Schmid verpasst den zweiten Etappensieg nur knapp – Philipsen gewinnt im Sprint
Nach zwei dritten Plätzen und fünf Top-5-Platzierungen setzte sich Philipsen erstmals in diesem Jahr durch. Mathieu van der Poel zog für seinen Teamkollegen den Sprint perfekt an. «Eine enorme Erleichterung für mich, dass es diesmal geklappt hat», so Philipsen im Ziel, «und es war sehr bitter, dass ich 17 Tage lang auf diesen Sieg warten musste.»
Philipsen kann bis am Sonntag noch das Punkteklassement der Tour gewinnen. Sein Rückstand zu Leader Mads Pedersen beträgt bloss noch sieben Punkte.
Für die Schweizer Akteure gab es Gutes wie Schlechtes. Der Schweizer Mauro Schmid, der Etappensieger des letzten Freitags, sprintete auf Platz 2. Der einstige Bahnspezialist des Teams Jayco-AlUla blieb zwar gegen Philipsen chancenlos, übersprintete aber Spezialisten wie Olav Kooij (NED/3.), Lewis Askey (GBR/4.) und Rick Pluimers (NED/5.). «Dass ich überhaupt mitsprintete, war nicht so geplant», gestand Mauro Schmid im Zielraum. Er hätte Teamkollege Michael Matthews (AUS) nach vorne ziehen sollen; Matthews schaffte es indessen nicht nach vorne.
Für Yannis Voisard, den besten Schweizer im Gesamtklassement, lief es weniger gut. Zwar erreichte der Jurassier das Ziel im Hauptfeld und verteidigte seinen 10. Gesamtplatz mit Erfolg. Aber Jegat Jourdan (FRA), der Gesamt-Neunte, schaffte es in die Spitzengruppe. Die Chance, dass Voisard in den nächsten drei Bergetappen noch vorrücken kann, stehen nun markant weniger gut. Aus 88 Sekunden Rückstand auf Platz 9 wurden mehr als zehn Minuten. (riz/sda)
