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Studie der Uni Bern

Hunderttausende Angestellte in der Schweiz sind Burnout-gefährdet 



Bis zu eine Million Erwerbstätige sind «ziemlich oder stark» erschöpft. Das zeigt laut der «NZZ am Sonntag» eine Studie von Forschern der Universität Bern im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz. Rund ein Viertel aller Angestellten ist von Stresssymptomen betroffen, die auf die Situation am Arbeitsplatz zurückzuführen sind. Bei sechs Prozent der 3500 Befragten stellten die Forscher Anzeichen einer Erschöpfungsdepression (Burnout) fest. Das entspricht, hochgerechnet auf die Bevölkerung, 300'000 Angestellten.

«Der Druck steigt, und die Pausen nehmen ab», sagte Norbert Semmer, emeritierter Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Bern, der «NZZ am Sonntag». «Seit Jahren findet eine Verdichtung der Arbeit statt.» Die Forscher schätzen, dass den Unternehmen durch Stress am Arbeitsplatz jährlich knapp 5,6 Milliarden Franken verloren gehen. Nur ein Viertel dieser Kosten werde durch Absenzen verursacht. Der Rest sei auf den Produktivitätsverlust zurückzuführen, wenn Mitarbeiter zwar physisch präsent seien, aber ihre Aufgaben nicht erledigen könnten. (kub)

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