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Abfahrt in Kitzbühel – Sarrazin gewinnt vor Schieder und Odermatt

epa11089601 (L-R) Florian Schieder of Italy, Cyprien Sarrazin of France and Marco Odermatt of Switzerland pose in the finish area during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup ...
Sarrazin und Odermatt sind auf dem Abfahrtspodest diese Saison Stammgäste.Bild: keystone

Sarrazin schlägt auf der Streif zu – Odermatt fährt auf Platz drei

Marco Odermatt steht auch in der ersten Abfahrt in Kitzbühel vor einem Podestplatz. Der Nidwaldner nimmt im Zwischenklassement Rang 3 ein.
19.01.2024, 10:5519.01.2024, 15:14

Schneller als Odermatt waren der ein weiteres Mal verblüffende Cyprien Sarrazin und der überraschende Florian Schieder. Der Franzose führt die Zwischenwertung mit 29 Hundertsteln Vorsprung auf den Italiener an.

Switzerland's Marco Odermatt reacts after an alpine ski, men's World Cup downhill, in Kitzbuehel, Austria, Friday, Jan. 19, 2024. (AP Photo/Marco Trovati)
Odermatt wusste schon im Ziel, dass ihm in der ersten Abfahrt auf der Streif nicht die perfekte Fahrt gelungen ist.Bild: keystone

Odermatt, der auf Sarrazin 34 Hundertstel einbüsste, gelang die Fahrt nicht wunschgemäss. Die eigene Einschätzung kurz nach dem Abschwingen im Ziel sollte ihn nicht täuschen. Er habe relativ schnell gewusst, dass es nicht zum Sieg reichen würde, sagte der Innerschweizer.

Im Kampf um einen Podestplatz hat Odermatt bis dahin das Glück auf seiner Seite. Der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle liegt nur einen Hundertstel hinter ihm.

Als nächstbester Schweizer liegt Justin Murisier auf Platz 8. Für den spätberufenen Speed-Fahrer aus dem Wallis wäre es die drittbeste Klassierung in einer Weltcup-Abfahrt.

Sarrazin setzt mit seinem wahrscheinlichen Sieg sein Hoch in den schnellen Disziplinen fort. Der Franzose, der erst vor gut einem Jahr erstmals zu einer Weltcup-Abfahrt startete, hatte schon den Klassiker in Bormio und den Super-G in Wengen gewonnen. Dazu war er in den beiden Abfahrten am Lauberhorn hinter Odermatt Zweiter geworden.

Sarrazin wäre der erste Franzose seit 26 Jahren, der auf der Streif eine Weltcup-Abfahrt gewinnt. Damals hatte Luc Alphand den letzten seiner drei Siege in Kitzbühel errungen.

Dass sich Schieder auf der Streif wohlfühlt, hatte er schon vor zwölf Monaten gezeigt. Mit der Startnummer 43 war er damals ebenfalls auf Platz 2 hinter dem Österreicher Vincent Kriechmayr vorgeprescht. Es war bis am Freitag sein einziger Podestplatz im Weltcup gewesen.

Kriechmayr ist erneut der momentan bestklassierte Österreicher. Mit Rang 7 vermochte er sich allerdings nicht in dem Masse zu steigern, wie sie im eigenen Land insgeheim gehofft hatten. Die Abfahrer von Ski Austria warten auch nach dem sechsten Rennen in dieser Weltcup-Saison noch auf ihren ersten Podestplatz. (kat/sda)

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quelle: keystone / gian ehrenzeller
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