Sport
Doping

Olympia droht Doping-Skandal, weil sich diese Fläschchen öffnen lassen

Die Fläschchen, die für Probleme sorgen.
Die Fläschchen, die für Probleme sorgen.bild: berlinger

Olympia droht Doping-Skandal, weil sich diese Fläschchen öffnen lassen

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) lässt mögliche Probleme mit den neuen Urin-Probenflaschen untersuchen. Das sorgt kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang für Verunsicherung.
29.01.2018, 09:5429.01.2018, 10:14

Wie die WADA mitteilte, wurde sie vom Analyselabor in Köln am 19. Januar informiert, dass die Flaschen beim Einfrieren einer Probe manuell geöffnet werden könnten. Die Behälter waren nach dem Doping-Skandal in Russland neu gestaltet worden.

«Die WADA erkennt, dass diese Situation, wenn sie bestätigt wird, Bedenken und Fragen aufwerfen wird», heisst es in der Mitteilung. Die Flaschen werden von der Firma Berlinger aus Ganterschwil SG hergestellt.

Bei einer Dopingkontrolle werden jeweils zwei Flaschen benötigt, für eine A- und eine B-Probe. Die B-Probe wird eingefroren und nur genutzt, wenn ein Athlet die Analyse der A-Probe anzweifelt.

So bewirbt der Hersteller sein Produkt.Video: YouTube/Berlinger & Co. AG

Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi waren Dopingproben russischer Athleten geöffnet und der Inhalt gegen sauberen Urin ausgetauscht worden. Als Konsequenz aus den Manipulationen wurde das Nationale Olympische Komitee Russlands von den Spielen in Pyeongchang suspendiert. Das IOC gewährt jedoch 169 individuell geprüften russische Athleten das Startrecht unter neutraler Flagge. (ram/sda/dpa)

Prominente Sportler von A bis Z, die mit Doping erwischt wurden

1 / 62
Prominente Sportler von A bis Z, die mit Doping erwischt wurden
Von Kokain über EPO über Nandrolon, Wachstumshormone und Steroide bis Blutdoping: Quer durch alle Sportarten werden Dopingsünder ertappt. Diese Diashow bildet lediglich einen Bruchteil der Überführten ab.
quelle: epa/apa / roland schlager
Auf Facebook teilenAuf X teilen

«Pflogging»: Gut für die Umwelt und und die Gesundheit

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Pläne eingereicht: So spektakulär soll das neue Stadion des FC Sion werden
So etwas hat die Schweiz noch nicht gesehen. Das «Cervin Coliseum» soll die neue Heimat des FC Sion sein. Der Klub hat am Freitag bekanntgegeben, dass er das Stadionprojekt bei der Stadt Sitten und dem Kanton Wallis eingereicht hat.
In wenigen Monaten wird Christian Constantin 70 Jahre alt. Mit dem neuen Stadion für den FC Sion könnte sich der schwerreiche Architekt und Klubbesitzer ein Denkmal errichten, das im Schweizer Fussball neue Massstäbe setzt.
Zur Story