Wirtschaft
Schweiz

Wohneigentumspreise haben im August angezogen

Wohneigentumspreise haben im August angezogen

Wohneigentum ist im August im Vergleich zum Vormonat teurer geworden. Vor allem Einfamilienhäuser erfuhren laut der Immobilienplattform Immoscout einen Preisschub.
03.09.2026, 07:3403.09.2026, 07:34

«Während Einfamilienhäuser – entgegen der Tendenz der letzten Monate – schweizweit zu höheren Preisen angeboten wurden, fällt der Anstieg bei den Eigentumswohnungen moderat aus», heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Auswertung von Immobilien-Inseraten in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI.

Konkret stiegen die mittleren Schweizer Angebotspreise für Einfamilienhäuser im August gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent. Der Preiszuwachs bei Eigentumswohnungen fiel derweil im abgelaufenen Monat mit 0,3 Prozent geringer aus.

Mit Blick auf die regionalen Einfamilienhaus-Märkte zeigt sich, dass die Angebotspreise fast überall höher ausfielen. Auffällig waren laut Immoscout die Zunahmen in der Zentralschweiz (+3,7%), im Tessin (+2,6%) und in der Region Mittelland (+2,3%). Einzig in der Genferseeregion reduzieren sich die Werte um 1,1 Prozent.

In den regionalen Eigentumswohnungs-Märkten legten die Angebote in der Ostschweiz am stärksten zu (+1,8%). In vier Regionen waren aber Preisnachlässe zu beobachten: So gingen die Preise in der Zentralschweiz und im Tessin um je 0,4 Prozent zurück und sogar in der Grossregion Zürich wurde ein Minus von 0,2 Prozent registriert. (sda/awp)

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