«Mein SVP-Vater sagt mir, dass man mich verprügeln wird»: Wir waren an der Pride-Demo
Zehntausende Menschen besuchen die Schweizer Prides jedes Jahr. In Zürich fällt 2026 aufgrund fehlender Finanzierung das Festival auf der Landiwiese aus. Deshalb fokussiert sich der Event dieses Mal auf seine Ursprungsidee, die politische Demonstration.
Unter dem Motto «Protect Trans Youth – Zugang schafft Zukunft» gehen Menschen auf die Strasse, um sich unter anderem für den Schutz von queeren Jugendlichen und deren Selbstbestimmung einzusetzen.
Seit bald 50 Jahren gibt es eine solche Demonstration in Zürich. Inspiriert von den Stonewall-Protesten in New York City 1969, gab es in Zürich 1978 den ersten Christopher Street Day.
Wir wollten von den Demonstrierenden wissen, ob es eine Pride nach allen Errungenschaften 2026 noch braucht und wovor sie Angst haben:
Das Festival als Rahmenprogramm zur Demo, wie es seit Jahren zum Inventar der Pride gehört, gibt es heuer nicht. Es fehle das Sponsorengeld. Unternehmen seien zurückhaltender, was die Unterstützung queerer Veranstaltungen angeht.
