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Raiffeisen steigert Gewinn im ersten Halbjahr markant



Die Raiffeisen-Bankengruppe hat im ersten Halbjahr 2017 ihren Gewinn um über 18 Prozent auf 434 Millionen Franken gesteigert. Zum Ergebnis trugen alle Ertragspositionen bei. Sowohl im Hypothekargeschäft als auch bei den Kundeneinlagen setzte sich das Wachstum fort.

Die Erträge seien auf breiter Front und stärker als die Kosten gestiegen, sodass der Geschäftserfolg auf 532 Millionen Franken angestiegen sei, teilte Raiffeisen am Mittwoch weiter mit.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 7 Prozent auf 1.629 Milliarden Franken. Am stärksten legten dabei das Handelsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg zu.

Die Aktivierung der Kosten für zwei IT-Projekte habe die Ertrags- und die Kostenseite gleichermassen beeinflusst. Erst mit der Einführung der Kernbankensystme würden die aufgelaufenen Projektkosten in Form von Abschreibungen erfolgswirksam.

Das Hypothekargeschäft der Raiffeisenbanken wuchs im Berichtszeitraum um 2 Prozent und die verwalteten Kundenvermögen erhöhten sich um 1.8 Prozent.

Die Bankengruppe rechnet für das Gesamtjahr mit einem Jahresergebnis über dem Vorjahresgewinn. Voraussetzung dafür sei, dass in den nächsten sechs Monaten keine grösseren politischen oder wirtschaftlichen Schocks auftreten würden, heisst es in der Medienmitteilung. (sda)

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