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Wimbledon: Zverev trifft auf Féry

Alexander Zverev of Germany returns the ball to Taylor Fritz of the United States in their quarter-final men's singles match at the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday, July 8, 20 ...
Alexander Zverev bei seinem 6:4, 6:4, 6:2-Erfolg gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz.Bild: keystone

Zverev trifft auf Féry +++ Kostjuk auf dem Rasen wie zuletzt auf Sand

Das Tennis-Märchen von Arthur Fery geht weiter. Der 23-jährige Lokalmatador erreicht in Wimbledon die Halbfinals und lässt die Briten träumen. Das sind die Fakten des 10. Turniertages.
08.07.2026, 22:0308.07.2026, 22:03

Féry wie einst Ivanisevic

Keine fünf Minuten von seinem früheren Zuhause entfernt, erlebt Arthur Féry derzeit die beste Phase seiner Karriere. Der junge Brite, aktuell (noch) die Nummer 114 der Welt, sorgte mit einem 6:4, 7:6 (7:4), 6:0-Sieg gegen den Italiener Flavio Cobolli (ATP 10) für die nächste Überraschung und zog erstmals an einem Grand-Slam-Turnier in die Halbfinals ein. Auf dem Centre Court und unter den Augen von Königin Camilla setzte der 23-Jährige mit beeindruckender Souveränität gegen den jüngsten Finalisten des French Open durch. Damit ist Féry der erste Wildcard-Spieler seit Goran Ivanisevic, der in Wimbledon die Halbfinals erreicht. Der Kroate hatte 2001 mit einer Wildcard den Rasen-Klassiker sensationell gewonnen.

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Der Brite Arthur Féry.Bild: keystone

Zverev bezwingt Angstgegner

Ferys nächster Gegner am Freitag ist Alexander Zverev. Einen Monat nach seinem Triumph am French Open erreichte der deutsche Olympiasieger mit einem überraschend souveränen 6:4, 6:4, 6:2-Erfolg gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz erstmals in Wimbledon die Halbfinals. Damit beendete Zverev nach sieben Niederlagen am Stück die Negativserie gegen den Amerikaner. Damit schafft der 29-jährige Hamburger zum zwölften Mal an einem Major-Turnier den Vorstoss unter die letzten vier. Im anderen Halbfinal stehen sich der Weltranglistenerste und Vorjahressieger Jannik Sinner und Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic gegenüber.

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Alexander Zverev aus Deutschland im Einsatz während seines Viertelfinalspiels im Herreneinzel gegen Taylor Fritz aus den USA.Bild: keystone

Kostjuks zweite Chance

Im Turnier der Frauen erhält Marta Kostjuk (WTA 13) beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres die Chance, es besser zu machen als vor einem Monat am French Open. Die 24-jährige Ukrainerin spielt auf dem Rasen von Wimbledon wie vor einem Monat auf dem Sand von Roland-Garros um den Finaleinzug. Kostjuk setzte sich im Viertelfinal klar mit 6:3, 6:2 gegen die Italienerin Jasmine Paolini (WTA 17) durch. Sie entschied das Duell mit der Wimbledon-Finalistin von 2024 in nur 69 Minuten für sich.

Wimbledon Championships 2026, Saturday Practice, AELTC Wimbledon, London, UK - 08/07/2026 Marta Kostyuk UKR serves during her Quarter Final match against Jasmine Paolini ITA in the 2026 Wimbledon Cham ...
Marta Kostyuk (UKR) beim Aufschlag während ihres Viertelfinalspiels gegen Jasmine Paolini (ITA).Bild: www.imago-images.de

Noskovas erster Halbfinal

Am French Open hatte Kostjuk im Halbfinal gegen die spätere Turniersiegerin Mirra Andrejewa das Nachsehen. In Wimbledon bekommt es die Ukrainerin am Donnerstag mit Linda Noskova (WTA 12) zu tun. Die 21-jährige Tschechin kam mit einem 6:3, 7:5 gegen die Belgierin Elise Mertens weiter und steht erstmals an einem der vier Grand-Slam-Turniere in der Vorschlussrunde. Im anderen Halbfinal stehen sich US-Star Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova gegenüber. (sda)

epa13098205 Linda Noskova of Czechia in action during her Women's Singles quarter-final match against Elise Mertens of Belgium at the Wimbledon Championships in London, Britain, 08 July 2026. EPA ...
Linda Noskova aus Tschechien im Einsatz während ihres Viertelfinalspiels im Damen-Einzel gegen Elise Mertens aus Belgien.Bild: keystone
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Wäre ich der Ball, ich hätte Angst fvor Flavio Cobolli.

quelle: keystone / tolga akmen
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So wild feiern die Fans den Viertelfinaleinzug
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