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IS-Vormarsch

UNO beschliesst Sanktionen gegen den «Islamischen Staat»

15.08.2014, 04:3015.08.2014, 09:06

Am Freitag will der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Sanktionen gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) und andere islamistische Militante beschliessen. Dem mächtigsten UNO-Gremium liegt westlichen Diplomaten zufolge ein Resolutionsentwurf der Briten vor, der unter anderem Strafmassnahmen gegen sechs Männer vorsieht. 

Die sechs gelten als Hintermänner und Financiers von Islamischer Staat, der radikalislamischen Al-Nusra-Front in Syrien und anderen militanten Gruppen. Zu den geplanten Strafen zählen Reiseverbote, Wirtschaftssanktionen und das Einfrieren von Auslandskonten. Die «Schwarze Liste» kann verlängert werden, Beobachter rechnen mit weiteren Namen. 

Zudem verpflichtet das Papier alle Staaten verbindlich, Finanzierungsströme zu kappen und die Rekrutierung ihrer Staatsangehörigen zu verhindern. (erf/sda)

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Russischer Spion wollte sich als Praktikant im Weltstrafgericht in Den Haag einschleusen
Er hätte grossen Schaden anrichten können: Beim Internationalen Strafgerichtshof hat sich ein russischer Offizier als Praktikant aus Brasilien ausgegeben, um sich Zutritt zu verschaffen. Der Geheimdienst entlarvte ihn.

Der russische Geheimdienst hat nach Angaben niederländischer Behörden versucht, einen Agenten beim Internationalen Strafgerichtshof einzuschleusen. Ein russischer Offizier des militärischen Informationsdienstes GRU hatte mit einem gefälschten brasilianischen Pass beim Weltstrafgericht eine Praktikumsstelle bekommen, wie der Geheimdienst AIVD am Donnerstag in Den Haag mitteilte. Der 36 Jahre alte Russe war vom AIVD aber entlarvt und noch am Amsterdamer Flughafen Schiphol festgenommen worden.

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