Der Kanton Tessin lehnt eine obligatorische Zahnversicherung ab: Alle Schlussresultate
Kanton Tessin: Obligatorische Zahnversicherung
Die Resultate:
Der Kanton Tessin hat diese Vorlage mit 70 Prozent Nein sehr deutlich abgelehnt.
Iniziativa popolare legislativa generica "Per il rimborso delle cure dentarie"
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
29,8% Ja
70,2% Nein
Darum geht es: Diese Initiative will eine obligatorische kantonale Versicherung einführen, die die Kosten für grundlegende zahnärztliche Behandlungen übernimmt, finanziert durch Beiträge von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und dem Kanton. Ziel ist ein vereinfachter Zugang zu Zahnpflege, besonders für Mittel- und Geringverdienende, um gesundheitliche Folgeschäden zu vermeiden.
Kanton Tessin: Neubewertung von Immobilien
Die Resultate:
Ähnlich deutlich wurde es auch bei der zweiten kantonalen Vorlage im Tessin: 74 Prozent sagen Ja zur Initiative über die Neubewertung von Immobilien.
Iniziativa popolare costituzionale elaborata "Si alla neutralizzazione dell'aumento dei valori di stima"
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
74,0% Ja
26,0% Nein
Darum geht es: Diese Initiative will in der Kantonsverfassung verankern, dass eine allgemeine Neubewertung von Immobilien nicht automatisch eine höhere Steuerlast oder niedrigere Sozialleistungen zur Folge haben darf. Damit sollen unerwartete finanzielle Belastungen für Familien, ältere Eigentümer, Mieter und Unternehmen vermieden werden.
(leo)
Nationale Vorlagen
«Keine 10-Millionen-Schweiz»
Keine 10-Millionen-Schweiz
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
50,7% Ja
49,3% Nein
Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:
Zivildienstgesetz
Zivildienstgesetz
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
53,9% Ja
46,1% Nein
Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:
