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WM 2026: Fans aus Senegal und Elfenbeinküste erhalten Einreiseverbote

epa12597492 US President Donald Trump gestures during a Hanukkah reception in the East Room at the White House in Washington, DC, USA, 16 December 2025. EPA/YURI GRIPAS / POOL
Donald Trump am Dienstag in Washington.Bild: keystone

Trump droht Fans zweier weiterer WM-Teilnehmer damit, sie nicht in die USA zu lassen

Die Vereinigten Staaten haben neue Einreiseverbote verhängt. Fussballfans aus Senegal und der Elfenbeinküste droht, dass sie die WM im nächsten Sommer nicht besuchen können.
17.12.2025, 08:2317.12.2025, 12:17

Nun sind es schon vier. Zum Iran und Haiti gesellen sich mit Senegal und der Elfenbeinküste zwei weitere Länder, für die von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot verhängt wurde. Am Dienstag unterzeichnete der Machthaber die entsprechende Erklärung.

Laut der New York Times gelten auch diese Einreiseverbote nicht für Sportler, Betreuer und enge Familienangehörige der WM-Teilnehmer – aber für Fans.

A supporter of Senegal wears a custume prior to the group H match between Senegal and Colombia, at the 2018 soccer World Cup in the Samara Arena in Samara, Russia, Thursday, June 28, 2018. (AP Photo/E ...
Ein Senegal-Fan an der WM 2018.Bild: AP

Gemäss Regierungsangaben bleiben Inhaber eines Geschäftsreisen- oder Touristenvisums aus den beiden afrikanischen Ländern oft länger als erlaubt in den USA. Die Elfenbeinküste weist eine Überschreitungsrate von 8,5 Prozent auf, Senegal eine von 4,3 Prozent.

Das Weisse Haus schliesst weitere Einschränkungen nicht aus. Vergangene Woche sagte Andrew Giuliani, der Leiter der WM-Task-Force in der US-Regierung, die Sicherheit stehe bei der Weltmeisterschaft an erster Stelle: «Jede Visumsentscheidung ist eine Entscheidung zur nationalen Sicherheit. Das muss man unbedingt betonen.» Er werde sich «wahrscheinlich nicht mehr» dazu äussern, welche Länder für Trump in Frage kommen, mit einem Einreiseverbot belegt zu werden, ergänzte Giuliani, der Sohn des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters Rudy Giuliani.

Für die Fans aus Senegal und der Elfenbeinküste gibt es immerhin einen Weg, ein WM-Spiel ihrer Lieblinge live zu sehen. Senegal trägt die dritte Vorrundenpartie (gegen Bolivien, Suriname oder den Irak) im kanadischen Toronto aus. Dort findet auch das zweite Spiel der Elfenbeinküste, gegen Deutschland, statt. (ram)

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114 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jason84
17.12.2025 08:30registriert März 2016
Das wird echt eine WM im Zeichen des Miteinander, der Freude und Offenheit für alle Fans des Fussball.
Oh, warte…
Der träger des Fifa Friedenspreis schlieest ganze Länder aus.
Upsi…
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KasparSch
17.12.2025 08:45registriert April 2019
Die Mannschaften sollten sich zurückziehen. Ich würde als Spieler und Funktionär nicht an eine WM gehen von der meine Fans ausgeschlossen sind.
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Reini Bauer
17.12.2025 08:46registriert März 2022
Die dazu passende Antwort: Ein WM Boykott in USA.
Natürlich auch am TV, als Tritt ans Schienbein der FIFA.
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