DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Standard & Poor's Rating

Fünf Kantonalbanken und Migros Bank herabgestuft

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) beurteilt die Preishausse auf dem Schweizer Immobilienmarkt kritisch. Aus diesem Grund hat S&P das Rating für fünf Kantonalbanken und die Migros Bank gesenkt.
02.12.2014, 10:18

Von «aa-» auf «a+» herabgestuft wurden die Aargauische, die Basellandschaftliche, die Graubündner, die Luzerner sowie die Schwyzer Kantonalbank. Zudem wurde das Rating der Migros Bank von «a» auf «a-» gesenkt, wie die Ratingagentur am Montagabend mitteilte. Begründet wurde die Herabstufung mit der starken Inlandorientierung der Banken.

S&P schreibt, dass sich das wirtschaftliche Risiko im Bankensektor in der Schweiz kontinuierlich erhöht habe, auch wenn es im weltweiten Vergleich immer noch tief sei. Verantwortlich dafür ist laut S&P ein starker Anstieg der Häuserpreise und der Hypothekenvergaben in den vergangenen Jahren.

Immobilienpreise auf historischem Höchststand

Dies habe zu steigenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten im Immobilienmarkt geführt. S&P betont, dass sich die Preishausse bei den Immobilien seit Jahresbeginn 2014 zwar verlangsamt habe. Die Preise seien aber immer noch auf einem historischen Höchststand.

Die von der Herabstufung betroffenen Banken sind laut S&P einem grösserem Risiko einer Korrektur der Häuserpreise ausgesetzt als die anderen Schweizer Banken. Das könnte zu Verlusten bei der Kreditvergabe und einer Schwächung der Aktiven führen.

Die Luzerner Kantonalbank stellte am Dienstag in einer Reaktion fest, dass ihre Herabstufung ausschliesslich auf die negativere Einschätzung des Bankenplatzes Schweiz zurückzuführen sei. Das schlechtere Rating sei unabhängig von der individuellen Schuldnerqualität der Bank erfolgt. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Logitech-Chef Darrell macht 2021 satten Lohnsprung

Logitech-CEO Bracken Darrell hat letztes Jahr deutlich mehr verdient. Für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2021/2022 erhielt er fast 10,5 Millionen Franken an Gehalt und Boni.

Zur Story