Wirtschaft
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OECD gibt Zahlen bekannt

Die Schweiz gibt 3,2 Milliarden Dollar für Entwicklungshilfe aus – grosszügig oder geizig? Sehen Sie den Vergleich mit anderen Ländern



Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die neuesten Zahlen zur Entwicklungshilfe ihrer Mitgliedsländer publiziert.

Die wichtigsten Zahlen (Schweiz rot hervorgehoben):

Keiner zahlt soviel wie die USA und keiner so wenig wie Island

Relativ zahlt Norwegen am meisten und die Slowakei am wenigsten

Aufgestockt hat Japan am meisten, gestrichen Portugal am meisten

Wie bewerten Sie die Entwicklungshilfe der Schweiz?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chamudi 11.04.2014 08:24
    Highlight Highlight Wer ist jetzt hier der Rosinenpicker? Wir oder die EU? Rechnet man die Ausgaben auf Pro Kopf Ausgaben, ist die Schweiz auch hier zu oberst. Nein, wir sollten die Entwicklungshilfe massiv kürzen. Zuwerndungen nach Afrika oder die Ostländer sollten/müssen per Volksabstimmung von Fall zu Fall bewilligt werden.
    • goschi 11.04.2014 11:05
      Highlight Highlight Sie sind mir einer jener, die eine direkte Demokratie mit Volksentscheiden mit einer absolutistischen Basisdemokratie verwechseln.
      Abgesehen von ihren komplett fehlgeleiteten Ressintements gegen einige Weltregionen, verkennen Sie, dass gerade in den Ländern, in denen Sie die Entwicklungshilfe streichen wollen diese am dringensten nötig ist, zB. weil unter Entwicklungshilfe etwa auch Projekte zur Förderung der Demokratie gehen (die Sie doch so sehr lieben, dass Sie sie schon missverstehen).

      Abgesehen davon, dass Ihr erster Satz schlicht falsch ist. Natürlich hat die Schweiz sehr hohe pro-Kopf-Ausgaben, wir haben auch eines der hächsten pro-Kopf-Einkommen, daher ist der BIP-Anteil hierbei viel relevanter als reine Summenspiele und in beiden Zahlen ist die Schweiz wohl im Oberfeld, aber nicht einsam an der Spitze.
  • Nicoscore 11.04.2014 07:42
    Highlight Highlight Ich finde nicht, dass das was die Schweiz in Entwicklungshilfe steckt zu wenig ist. Wenn jemand das Gefühl hat, das sei zu wenig, kann er gut privat eine Organisazion unterstützen. Ich denke, dass das auch der Vertrauenswürdigste Weg ist, da einem gezeigt wird wo das Geld hingeht und man die Ergebnisse aus diesem Geld sehrn kann.
  • Schneider Alex 11.04.2014 07:02
    Highlight Highlight Milleniums-Entwicklungsziele der UNO: Stellenwert der freiwilligen Familienplanung aufwerten!

    Die Verbesserung der Gesundheit der Mütter ist eines von acht Milleniums-Entwicklungszielen der UNO bis 2015. Darunter fällt auch die Familienplanung als Teil der Basisgesundheit. Warum die freiwillige Familienplanung nicht als eigenständiges Entwicklungsziel aufgeführt und unterstützt wird, ist unverständlich, liessen sich doch durch eine stark unterstützte Familienplanung die andern Entwicklungsziele viel leichter erreichen. Auch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes (DEZA) spricht in ihren Konzepten und Schriften die freiwillige Familienplanung – das ist keine Geburtenkontrolle! - nie explizit als Massnahmeschwerpunkt an, obwohl sie seit 1968 als grundlegendes Menschenrecht anerkannt ist. Die ECOPOP-Initiative geht mit ihrer Forderung, der Bund müsse mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung investieren, in die richtige Richtung.
  • Maya Eldorado 10.04.2014 23:34
    Highlight Highlight Wir leben auch so gut, weil wir es auf Kosten der Entwicklungsländer tun. Wir haben Firmen, die hier in der Schweiz ihren Standort haben, die die Menschen in diesen Ländern unter total unwürdigen Bedinungen arbeiten lassen.
    Die Wertschöpfung wird aus diesen Ländern wegtransferiert, auch zu uns. Denken wir z.B. an Nestlé und die Zuger Firmen, die mit seltenen Erden zu tun haben!
    Ja, und die Schweiz profitiert davon. So ist es eigentlich nur recht, dass dieses Geld in solche Länder zurückfliesst, in der Hoffnung, dass es dort ankommt, wo es am sinnvollsten ist und die miserablen Bedingungen verbessern hilft.
    Dann kaufen Firmen und auch Staaten Land auf und nimmt den einheimischen die Grundlage ihrer Existenz weg.

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