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epa04854121 British scientist Stephen Hawking speaks during a press conference in London, Britain, 20 July 2015. Milner and Hawking announced a global science initiative for the search of civilised life in the universe.  EPA/ANDY RAIN

Stephen Hawking malt ein düsteres Szenario für unseren Planeten. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Stephen Hawking warnt vor Trump: «Auf der Erde könnten bald 250 Grad herrschen»



Der britische Physiker Stephen Hawking hat scharfe Kritik an der Klimapolitik des US-Präsidenten Donald Trump geübt. Dessen Agieren könnte der Erde den entscheidenden Stoss versetzen und sie über kurz oder lang unbewohnbar machen.

«Donald Trump wird unserem schönen Planeten vermeidbaren ökologischen Schaden zufügen, indem er die Beweise für den Klimawandel leugnet und das Pariser Klimaabkommen aufkündigt», sagte Hawking in einem BBC-Interview, das am Montag in Teilen veröffentlicht wurde.

Der 75-jährige Hawking warnte, die Welt stehe in Sachen Klimaerwärmung vor einem Dammbruch. Das Agieren Trumps könnte der Erde den entscheidenden Stoss versetzen und zu einem Planeten wie die Venus werden lassen. «Es könnten Temperaturen von mehr als 250 Grad Celsius herrschen und Schwefelsäure regnen.»

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Der Wissenschaftler, der an einer Erkrankung des Nervensystems leidet, fürchtet, dass die Erde auf kurz oder lang unbewohnbar wird. Er plädiert seit einiger Zeit für die Besiedlung anderer Planeten. Erst kürzlich prognostizierte Hawking, dass die Erde für die Menschen nur noch 100 Jahre bewohnbar sein werde.

Trump, der Ende der Woche zum G20-Treffen der grössten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg erwartet wird, will die USA aus dem Klimaabkommen von Paris führen. Darin hatten sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, den Ausstoss von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. (cma/sda/dpa)

Es geht ein Riss durch die Antarktis:

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 04.07.2017 23:15
    Highlight Highlight Es ist ja schon recht, wenn der Hawking Trump angreift, der ist ja wirklich rundherum nicht von dieser Welt. Bzw. meint, er wisse es besser als alle Wissenschaftler.
    In Sachen Klimafragen weiss der Hawking sicher entschieden mehr als der Trump. Letzterer ist da mit seinen veralteten Theorien eindeutig auf dem Holzweg und schadet so der ganzen Welt.
    Trotzdem sollte sich der Hawking etwas zurücknehmen, er malt ein zu düsteres Bild unserer Welt.
    Der Trump ist und bleibt nur eine, wenn auch obskure, Fussnote unserer Weltgeschichte, sozusagen eine Wurmspur im Sand, die bald überspült ist.
  • Der müde Joe 03.07.2017 18:07
    Highlight Highlight Der Steven "ich-glaube-nicht-an-Gott" Hawking! Aber malt gerne den Teufel an die Wand!😉
    Trump wird jetzt noch 3 1/2 Jahre wüten und dann wird ein anderer das Ruder wieder rumreißen.
    • Fichtenknick 03.07.2017 21:12
      Highlight Highlight Was genau willst du uns damit sagen? Ist er als Atheist ein schlechterer Mensch?
      Klar, wenn ein Trump 4 Jahre wüten kann, ist das ja nicht so schlimm. In deiner Welt würde ich gerne leben.
  • Therealmonti 03.07.2017 16:11
    Highlight Highlight An einem interplanetaren Treffen, wo sich Planeten und Sterne aus allen Galaxien treffen, schauen alle besorgt die Erde an und fragen: "Du siehst nicht gut aus, was ist los mit Dir, hast Du Fieber?" Die Erde sagt: "Mir geht es nicht gut. Ich habe Homo Sapiens." Die Planeten und Sterne beruhigen sie: "Ach, das ist nicht so schlimm. Mach Dir nichts draus. Das geht vorüber."
    • Luesae 03.07.2017 17:12
      Highlight Highlight Sie sind ansteckend
    • Menel 03.07.2017 18:44
      Highlight Highlight Naja, wir befinden uns immer noch in der warmen Phase einer Eiszeit und die Durchschnittstemp. der Erde ist auch höher als die Temp. von heute. NUR wars, seit es Homo sapiens sapiens gibt noch nie wärmer. Also von Fieber, in Bezug auf die Erde, kann da keine Rede sein. Aber wie so oft stellt der Mensch sich und seine Wahrnehmung gerne ins Zentrum 😉
  • dorfne 03.07.2017 15:46
    Highlight Highlight Dass ein einziger Mensch dem Paneten den Todesstoss versetzen kann, auch wenn er US Präsident ist, die doch nicht möglich. Die Klimarettung kommt, mit oder ohne Trump. Es ist schon so Vieles auf gutem Weg, es kann nur noch besser werden!
  • Elegant_Force 03.07.2017 15:22
    Highlight Highlight Ich sehe nicht, wie das jemanden noch überrascht. Haufenweise natürliche Phänomene, die den Klimawandel verlangsamen werden seit der Industrialisierung schwächer. Selbst die Chinesen haben das eingesehen und grüne Energien als wirtschaftliche Kraft für sich entdeckt.

    Nur Trump besteht weiterhin auf den Kohlesektor, obwohl dieser beinahe komplett automatisiert wird und damit keine Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Genau wie mit seiner aasigen Trumpcare profitieren auch dort lediglich die reichen Minenbesitzer
    • Elegant_Force 03.07.2017 19:05
      Highlight Highlight Kommt noch, immerhin hat er die Regulationen gelöst, welche das Verseuchen von 60% der amerikanischen Gewässer verbietet.
      Sauberes Wasser ist ja auch schlecht für die amerikanische Wirtschaft und nimmt dem Ami die Motivation, sein Wasser selbst zu reinigen. Leitungswasser führt zu Lethargie und schlussendlich zum Untergang der USA.
  • Thinktank 03.07.2017 15:16
    Highlight Highlight Wenn's so warm werden sollte haben wir wenigstens Energie im Überfluss und können uns Klimageräte leisten. Ausserdem ist der Mensch anpassungsfähig. Den Untergrund haben wir praktisch noch nicht erschlossen, da ist noch viel Potential. Was meint Hawkins zum Bevölkerungswachstum. Exponentialrechnungen sind sein Spezialgebiet, die Folgen mag aber niemand ansprechen.
    • Bynaus @final-frontier.ch 03.07.2017 19:14
      Highlight Highlight Wärme ist nicht gleich Energie. Nur Wärmegradienten können Sie für die Energieerzeugung nutzen. Eine Treibhaushölle wie auf der Venus sorgt für rundum gleiche Temperaturen: weder die Nachtseite noch die Pole sind dort bedeutend kühler.
    • SilWayne 03.07.2017 21:45
      Highlight Highlight Die ganze Erwärmung ist in dieser Hinsicht zusätzlich kontraproduktiv. Die Energie besteht aus nutzbarer Exergie und nutzloser Anergie. Wenn das allg. Temperaturlevel steigt, dann steigt auch das Anergielevel und die nutzbare Temperaturdifferenz der Exergie sinkt.
      Ergo: zusätzlich scheisse...
  • spiritK4 03.07.2017 15:08
    Highlight Highlight Geoengineering meine Freunde... Das ist die Zukunft... ähh Gegenwart. ;)
    • The Destiny // Team Telegram 03.07.2017 18:01
      Highlight Highlight Hat da jemand Die Chemtrails erwähnt?
  • fudi 03.07.2017 13:58
    Highlight Highlight Hätten wir diesen Hawking nicht, wir wären schon längst allesamt mausetot.
    Trump ist eine Nullnummer, das schleckt keine Gais weg.
    Dies einzusehen, dazu braucht es keinen Hawking.
    • Fichtenknick 03.07.2017 21:14
      Highlight Highlight What???
  • Skip Bo 03.07.2017 13:52
    Highlight Highlight Ich schätze Herrn Hawking sehr als Astrophysiker.
    Seine Ideen die Menschheit auf anderen Planeten anzusiedeln, würden aber wahrscheinlich alle verfügbaren Resourcen binden und das Klima noch mehr aufheizen.
    Es bleibt uns nichts anderes, als mit den Veränderungen leben zu lernen. Hat bisher auch geklappt. Allerdings wäre schon vor 250 Grad Schluss.
  • Charlie B. 03.07.2017 13:51
    Highlight Highlight «Es könnten ...»

    Na ein Glück hab ich keine Kinder in diese Welt gesetzt wenn diese nur noch 100 Jahre bewohnbar sein werde.
  • Vachereine 03.07.2017 13:49
    Highlight Highlight Hawking irrt. Auf der Erde herrschen schon lange Temperaturen von 250 °C. Zum Beispiel in meinem Backofen.
  • Capodituttiicapi 03.07.2017 13:47
    Highlight Highlight Unfassbar, dass eine Person eine solche Macht ausüben darf. Unfassbar, dass diese Person eine solche Macht ausüben darf.
    Hier darf ein debiler alter Mann eine Entscheidung auf Kosten vieler Generationen treffen. Da lobe ich mir die direkte Demokratie der Schweiz. Unser System sollte auf der ganzen Welt Schule machen.
    • spiritK4 03.07.2017 15:12
      Highlight Highlight Da lob ich mir die Demokratie? Das selbstdenkende Menschen wirklich immer noch an die Politiker glauben, welche sich bestechen lassen und uns dem Volk ein Theaterschauspiel vorführen um uns gegeneinander auszuspielen, oh man... aber achja ich hab vergessen für manche Menschen gibt es immer nur entweder oder und bilden sich auf Grund von Details eine umfassende Meinung.
    • Karl Marx 03.07.2017 15:15
      Highlight Highlight Astrophysik versteht er trotzdem ganz gut.
    • almlasdn 03.07.2017 15:17
      Highlight Highlight Naja, jedenfalls ist unsere Demokratie viel direkter als in anderen "demokratischen" Ländern aber so ganz direkt ist sie hier eigentlich auch nicht, aber wir wissen was du meinst ;)

      Und ja, direkte Demokratie wäre zu begrüssen, bleibt nur die Frage ob eine direkte Demokratie in einem so grossen Land wie Amerika funktionieren würde. Da wären es halt nicht z.B. 3 oder 4 Millionen, welche nicht mit einer Entscheidung zufrieden sind sondern eben ein paar 100-Millionen. Da kommt auch die Frage auf, ob es überhaupt noch Länder braucht?
      Ich schweife ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 03.07.2017 13:46
    Highlight Highlight Ab 70 Grad im Schatten werden auch Trump-Fans von einem diffusen Gefühl beschlichen, dass mit dem Wetter etwas nicht stimmen könnte...
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.07.2017 14:14
      Highlight Highlight Dann dürfte es indes viel zu spät sein.
      Hawking warnt davor, das die enormen Methanvorkommen in der Tundra und auf dem Meeresgrund durch die Erwärmung frei werden, noch mehr Treibhäuschen spielen und noch mehr Treibhausgase gelöst werden...
      Ein Teufelskreis der bei 70% im Schatten kaum noch zu Bremsen sein wird.
    • ARoq 03.07.2017 14:40
      Highlight Highlight Die werden auch dann noch sagen "Aber es war vor x milliarden Jahren schonmal wärmer auf der Erde".
    • almlasdn 03.07.2017 15:12
      Highlight Highlight Ach was, die Menschen denken nur eis sei wärmer, weil es CNN sagt, dieser Fake News Sender!!11elf
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Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

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