatz: Wozniacki küsst die Siegertrophäe. Bild: AP/AP

«Sweet Caroline» – Wozniacki ist endlich Grand-Slam-Siegerin

Caroline Wozniacki gewinnt am Australian Open in Melbourne das erste Grand-Slam-Turnier der Karriere. Damit kehrt sie zudem nach sechs Jahren an die Spitze der Weltrangliste zurück.



Die 27-jährige Dänin besiegte im Final die Weltnummer 1 Simona Halep 7:6 (7:2), 3:6, 6:4. Ein Rückhand-Fehler von Halep beendete nach 2:50 Stunden das über weite Strecken hochklassige Duell der beiden topgesetzten Spielerinnen, die sich bei tropischen Bedingungen und Temperaturen von 30 Grad bei Einbruch der Dunkelheit nichts schenkten. Den Matchball hatte sich Wozniacki auf spektakuläre Art und Weise erkämpft, als sie sich mehrmals aus der Defensive rettete und den spektakulärsten Ballwechsel der Partie noch zu ihren Gunsten entschied.

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Mit diesem spektakulären Punkt holt sich Wozniacki den Matchball. Video: YouTube/Australian Open TV

Während Wozniacki nach den beiden Final-Niederlagen am US Open 2009 und 2014 zu ihrem ersten Major-Titel kam, muss die 26-jährige Halep weiter auf ihren ersten grossen Titel warten. Für die Rumänin war es die dritte Niederlage in einem Grand-Slam-Final nach Paris 2014 und 2017. Zudem verliert Halep am Montag ihre Spitzenposition in der Weltrangliste an die Dänin, die auch die WTA-Finals im letzten Oktober gewonnen hat.

«Es ist sehr emotional»

«Ich habe so viele Jahre darauf gewartet, nun ist ein Traum wahr geworden», sagte Wozniacki an der Siegerehrung mit zittriger Stimme. 2009 war sie am US Open das erste Mal in einem Grand-Slam-Final gestanden, ehe sie ein Jahr später erstmals die Nummer 1 des Rankings wurde. «Es ist sehr emotional», so die Dänin, die die Trophäe fest umarmte.

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Die Trophäe im Arm, «Sweet Caroline» von den Rängen: Ein unvergesslicher Tag für Wozniacki. Video: YouTube/Australian Open TV

Für Halep hingegen setzte es eine weitere Enttäuschung ab. «Ich bin traurig, dass ich es auch beim dritten Mal nicht geschafft habe. Aber vielleicht bringt mir das vierte Mal Glück», sagte die Rumänin.

Denmark's Caroline Wozniacki, left, is congratulated by Romania's Simona Halep after winning the women's singles final at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Saturday, Jan. 27, 2018. (AP Photo/Vincent Thian)

Halep muss gratulieren: Ihr Warten geht weiter. Bild: AP

Beide müssen sich pflegen lassen

Während der Partie waren beiden die Strapazen der letzten zwei Wochen anzumerken. Halep, die sich bereits in der ersten Partie des Turniers eine Knöchelverletzung zugezogen hatte, liess sich beim Stand von 3:2 im zweiten Satz medizinisch behandeln und den Blutdruck messen. Wozniacki nahm bei 3:4 im Entscheidungssatz eine Behandlung in Anspruch, um sich das linke Knie einbandagieren zu lassen.

Denmark's Caroline Wozniacki receives treatment from a trainer during the women's singles final against Romania's Simona Halep at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Saturday, Jan. 27, 2018. (AP Photo/Ng Han Guan)

Nicht nur Halep war Wozniackis Gegnerin, auch die Hitze und körperliche Beschwerden. Bild: AP

Beide Finalistinnen hatten auf dem Weg in den Final Matchbälle abgewehrt und damit für eine Premiere in einem Grand-Slam-Final in der Open Era gesorgt. Wozniacki stand in der 2. Runde gegen Jana Fett nur einen Punkt vom Ausscheiden entfernt, Halep in der 3. Runde gegen Lauren Davis und im Halbfinal gegen Angelique Kerber. (ram/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. D. 27.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Tennis vom Feinsten. Hochspannung mit viel Emotionen. Und auf eurosport ein Top - Duo, das moderierte.
    Freuen wir uns auf den Final morgen um 09.30 Uhr vor der Glotze.

    Chum jetzt.
    • Jol Bear 27.01.2018 17:38
      Highlight Highlight Matthias Stach hat mit Boris Becker den deutschen Fernsehpreis für die beste Sportsendung erhalten. Tennis auf SRF wird zwar ebenfalls gut kommentiert, aber was der hochanständige, respektvolle und fachlich kompetente Stach liefert, ist allerhöchstes Niveau. Zusammen mit Becker ergibt das für die Zuschauer das Optimum an Information und Unterhaltung.

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