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Pride Zürich: Braucht es solche Demonstrationen noch?

Video: watson/michelle claus

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Auch dieses Jahr gibt es in gut zehn Schweizer Städten Pride-Demos und CSDs (Christopher Street Day). Wir waren beim Auftakt am 20. Juni in Zürich dabei und wollten wissen, warum es die Pride 2026 überhaupt noch braucht.
20.06.2026, 20:1020.06.2026, 20:31
Mara Widmer

Zehntausende Menschen besuchen die Schweizer Prides jedes Jahr. In Zürich fällt 2026 aufgrund fehlender Finanzierung das Festival auf der Landiwiese aus. Deshalb fokussiert sich der Event dieses Mal auf seine Ursprungsidee, die politische Demonstration.

Unter dem Motto «Protect Trans Youth – Zugang schafft Zukunft» gehen Menschen auf die Strasse, um sich unter anderem für den Schutz von queeren Jugendlichen und deren Selbstbestimmung einzusetzen.

Seit bald 50 Jahren gibt es eine solche Demonstration in Zürich. Inspiriert von den Stonewall-Protesten in New York City 1969, gab es in Zürich 1978 den ersten Christopher Street Day.

Wir wollten von den Demonstrierenden wissen, ob es eine Pride nach allen Errungenschaften 2026 noch braucht und wovor sie Angst haben:

Video: watson/michelle claus

Das Festival als Rahmenprogramm zur Demo, wie es seit Jahren zum Inventar der Pride gehört, gibt es heuer nicht. Es fehle das Sponsorengeld. Unternehmen seien zurückhaltender, was die Unterstützung queerer Veranstaltungen angeht.

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