Wirtschaft
Schweiz

Swatch Group bleibt im Markenrechtsstreit gegen Samsung siegreich

Swatch Group bleibt im Markenrechtsstreit gegen Samsung siegreich

15.12.2023, 16:3615.12.2023, 16:38
Mehr «Wirtschaft»

Die Swatch Group hat eine weiteren Markenrechtsstreit gegen den südkoreanischen Technologieriesen Samsung gewonnen. Nachdem bereits vor einem Jahr ein Rechtsstreit zugunsten von Swatch ausgegangen war, urteilte nun auch das britische Berufungsgericht im Sinne des Bieler Uhrenkonzerns.

Der Court of Appeal in London habe im Streit um Internet-Markenrechte die von Samsung angeregte Berufung im gesamten Umfang zurückgewiesen, teilte Swatch am Freitagnachmittag mit. Damit werde der vor einem Jahr gefällte Entscheid bestätigt, wonach gewisse auf dem Galaxy-App-Store herunterladbare Zifferblatt-Apps für Samsung-Smartwatches die Rechte von Swatch-Marken verletzen. Es geht dabei um Marken wie Omega, Tissot, Longines oder Swatch.

Samsung hatte für seine Smartwatches digitale Zifferblätter angeboten, die Marken der Schweizer Gruppe ähnelten. Das war vor einem Jahr am Londoner High Court of Justice als illegal eingestuft worden. Dass die Apps von Drittfirmen entwickelt worden waren, änderte laut dem Berufungsgericht nichts am Schuldspruch.

«Die Swatch Group ist erfreut über das Urteil, das sich mit einer neuen Ausprägung der Markenrechtsverletzung im digitalen Zeitalter und der Haftung von Online-Anbietern befasst», wird Co-Rechtschefin Mireille Koenig in der Mitteilung zitiert. Das Gericht schütze mit dem Entscheid «die Exklusivität und den Wert der ikonischen Uhrenmarken» von Swatch.

(dsc/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Eine Kult-Uhr feiert den 75. Geburtstag
1 / 21
Eine Kult-Uhr feiert den 75. Geburtstag
Dass seine Schweizer Bahnhofsuhr einmal Kultstatus erlangen und sogar vom Museum of Modern Art in New York gewürdigt würde, damit hat ihr Erfinder wohl nicht gerechnet. (Shop Ville Hauptbahnhof Zürich 2005)
quelle: keystone / gaetan bally
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Es hat mit Wehmut zu tun» – wie der Klimawandel die Schweizer Bergwelt verändert
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Produzenten- und Importpreisindex stagniert im Juni zum Vormonat

Der Preisdruck für Unternehmen in der Schweiz hat sich im Juni im Vormonatsvergleich kaum verändert. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) stagnierte im Juni 2024 bei 107,1 Prozent.

Zur Story