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epa07247880 US President Donald J. Trump (R) and First Lady Melania (L) speak with children who are calling the NORAD (North American Aerospace Defense Command) Santa tracker in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 24 December 2018. Earlier in the day, President Trump tweeted that he was 'all alone in the White House' waiting for Democrats to make a deal on border security. Though President Trump said he was 'proud' to shut the government down, lawmakers will meet again later this week to attempt to negotiate a way around the stalemate.  EPA/JIM LO SCALZO

US-Präsident Donald Trump mit Ehefrau Melania.  Bild: EPA/EPA

«Gibt es den Weihnachtsmann?»: Trump hat einem Siebenjährigen Weihnachten versaut



US-Präsident Donald Trump ist nicht unbedingt für allergrösstes Einfühlungsvermögen bekannt. An Heiligabend säte er bei einem kleinen Jungen Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmanns.

Trump nahm gemeinsam mit seiner Frau Melania beim traditionellen Weihnachtsmann-Radar Anrufe von Kindern entgegen. Kinder rufen an, um zu fragen, wo der Weihnachtsmann gerade unterwegs ist auf der Welt.

Trump und seine Frau plauschten mit den jungen Anrufern, fragten sie, wie alt sie sind, wo sie herkommen und was sie sich zu Weihnachten wünschen.

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Gleich zu Beginn spricht Trump mit dem siebenjährigen Coleman. Ob er jemals wieder anruft? Video: YouTube/Global News

Im Gespräch mit dem siebenjährigen Coleman warf Donald Trump dabei allerdings auch die Frage auf, ob es den Weihnachtsmann überhaupt gibt. «Glaubst noch an den Weihnachtsmann?», fragte er den Jungen und schob hinterher: «Denn mit sieben Jahren ist das an der Grenze, nicht wahr?»

Was der Junge antwortete, ist nicht bekannt. Lediglich Trumps Teil der Unterhaltung wurde öffentlich übertragen. Einem anderen Kind wünschte der Präsident: «Habe ein tolles Weihnachten, und wir reden wieder miteinander. Okay?»

Santa-Tracker

Den sogenannten Santa-Tracker gibt es seit Jahrzehnten. Mehr als 1500 Freiwillige betrieben auch in diesem Jahr an Heiligabend den Dienst des Nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommandos (NORAD), mit dem der Flug von «Santa Claus» um die Welt auf Radarschirmen verfolgt wird.

Traditionell hilft die jeweilige Präsidentenfamilie bei der Annahme der vielen Anrufe. Der Flug des mit Geschenken beladenen Schlittens kann auch online verfolgt werden.

Trump und die First Lady hatten auch im vergangenen Jahr Anrufe von Kindern bei der Hotline entgegengenommen. Im Gespräch mit einem jungen Anrufer war Donald Trump damals etwas zurückhaltender, was die grosse Frage betrifft, ob es den Weihnachtsmann überhaupt gebe.

«Was denkst du über Santa?», fragte er da ein Kind. «Du glaubst bestimmt fest an den Weihnachtsmann, oder?» Sein kleiner Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung war damals aber auch erst fünf Jahre alt – nach Einschätzung des Präsidenten ist der Glaube an «Santa Claus» da offenbar noch eher erlaubt.

«Wow, das ist ein gutes Alter», befand der Präsident damals jedenfalls – und verzichtete darauf, Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes zu streuen.

Trotz allem: Trump wünscht sogar den «Fake News Media» frohe Weihnachten. 

(sda/dpa/vom)

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