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Volvo verabschiedet sich als erster Autobauer vom Diesel

Volvo verabschiedet sich als erster Autobauer vom Diesel

17.05.2017, 10:5217.05.2017, 11:12

Der schwedische Autobauer Volvo will wegen der steigenden Kosten der Abgasreinigung nach den Worten von Konzerchef Hakan Samuelsson keine neuen Dieselmotoren mehr entwickeln. «Aus heutiger Sicht werden wir keine neue Generation Dieselmotoren mehr entwickeln», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Der finanzielle Aufwand für eine Neukonstruktion sei zu hoch. Die chemische Nachbehandlung zur Eindämmung der Stickoxidemissionen lohne sich auch in grösseren, teureren und profitableren Fahrzeugen nicht mehr. Den erst 2013 eingeführten derzeit verbauten Diesel wolle Volvo jedoch weiterentwickeln.

Erstes rein elektrisches Auto 2019

Der zum chinesischen Autobauer Geely gehörende Premiumhersteller ist damit der erste, der die Entwicklung von Dieselmotoren einstellen will. Daimler zum Beispiel investiert noch massiv in die Technologie. Nach Einschätzung von Branchenexperten wird die Nachfrage nach Verbrennungsmotoren mit Diesel und Benzin unter dem Druck schärferer Klimavorschriften im kommenden Jahrzehnt sinken.

Daimler und Volkswagen wollen deshalb bis 2025 rund ein Viertel ihres PKW-Absatzes mit Elektroautos bestreiten. Auch Volvo bringt ein erstes rein elektrisches Fahrzeug 2019 auf den Markt. (whr/sda/reu)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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X23
17.05.2017 11:03registriert November 2016
Als grosser Volvofan bin ich sehr gespannt auf die elektrischen Varianten!
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«Wir arbeiten weniger als je zuvor – und sind ausgebrannter denn je»
Die Vier-Tage-Woche gilt vielen als Rezept gegen Burnout. Michaela Schenker, Expertin für Stress und Resilienz, hält das für einen Denkfehler und erklärt, warum Erschöpfung nicht an der Zahl der Arbeitsstunden hängt, weshalb ausgerechnet freie Tage krank machen können und was stattdessen wirklich hilft.
Frau Schenker, sind Sie kategorisch gegen die Vier-Tage-Woche?
Michaela Schenker:
Nein. Gegen weniger Arbeitsstunden habe ich nichts einzuwenden. Mehr freie Zeit ist etwas Schönes, und kaum jemand sagt Nein dazu, einen Tag pro Woche weniger zu arbeiten. Was ich kritisiere, ist das Versprechen, dass die Vier-Tage-Woche Burnout verhindere. Denn das setzt voraus, dass Burnout durch zu viele Arbeitsstunden entsteht.
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