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Das war Trumps Auftritt am White House Correspondents' Dinner

Video: watson/Michael Shepherd

Journalisten gewinnen Preis für Epstein-Berichterstattung – Trump muss zusehen

25.07.2026, 11:5525.07.2026, 12:13

In Washington D.C. fand gestern das White House Correspondents' Dinner statt. Dies, nachdem der Anlass im April abgebrochen wurde, als ein bewaffneter Mann das Gebäude stürmte.

Das Dinner wird jährlich von der White House Press Association organisiert und soll unter anderem die Zusammenarbeit der Presse und dem Weissen Haus anerkennen. So werden dort jeweils auch Journalistinnen und Journalisten für ihre Berichterstattung über die laufende Administration ausgezeichnet und es werden Stipendien vergeben.

Seit geraumer Zeit wurde der Anlass aber auch zu einem Abend, an dem oft ein Comedian eingeladen wurde, um Witze über die Anwesenden und vor allem auch den amtierenden Präsidenten zu machen. Im Gegenzug war es üblich, dass der Präsident eine eher lockere Rede hielt, in der er Witze über sich selbst machte.

Präsident Trump hatte zwar früher als Promi bereits am Anlass teilgenommen, als amtierender Präsident war er aber in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.

Da Trump oft zum Rundumschlag gegen die Presse ausholt und auch wiederholt Medien den Zugang zum Weissen Haus verwehrte, war schon im Vorfeld klar, dass es ein seltsames Aufeinandertreffen geben dürfte.

Zu den gestrigen Preisträgern gehörte auch eine Gruppe von Journalistinnen und Journalisten des «Wall Street Journal». Sie wurden dafür ausgezeichnet, massgeblich zur Freigabe der Epstein Files beigetragen zu haben, und waren insbesondere daran beteiligt, die bekannte Geburtstagskarte von Trump an Epstein zu veröffentlichen.

Video: watson/Michael Shepherd

Trump hatte gegen ebendiese Recherchen eine Klage eingereicht, die aktuell immer noch hängig ist. Trotzdem schüttelte er allen ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten die Hand.

In seiner darauffolgenden Rede zeigte er sich aber wenig versöhnlich mit den anwesenden Medienschaffenden und holte wie so oft zum Rundumschlag aus. Immer wieder versuchte er, wie es für das Dinner üblich ist, ein paar Witze einzubauen. Die allermeisten davon gingen aber ziemlich in die Hose. (msh)

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EchoPoA
25.07.2026 12:07registriert November 2024
Ich frag mich mittlerweile ob er es wirklich nicht merkt wie peinlich er ist...
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uth
25.07.2026 12:28registriert September 2014
Hätte nie gedacht, dass der Präsident der Vereinigten Staaten und damit der mächtigste Mann der Westlichen Welt so peinlich sein kann. Mir tun alle seine Wähler leid, welche ihn - nota bene - wohl wiederwählen würden. Hier liegt der wahre Hund begraben.
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banda69
25.07.2026 12:37registriert Januar 2020
Wir erleben tagtäglich was es bedeutet, wenn Rechtspopulisten an der Macht sind. Sind wir alle dankbar, dass unsere Rechtspopulisten "nur" 30% Wählteranteil und nie ihr erklärtes Ziel von über 50% erreicht haben. Es wäre eine Katastropfe für unser Land.
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