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Novartis gibt Ergebnisse des dritten Quartals bekannt

Der Novartis Campus, der globale Hauptsitz des Biotechnologie- und Pharmaunternehmens Novartis, in Basel, am Samstag, 23. Maerz 2024. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Der Novartis Campus in Basel.Bild: KEYSTONE
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Novartis ist im dritten Quartal zurück auf Wachstumskurs

27.10.2026, 09:0727.10.2026, 09:07

Bei Novartis hat der negative Einfluss von Nachahmer-Präparaten im dritten Quartal weiter nachgelassen. Für das Gesamtjahr passt das Management den bisherigen Ausblick für den operativen Kerngewinn nach oben an.

Im dritten Quartal setzte Novartis laut Mitteilung vom Dienstag 14,5 Milliarden US-Dollar um. Das ist 4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich eine Zunahme von ebenfalls 4 Prozent. Damit nimmt die geschäftliche Entwicklung von Novartis weiter Fahrt auf: Nachdem der Konzern im ersten Quartal wegen der Markteinführung von Generika für wichtige Blockbuster noch ein Umsatzminus ausgewiesen hatte, war er bereits im zweiten Quartal auf den Wachstumspfad zurückgekehrt.

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CEO der Novartis Vas NarasimhanBild: keystone

Novartis hatte zuletzt immer wieder hervorgehoben, dass die Erosion durch Nachahmer-Mittel ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte. Umsatzbringer wie Entresto, Promacta und Tasigna haben im vergangenen Jahr ihren Patentschutz verloren. Konzern-Chef Vas Narasimhan hatte dabei betont, dass die negativen Auswirkungen in der ersten Jahreshälfte 2026 deutlich stärker ausfallen dürften als in der zweiten.

Forschungs-Flop belastet Ergebnis

Beim operativen Gewinn verbuchten die Basler einen Einbruch um 59 Prozent auf 1,8 Milliarden. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 1,2 Milliarden nach 3,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Grund für den deutlichen Rückgang ist die partielle Wertminderung bei dem gescheiterten Produktkandidaten Del-Desiran im Umfang von 1,9 Milliarden. Zur Erinnerung: Novartis hatte zuletzt mit verschiedenen Misserfolgen in der späten Forschungsphase zu kämpfen.

Für Analysten ist aber vor allem der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 6,0 Milliarden zog dieser gegenüber dem Vorjahreswert an und übertraf den AWP-Konsens von 5,6 Milliarden.

Für das Gesamtjahr passt Novartis die bisherige Gewinn-Zielsetzung an. So wird für den operativen Kerngewinn neu ein stabiles Ergebnis bis zu einem leichten Anstieg erwartet. Hier hatte Novartis bisher einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich prognostiziert. Das Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen sieht das Management weiter im niedrigen einstelligen Prozentbereich. (sda/awp)

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