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In this Saturday, Dec. 21, 2019, photo, NSW Rural Fire Service crew fight the Gospers Mountain Fire as it impacts a property at Bilpin, New South Wales state, Australia. Prime Minister Scott Morrison on Sunday, Dec. 22, apologized for taking a family vacation in Hawaii as deadly bushfires raged across several states, destroying homes and claiming the lives of two volunteer firefighters.(Dan Himbrechts/AAP Images via AP)

Apocalypse Now: Seit Wochen wüten Buschfeuer in Australien. Ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet? Bild: AP

Analyse

Die 20er-Jahre sind das Jahrzehnt der (vielleicht) letzten Chance

Die Welt befindet sich zum Auftakt eines neuen Jahrzehnts klimatisch, politisch und wirtschaftlich in einer prekären Lage. Wenn wir den Turnaround nicht schaffen, droht eine düstere Zukunft.



Als «goldene Zwanziger» wird das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts häufig verklärt. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs sowie schweren politischen und wirtschaftlichen Krisen – darunter die Hyperinflation in Deutschland – ging es ab 1924 bergauf. Wirtschaft und Kultur erlebten eine Blüte. Es war eine Zeit des «Anything goes» und der Lebensfreude – für jene, die es sich leisten konnten.

Die Party war ein Tanz auf dem Vulkan. Sie endete 1929 mit dem Börsencrash in New York und der Weltwirtschaftskrise. In Deutschland kamen die Nazis an die Macht. Stalins vermeintlich boomende Sowjetunion wurde von blauäugigen Bewunderern zum Vorbild erhoben. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte: Der Zweite Weltkrieg übertraf an Horror alles Vorherige.

Der Erste Weltkrieg in Bildern

Mit Geschichte ist es so eine Sache. Sie wiederholt sich nie im Massstab 1:1, ist aber auch kein linearer Prozess, bei dem es der Menschheit laufend besser geht, auch wenn dies oberflächlich betrachtet der Fall zu sein scheint. Auf grosse Fortschritte folgten katastrophale Rückschläge. Und derzeit deutet einiges darauf hin, dass wir uns wieder auf einen Kipppunkt zubewegen.

Die letzten Jahrzehnte waren besonders in der westlichen Hemisphäre eine Ära beispielloser politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Errungenschaften. Auch im Rest der Welt hat sich vieles positiv entwickelt. Die Menschheit ist zu Beginn dieser 20er-Jahre in einer wesentlich besseren Verfassung als vor 100 Jahren. Dennoch fällt es schwer, optimistisch zu bleiben.

Das Perfide an der heutigen Situation: Die Bedrohung beschränkt sich nicht auf einzelne Aspekte. Sie umfasst mehrere Lebensbereiche und ist häufig eher abstrakt. Wenn sie sich in geballter Form entlädt, steht die Zukunft unserer Spezies auf dem Spiel. Die Menschheit tanzt erneut auf einem Vulkan. Oder vielmehr auf einem Supervulkan. Das zeigt ein Blick auf drei bedeutende Aspekte:

Klima

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Der frühere ETH-Professor und Klimaforscher Andreas Fischlin erläutert, was auf dem Spiel steht. Video: YouTube/umverkehR

Die Menschheit hat viel zu lange auf Kosten der Natur gelebt. In einzelnen Bereichen gelang es, Fehlentwicklungen zu korrigieren. Bei der Klimakrise ist dies wesentlich schwieriger. Sie ist ein globales Phänomen. Und obwohl gerade das abgelaufene Jahr einen Bewusstseinsschub gebracht hat (Stichwort Greta), wollen viele das Ausmass der Bedrohung nicht wahrhaben.

Deshalb einige Basics: Die Menschheit holt nach wie vor in hoher Kadenz fossile Energieträger aus dem Boden und schleudert das darin während Jahrmillionen gespeicherte CO2 in die Atmosphäre. Dies hat gemäss den Gesetzen der Physik unweigerlich Folgen für das Weltklima. Wer dies bestreitet, könnte auch die Existenz des Universums leugnen.

Im letzten Jahr hat eine aufwändige Studie unter Leitung der Universität Bern einen deutlichen Befund ergeben: Im Gegensatz zu früheren Klimaschwankungen wie der Kleinen Eiszeit oder der Mittelalterlichen Warmzeit findet die aktuelle Erwärmung nicht zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten statt, sondern global und gleichzeitig.

«Es wird mit dem Klima schneller schlimmer, als sich das die Leute vorstellen können», mahnte der Unternehmer und Philanthrop Stephan Schmidheiny im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Man muss nur nach Australien schauen: Dort findet unsere Zukunft schon heute statt. Dennoch übt sich ein grosser Teil der Menschheit in Ignoranz. Der technologische Fortschritt soll es richten. Dabei lässt sich der Schaden bloss begrenzen. Und je länger es dauert, umso teurer wird es.

Politik

Video: srf

Die Euphorie über den Siegeszug der Demokratie nach dem Kalten Krieg ist längst verflogen. Heute befinden sich Freiheit und Rechtsstaatlichkeit auf dem Rückzug. Disruptive Entwicklungen wie Digitalisierung und Migration setzen die Demokratien unter Stress. Viele Menschen sind überfordert und anfällig für Nationalismus und Populismus.

Donald Trump und der Brexit werden als Paradebeispiele angeführt. Tatsächlich befindet sich die einstige Musterdemokratie USA in einem besorgniserregenden Zustand. In Europa gibt es ebenfalls bedenkliche Tendenzen, und die sozialen Medien wirken als Brandbeschleuniger. Linke wie Rechte verlieren alle Hemmungen und sprechen sich gegenseitig die Daseinsberechtigung ab.

Länder wie Indien und Israel, deren demokratische Kultur einst zurecht gerühmt wurde, driften ab in Richtung eines Ethno-Nationalismus, der Minderheiten ausgrenzt. Profiteure sind autoritäre Regime, allen voran China, das im Innern den totalen digitalen Überwachungsstaat aufbaut und aussenpolitisch seinen einstigen Rang als Weltmacht Nummer Eins zurückfordert.

China scheint die Maxime zu widerlegen, dass wirtschaftlicher Erfolg und wissenschaftlicher Fortschritt nur in einem freiheitlich-demokratischen Umfeld möglich sind. In seinem Windschatten trumpfen anderen Autokratien wie Russland und die Türkei auf. Der islamische «Halbmond» von Afrika bis zum Hindukusch ist eine Sphäre notorischer Instabilität und (atomarer) Kriegsgefahr.

Wirtschaft

Die grössten Spekulationsblasen und Börsen-Crashs

Oberflächlich betrachtet ist die Lage passabel bis gut. Die 2008 ausgebrochene Finanzkrise wurde weit besser bewältigt als die Depression der 1930er Jahre. Die USA haben seither sogar die längste Boomphase ihrer Geschichte erlebt. Immer stärker zeigen sich jedoch die Nebenwirkungen der Kur: Null- und Negativzinsen sind keine Notmassnahme mehr, sondern ein Dauerzustand.

Das billige Geld treibt die Börsen zu Rekorden und liefert ideale Bedingungen für das Entstehen neuer Spekulationsblasen. In den USA betrifft dies etwa Autokredite und in der Schweiz den Immobiliensektor. Und jeder Aufschwung hat irgendwann ein Ende. Wie die im Zinsbereich «ausgeschossenen» Notenbanken auf eine Rezession reagieren wollen, ist eine offene Frage.

Unter Druck ist auch die Globalisierung. Protektionistische Tendenzen sind auf dem Vormarsch. Donald Trump versucht, gemäss seiner Doktrin des «America first» mit willkürlich verhängten Zöllen die Regeln des Handels zugunsten der USA zurechtzubiegen. Teil seiner «Strategie» ist die gezielte Schwächung der Welthandelsorganisation WTO und ihres multilateralen Regelwerks.

Ein ungelöstes Problem bleibt die enorme Ungleichheit bei der Verteilung von Wohlstand und Ressourcen, trotz grosser Fortschritte bei der Armutsbekämpfung. Sie ist ein Treiber der globalen Migrationsströme, die Nordamerika und Europa unter Dauerstress setzen und jenen Kräften Auftrieb verleihen, die auf Abschottung mit Mauern und Seeblockaden setzen.

Fazit

Es gibt weitere Entwicklungen, deren Auswirkungen ungewiss sind, etwa die Künstliche Intelligenz. Oder die Tatsache, dass wir die für unsere Vorfahren allgegenwärtige Bedrohung durch Kriege und Krankheiten verdrängt haben. Die Frage, die hier vor Jahresfrist gestellt wurde, ist unverändert angebracht: Gelingt uns die Rettung vor uns selbst? Oder sind wir ein Auslaufmodell?

Die 20er Jahre sind angesichts der vielfältigen und enormen Herausforderungen vielleicht das Jahrzehnt der letzten Chance, um der Menschheit eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Das bedeutet nicht, dass am 31. Dezember 2029 der Weltuntergang angesagt ist. Aber wenn wir unter diesen Bedingungen einen neuen historischen Kipppunkt erreichen, dürfte es ganz übel werden.

Ein grosser Krieg im Nahen und Mittleren Osten, verstärkte Migrationsbewegungen durch die Klimakrise, die Ausbreitung populistischer und «illiberaler» Regierungen in den Staaten Europas, die nicht mehr mit-, sondern gegeneinander arbeiten, eine nach der Wiederwahl von Donald Trump in bürgerkriegsähnliche Zustände abgleitende USA – Negativszenarien gibt es genug.

Die positive Message lautet: Wir können es schaffen, etwa wenn kein Geld mehr in fossile Energieträger fliesst, weil die Investition schlicht zu riskant ist. Oder das vermeintlich attraktive chinesische Modell an seinen gewaltigen Widersprüchen zerbricht. Die vielen Proteste rund um den Erdball 2019 erzeugen ebenfalls einen Funken Hoffnung.

Eine vorab junge Generation ist nicht mehr bereit, sich alles bieten zu lassen. Denn letztlich geht es um ihre Zukunft. Die Jungen von der Klimastreikbewegung bis zu den Freiheitskämpfern in Hongkong sind der beste Grund, nicht in Pessimismus zu versinken. Wenn jemand es richten kann, dann sind sie es.

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • uhl 02.01.2020 12:46
    Highlight Highlight Was für eine Schwarzmalerei.

    Trotz allem geht es uns so gut, wie noch nie zuvor. Was wiederum nicht heisst, dass man allem einfach seinen Lauf lassen soll, denn das wäre ja das weiss im Gegensatz zum oben erwähnten schwarz.
    Wie so oft, ist es eben nicht ganz so einfach...
  • Schneider Alex 02.01.2020 06:31
    Highlight Highlight Immer diese Horror-Shows zu Jahresbeginn! Verbreitet doch auch einmal Zuversicht!
    • RicoH 02.01.2020 12:12
      Highlight Highlight Man sollte auch bei Jahresbeginn die Augen vor der Realität nicht verschliessen.

      Das Ganze rosarot darzustellen, wäre völlig unangebracht.
    • Schneider Alex 02.01.2020 13:14
      Highlight Highlight Was bringt die ständige Angstmacherei für den Fortschritt? Lösungsmöglichkeiten sind gefragt.
    • sowhat 02.01.2020 16:30
      Highlight Highlight Äbe, Alex. Mit solchen Artikeln wird das Nachdenken über Lösungen angeschoben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.01.2020 05:09
    Highlight Highlight Eines muss sich jeder bewusst sein. Mit jedem zusätzlichen Menschen, die zur gleichen Zeit auf dem Planeten leben und deren Lebensstandard steigt, reduziert das eigene Kontingent, um einen umweltverträglichen ökologischen Fussabdruck zu haben. Je mehr wir werden, umso mehr muss jeder einzelne Mensch auf Wohlstand verzichten. Das ist eine exponential verlaufende Kurve.

    Ich sehe aber wenig bis keine Bereitschaft zum Verzicht. Und mein heute noch unter 1.0 liegender Fussabdruck wird auch schon bald in ein Defizit gelangen, trotz unverändertem Verhalten. Worauf soll ich dann noch verzichten?
    • K1aerer 02.01.2020 09:59
      Highlight Highlight Stimmt, lassen wir andere im Name Klime arm sein. 🤦‍♂️Der Kapitalismus hat vielleicht negative Attribute, aber dank Kapitalismus sind heute weniger Menschen arm als damals. Dank Kapitalismus gibt es Innovation und Investitionen in richtigen Bereichen.
    • RicoH 02.01.2020 12:16
      Highlight Highlight K1aerer

      Solange 1% der Bevölkerung 40% des Weltvermögens besitzt/hortet, bleibt deine Theorie eine Farce.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.01.2020 04:24
    Highlight Highlight Eine Messie-Wohnung muss zuerst radikal aufgeräumt werden, bevor sie neu bewohnt werden kann. Daher sollten alle mal auf die Reproduktionsbremse stehen und den Müllhaufen, den sie mitproduziert haben, in Ordnung bringen. Vielleicht gelingt's dann.

    Mit technologischem Fortschritt wird's nicht klappen. Und so lange Solar- und Windkraftanlagen während ihrer Lebensdauer weniger Energie liefern, als sie zur Herstellung und Bewirtschaftung verbrauchen, herrscht auch hier ein Negativgeschäft. Das heisst, um die fossilen Brennstoffe kommt man nicht herum und AKWs sind wahrlich auch keine gute Lösung.
    • RicoH 02.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Mit was begründest du deine steile These, dass Solar- und Windenergie bei der Herstellung und Bewirtschaftung mehr Energie verbrauchen, als sie produzieren?
    • FrancoL 03.01.2020 10:04
      Highlight Highlight @Antinatalist; Nach 2-5 Jahren ist die Graue Energie zB einer gut strukturierten PV-Anlage durch die Einsparung abgedeckt.

      “so lange Solar- und Windkraftanlagen während ihrer Lebensdauer weniger Energie liefern, als sie zur Herstellung und Bewirtschaftung verbrauchen, herrscht auch hier ein Negativgeschäft"

      Dieser Satz ist falsch.

    • FrancoL 03.01.2020 10:52
      Highlight Highlight Ich habe den Eindruck, dass Du wenig bis gar nichts vom Zeitfaktor hälst.
      Deine ewig gestrigen Schnellschüsse, die vielleicht, wenn flächendeckend angewendet in 40-60 Jahren greifen, sind keine Lösungsansätze.
      Selbst wenn ab heute die Mehrheit keine Kinder mehr in die Welt setzt haben wir das Problem die heutige Bevölkerung über Jahre hinaus durchzufüttern.
      Natürlich könnten wir auch einen Teil davon umbringen, dann würden Deine Annahmen schneller eintreffen.
      Deine Lösungen würden zu viel Unruhe und Zerstörung führen, ob danach etwas besser ist sei dahingestellt > Nachkriegszeit.
  • sowhat 01.01.2020 19:10
    Highlight Highlight Zu den goldenen 20ern des vorigen Jarhundrts: Richtig, für jene, die es sich leisten konnten. Für die anderen -d.h. die grosse Mehrheit- galt eher, was Hans Fallada in "kleiner Mann, was nun?" festgehalten hat
  • Rethinking 01.01.2020 17:58
    Highlight Highlight Der masslose Egoismus des Menschen gepaart mit seiner Intelligenz die ihm so ziemlich alles ermöglicht führen gemeinsam zum Untergang...

    Könnten wir eines von beidem los werden würde es dem Planeten und all seinen Lebewesen um einiges besser gehen...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.01.2020 04:39
      Highlight Highlight So blöd es ist, aber Egoismus ist der Grundpfeiler des Überlebens. Jedes Lebewesen ist sich von Natur aus selbst am nächsten und sorgt primär für sich selbst.
      Intelligenz ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Mit einfachen Problemem scheint der Mensch klarzukommen. Mit komplexen dagegen hat er Mühe. Sobald es um Zusammenhänge geht, verliert er den Durchblick.
      Die Evolution hat den Menschen hervorgebracht. Dummer Zufall. Hätte auch anders gehen können. Jetzt ist es zu spät und der Mensch vollbringt die Heldentat, Millionen von Jahren der Evolution in wenigen Jahrhunderten zu ruinieren. Prost!
    • Rethinking 02.01.2020 08:10
      Highlight Highlight @ Antinatalist:

      Eben: Egoismus an sich wird erst dann gefährlich wenn man die Intelligenz und Macht hat grosse Änderungen herbeizuführen.

      Egoistische Tiere die nicht intelligent genug sind Maschinen zu bauen etc. haben keinen genug grossen Einfluss um ernsthaften Schaden zu verursachen.

      Intelligente Lebewesen die den Egoismus hinter dich lassen, würden davon absehen Schaden zu verursachen..

      Die Kombination, die so nur beim Menschen anzutreffen ist, ist die explosive Mischung...
  • dmark 01.01.2020 17:34
    Highlight Highlight Blunschi hat mal wieder all meine Illusionen mit einem Schlag zunichte gemacht...

    Dabei habe ich für 2020 ein Spitzenhoroskop ;)
  • Black Cat in a Sink 01.01.2020 17:07
    Highlight Highlight The roaring 20ties are back! Wir Menschen haben es in der Hand. So oder so, die Veränderung werden kommen und es ist denkbar, dass es schmerzhaft wird. Weil, da besteht Einigkeit, wir können nicht so weitermachen, als wäre da eine Erde 2.0, die auf uns wartet. Wir werden das schaffen.
  • Denverclan 01.01.2020 16:40
    Highlight Highlight Das Dasein ist so komplex, die Geschichte lehrt uns, dass wir die Zukunft nicht steuern können. Je nach Zeitpunkt, werden Aktionen dazu führen, die Zukunft zu verändern. Hitler konnte nie wissen, was er für die Zukunft bringen wird. Die Alliierten konnten nicht wissen wie die Zukunft sich verändern wird. Der Fortschritt auf allen Ebenen des Lebens findet einfach statt und niemand kann die Zukunft sehen. Wir sitzen in einem steuerlosen Boot, dass auf einem nie endenden Fluss dahin fährt. Wir kennen die ruhigen Stellen nicht und wir kennen die Stromschnellen nicht. Auch Wind und Wetter ändern...
    • _kokolorix 01.01.2020 23:04
      Highlight Highlight So ein blöder Kommentar. Weder sitzen wir alle im gleichen Boot, noch können wir es nicht steuern und auch der Fluss endet, wenn die Durchschnittstemperatur um 5°C ansteigt rasch und für ziemlich lange.
      Das Problem ist, dass wir es zulassen, dass nur Leute mit viel Kohle ans Steuer gehen. Diese Leute haben eine komplett verdrehte Sicht auf die Welt, weil sie in einem wahren Schlaraffenland leben und es ihnen nie an irgend etwas mangelt. Für die Reichen ist es undenkbar, dass es für sie auch im Worst-Case Fall nicht ein kleines Paradies gibt das man für viel Geld kaufen kann
    • Denverclan 02.01.2020 06:47
      Highlight Highlight @kokolorix...auf der Erde galt schon immer das Gesetz des Stärkeren! Und wie wollen Sie 7,5 Milliarden Menschen gleichschalten und das Boot oder die Weltkugel steuern...Wer sollte denn Ihrer Meinung nach der Steuermann sein? Laut Hugo Stamm fällt ja Gott weg. Im Übrigen ist der Kommentar nicht blöd, Sie verstehen ihn nur nicht und da fängt ja das Problem schon an. Ich denke, die Menschheit wird den endlosen Fluss eines Tages verlassen und der Fluss wird ohne ihn weiter fliessen. Und niemand weiss dann, dass es den Menschen jemals gegeben hat! Eine kurze Geschichte der Zeit, mehr nicht.
    • sowhat 02.01.2020 16:21
      Highlight Highlight @Denverclan, das ist keine Entschuldigung fürs Nichtstun. Wir haben beim Waldsterben gesehen, dass es etwas bringt, wenn die Menschen sich auf Massnahmen einigen können und sie dann auch umsetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 01.01.2020 16:14
    Highlight Highlight Die Lösung wird wohl oder über über Geoengineering erfolgen müssen. Ist selber hochriskant, aber wenn wir die Entwicklung beobachten, sehen wir, dass die CO2 Reduktion nicht machbar ist.
    • _kokolorix 01.01.2020 23:07
      Highlight Highlight Wir arbeiten seit 200 Jahren intensiv mit Geoengineering, und ja, es ist sehr riskant...
  • bbelser 01.01.2020 15:48
    Highlight Highlight Denke auch, dass die Hoffnung auf Antrieb, Motivation und Dringlichkeitsbewusstsein bei der jungen Generation liegt. Die Arbeit aber an einem generellen Umsteuern liegt bei allen Generationen. Es wird die grosse Herausforderung der nächsten Dekade sein, eine generationenübergreifende Kooperation und Solidarität zu schaffen statt fruchtlosen Generationen-Konflikten und Schuldzuweisungen. Momentan machen wir das noch ziemlich mies, aber es gibt auch mutmachende Anzeichen einer lösungsorientierten Zusammenarbeit.
    • FrancoL 01.01.2020 19:13
      Highlight Highlight Es werden die vernünftigen Kräfte zusammenarbeiten, über alle Generationen hinweg. Entscheidend ist dass die Lösungen nicht von den falschen berappt werden müssen, denn das wäre ein Zeichen an alle jene die keine Verantwortung übernehmen mögen, gleich in welcher Generation sie unterwegs sind.
      In vielen Fällen ist die Lösungssuche so unterwegs, dass sie die Verantwortungsübernahme beiseite schiebt, dh. die falschen zahlen die Zeche, was sich langfristig nicht auszahlt, die Konflikte sind vorprogrammiert. Es geht nicht um Generationenkonflikte, sondern um die Ueberbindung von Verantwortung.
    • sowhat 01.01.2020 19:23
      Highlight Highlight Danke, bbelser, für dieses Votum, du sprichst mir aus dem Herzen.
    • _kokolorix 01.01.2020 23:16
      Highlight Highlight Momentan liegt alle Macht in den Händen jener, welche die brutalsten Auswirkungen der Klimakatastrophe sicher nicht mehr erleben werden. Wenn diese Generation abgelöst wird, wird es für wirkungsvolle Massnahmen zu spät sein. Unser Problem ist, dass wir seit dem Zusammenbruch des Ostblocks voll auf die Macht des ungeregelten Kapitalismus gesetzt haben und dieser sich weigert die Konsequenzen der ungebremsten Umweltausbeutung zu erkennen. Und auch weil wir durch die Digitalisierung dem Irrtum erlegen sind man könnte alles in Echtzeit steuern. Darum braucht es die Proteste der Jugend dringend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 01.01.2020 14:26
    Highlight Highlight Kann es sein, dass All diese Probleme auf eInen einzigen nenner zurückgeführT werden können? Ach, wenn wir doch bLoss dIeseS MysteriUms löSung kennen würden...
    • bbelser 01.01.2020 15:20
      Highlight Highlight Die inneren Widersprüche des Kapitalismus, der im Neoliberalismus an sein gefrässiges Ende gekommen ist, sind sicher wesentliche Treiber, aber es ist sicher nicht der einzige Nenner. Die Menschen haben sich auch ohne Kapitalismus schon irrational und engstirnig verhalten. Die Frage ist, ob wir aus den unfassbaren Dummheiten des Neoliberalismus etwas Menschliches lernen oder weiterhin gewissenlosen Spielern die Regelsetzung in unserem Wirtschaften überlassen. Ich hoffe immer noch, dass wir an der Schwelle zu einer wirklich fairen, nachhaltigen und gerechten Wirtschaft und Gesellschaft stehen.
    • DieFeuerlilie 01.01.2020 17:07
      Highlight Highlight @Altweibersommer

      Ach, wenn ich doch bloss wüsste, was du mit deinen eingestReuten GroSsbuCHstaben sagen willst..

      TLISUS?
    • MartinZH 01.01.2020 17:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.01.2020 14:24
    Highlight Highlight
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  • skisandtrail 01.01.2020 13:38
    Highlight Highlight "Eine vorab junge Generation ist nicht mehr bereit, sich alles bieten zu lassen"
    Ehrlich? DAS ist ein Affront gegenüber vorangegangen generationen.
    Ja natürlich lief aus heutiger sicht nicht alles wie es sollte, aber die vorangegangenen generationen taten das beste,weil es bei ihnen noch darum ging aus der armut rauszukommen, politische umstösse zu verwirklichen usw. DAS ist auch überhaupt der grund,weshalb die heutige generation motzen kann. In wohlstand aufgewachsen, für nichts kämpfen müssen, keinen hunger, keine kriege, keine umstürze usw erlebt.
    Solche sätze sind nicht konstruktiv. (U30)
    • FrancoL 01.01.2020 13:54
      Highlight Highlight Nein so einfach können wir unser Tun nicht entschuldigen, ganz und gar nicht. Vorwarner gab es zu Hauf, aber wir haben viele, zu viele Warnungen in den Wind geschlagen und versuchen nun die Hände in Unschuld zu waschen.
      Es wäre sinnvoller aus unserem Verhalten zu lernen und mehr Weitsicht an den Tag zu legen, doch der persönliche Egoismus und die Gier scheint uns daran zu hindern.
    • barbablabla 01.01.2020 14:55
      Highlight Highlight @skisandtrail. Es gab genug Zeichen, schon vor 40 Jahren. Meine Generation hat jedoch munter weitergemacht. Die wenigsten haben bewusst gelebt und dem Konsum die Stirn gebotem. Es war und ist eine Zeit, die sehr schnelllebig ist. Die Globalisation vorangetrieben wurde. Billig soll es sein. Wir sind eine Generation von überfluss. Und das unsere nachfolgende Generation aufsteht und uns darauf aufmerksam macht, wo wir geschlafen haben, erfüllt mich mit Stolz.
    • Garp 01.01.2020 15:05
      Highlight Highlight Ich bin doch auch, wenn ich in einer bestimmten Generation geboren worden bin, nicht für die Fehler dieser ganzen Generation verantwortlich, Francol. Es gibt dieses "uns" nicht. Oder machst Du die Vorwarner auch verantwortlich?

      Man muss sich auch einfühlen können, wie skisandtrail beschreibt, dass damals anderes wichtig war und man auch viel weniger Wissen hatte.

      Dass sich die junge Generation nicht alles bieten lassen muss und will, ist auch richtig. Liessen sich auch frühergehende Generationen nicht. 68 er usw. .
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 01.01.2020 13:29
    Highlight Highlight GIER verhindert, dass ein guter Teil der Menschen ihr Gehirn nutzen. Wir werden an der GIER langsam zu Grunde gehen, haben es aber in unseren Händen die GIER zu bändigen und eventuell doch noch mit Anstand zu überleben, wie gesagt wir haben es in unseren Hände.
    • Garp 01.01.2020 15:07
      Highlight Highlight Wie bändigt man denn Gier, hast Du ein Rezept? Entwickeln wir Pillen, die dann jeder verabreicht bekommt?
    • FrancoL 01.01.2020 16:33
      Highlight Highlight @durch Übernahme von Verantwortung und der richtigen Sicht von Freiheit. Es braucht keine Pillen.
    • Garp 01.01.2020 16:41
      Highlight Highlight Und wie bringst Du das in die Menschen hinein, Francol?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burdleferin 01.01.2020 13:29
    Highlight Highlight Meine Laune...
    Zum Glück gabs den letzten Abschnitt!
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 01.01.2020 13:20
    Highlight Highlight Kommt lasst uns auf Bäume klettern^^
  • Robsi60 01.01.2020 13:07
    Highlight Highlight Leider sind es keine Fake News.
    • Robsi60 01.01.2020 13:56
      Highlight Highlight Danke für die Blitze :-). Genau das wollte ich testen. Es wird vorläufig mein letzter Beitrag sein.
      Ich empfehle die Ausstellung im Stapferhaus in Lenzburg:
      https://www.stapferhaus.ch/ausstellung/fake/
    • MartinZH 01.01.2020 15:44
      Highlight Highlight Du musst Dir halt ein bisschen mehr Mühe geben...! 😂

      Weisst Du, da macht P.B. eine giefgründige, umfassende Analyse und verortet die Probleme in drei Feldern. Am Schluss noch ein Fazit.

      Viele Kommentar-Schreiber machen sich Gedanken und versuchen, auf den Inhalt des Beitrag einzugehen. Sie analysieren, argumentieren und bewerten.

      Dann kommst Du und schreibst: "Leider sind es keine Fake News."

      Aha...

      Und jetzt erwartest Du für Deinen schlauen Satz: Bestaunen, Jubel und Herzen?

      1. Das sind keine "News", sondern eine Analyse.
      2. Klar ist da nichts "Fake".
      3. Und? Was willst Du damit sagen?
  • rodolofo 01.01.2020 12:43
    Highlight Highlight Ich vertraue auf die Natur UND auf die menschliche Natur.
    Die Natur ist ein sich selbst regulierendes Gesamtsystem.
    Die Klimaveränderungen sind Reaktionen auf die Aktivitäten der menschlichen Spezies, wie auch Reaktionen auf vulkanische- oder extraterrestrische Aktivitäten.
    Diese Reaktionen in Form von Buschbränden, Überschwemmungen, Dürren und angenehm mediterranem Wetter in der Schweiz motivieren uns Menschen, wiederum zu reagieren, indem wir einerseits vom Selbsterhaltungstrieb und andererseits von einem Suchtverhalten geleitet werden.
    Der Überlebenswille fordert einen Konsumdrogen-Entzug.
  • Zeit_Genosse 01.01.2020 12:39
    Highlight Highlight ⚠️ Ärmel hochkrempeln und auf gehts!

    In der Tat und dem Tagwerk entscheidet sich was wir an Gegenwart und Gegenwert schaffen. Achtsam gelingt das Leben.



    • rodolofo 01.01.2020 14:13
      Highlight Highlight Immer noch zu kalt für das Ärmel hochkrempeln.
    • Merida 01.01.2020 14:31
      Highlight Highlight Dann spuck dir wenigstens in die Hände... 😉
    • rodolofo 01.01.2020 19:10
      Highlight Highlight Humor ist in der Öko-Diktatur verboten...
  • Energize 01.01.2020 12:39
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel. Uns fehlt es an einer gemeinsamen Vision. Alle wissen/ spüren, dass der Kapitalimus in seiner gegenwärtigen Form uns alle an die Wand fährt. Der Kommunismus hat noch schlimmer Schiffbruch erlitten.

    @Peter Blunschi: "A finer future" (club of rome) kann ich dir empfehlen.
    • FrancoL 01.01.2020 13:22
      Highlight Highlight Eben noch lange nicht ALLE, das ist Ihr Trugschluss.
    • skisandtrail 01.01.2020 13:41
      Highlight Highlight Der kapitalismus ist unsere chance.
      Nur mit dem gesunden wettbewerb werden auch technologien und möglichkeiten aus der privatwirtschaft gefördert, welche vieles verbessert/vereinfacht ohne wohlstand zu verlieren.
      Im sozialismus wäre ich auf jeden fall nicht bereit mehr zu denken und mehr zu tun als nötig
    • rodolofo 01.01.2020 13:47
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Viele WOLLEN es gar nicht wissen!
      Nach dem Motto: "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss."
      Nun, im Falle der ausser Kontrolle geratenen Buschbrände in Australien ist das eindeutig nicht so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 01.01.2020 12:38
    Highlight Highlight Auch wenn wir vielleicht das mit grossem Abstand am weitesten entwickelte Gehirn haben, kann man das Säugetier in uns nicht verleugnen oder überblenden. Und genau das wird uns schlussendlich selbst zerstören, weil unsere Technologien und Möglichkeiten sich im Vergleich zu unserer Spzies zu schnell entwickelt haben und wir damit nicht verantwortungsvoll umgehen können. So sind Greta Bashing oder Gedanken, wie "niemand nimmt mir MEIN Felisch weg" auch nicht anders zu erklären... Das mit dem Fleisch sollte nur ein Beispiel von vielen sein.
    • Garp 01.01.2020 13:30
      Highlight Highlight Alle Säugetiere haben ein Gehirn. Die Technologie hat sich wegen genau diesem Hirn so schnell entwickelt. Nicht alle biologischen Entwicklungen sind langfristig immer sinnvoll. Wer sich anpassen kann, wird überleben, wer nicht geht unter.
      Je höher entwickelt Spezien sind, desto länger brauchen Anpassungsprozesse. Technologien hängen mit unserer Spezies und dem Hirn zusammen, die kann man nicht trennen, wie Du das machst.
  • Cirrum 01.01.2020 12:22
    Highlight Highlight Schade, wir könnten es alle so schön haben wenn der Mensch nicht so gierig und ein bisschen vorausdenkend wäre.. für mich sind wir wohl die dümmsten Lebewesen, einen so schönen Ort für uns in kürzester Zeit zu zerstören..
    • Luky22 01.01.2020 13:39
      Highlight Highlight Also immerhin brauchten wir dafür mindestens 300000 Jahren oder gar um einiges länger. Intelligentere Wesen irgendwo im Universum bräuchten wohl deutlich weniger lang um ihren Planeten zu zerstören, bezugnehmend auf den exponentiellen Wissenszuwachs! Gier ist m.E. eine unabhängige Variabel.
    • Garp 01.01.2020 13:48
      Highlight Highlight Mit dumm hat das nicht wirklich zu tun.
      Wir können nicht aus unserer Haut oder unserem Gehirn. Empathie war meist nur in einem engeren Kreis wichtig, um das Überleben zu sichern. Hinzu kommt, dass auch bei Tieren, oft der, der am meisten Aufmerksamkeit auf sich lenken kann, zum Führer gewählt wird, nicht der Klügste und Vorausschauendste, Empathischste.
      Zur Vorausschau für den gesamten Planeten, braucht es verdammt viel Empathie, die ist leider nicht allen gegeben, weil es ganz unterschiedliche biologische Gesetze gibt. Manchmal hilft Stärke zu überleben und Egoismus. Es ist sehr kompliziert.
    • Sherlock_Holmes 01.01.2020 15:10
      Highlight Highlight @ Garp

      Gut auf den Punkt gebracht.

      Ich kann mir manchmal auch nicht vorstellen, wie eine globale Empathie – sprich Solidarität – gelingen soll.

      Wenn ich mir jedoch bewusst mache, was NGO‘s mit globalen Netzwerken erreichen, so gibt mir dies Hoffnung (siehe z.B. Avaaz).

      Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, das Wissen und die Mittel etwas zu verändern. – Im Positiven wie Negativen.

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir diese Mittel nutzen, gemeinsam die enormen Herausforderungen anzugehen, trotz aller Rückschläge.

      Es gibt nur diesen Weg. Wenn wir aufgeben, haben wir verloren.
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  • Ökonometriker 01.01.2020 12:16
    Highlight Highlight China widerlegt die Maxime, dass Fortschritt in einem liberaldemokratischen Staat schneller ist, nicht. Das ist populistisches Geschwätz, welches wissenschaftlich nicht haltbar ist.
    China nimmt einfach die extrem armen Leute vom Land und gibt ihnen tieflohn Jobs in der Stadt. Jemand, der in der Stadt arbeitet statt auf dem Land hungert, ist ganz einfach produktiver.
    Der Tech-Forschritt, von dem China träumt, existiert nur auf dem Papier. Wer sauber rechnet merkt: China Produktionstechnologie stagniert. Details: https://www.conference-board.org/pdf_free/workingpapers/EPWP1401.pdf
  • MartinZH 01.01.2020 12:09
    Highlight Highlight Gute, umfassende Analyse! 👍 Genau diese drei Felder (Politik, Wirtschaft und Umwelt) sehe ich auch.

    Beim Fazit bin ich nicht ganz gleicher Meinung: Es wird sicher nicht nur positive Folgen haben, wenn "das vermeintlich attraktive chinesische Modell an seinen gewaltigen Widersprüchen zerbricht". Was danach kommt, ist vielleicht noch viel negativer: Islamisten, dysfunktionale Nationalismen, Expansions-Gelüste der Nachbarstaaten, etc. Man stelle sich China einmal als 'failed state' vor... 😔

    Andererseits: "China" ist schon mehrere 1000 Jahre alt – und wird sicher noch weiter bestehen bleiben.
    • FrancoL 01.01.2020 13:25
      Highlight Highlight Naja viel mehr als diese 3 Felder gibt es ja auch nicht.
    • MartinZH 01.01.2020 14:09
      Highlight Highlight @FrancoL: Du hättest eben einfach 'mal wild drauflos geschrieben... Alles irgendwie verknüpft, ohne Struktur, pathetisch, prophetisch und apokalyptisch – garniert mit möglichst viel Schlagworten und Versalien..!
    • FrancoL 01.01.2020 16:29
      Highlight Highlight @martin man muss nichts verknüpfen, es ist so ziemlich alles verknüpft. Es braucht keine Schlagworte, man kann gleich bei welchem Ende anfangen und landet immer wieder am gleichen Ort.

      Hat übrigens nicht mit “drauflosschreiben“ zu tun, eher mit dem Erkennen von Zusammenhängen.
  • PC Principal 01.01.2020 12:02
    Highlight Highlight Zu jeder Zeit konnte man lesen, dass wir uns kurz vor dem Abgrund befinden. Weltuntergangsbeschwörer gab es immer, und doch geht esd er Menschheit objektiv betrachtet immer besser.
    • Beggride 01.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Das ist natürlich aus Schweizer Sicht momentan leicht zu sagen...
    • Cirrum 01.01.2020 12:41
      Highlight Highlight Wenn man bisschen links und rechts schaut sieht man schnell, dass es dieses Mal anders ist..
    • manta 01.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Dem Westen geht es zumindest auf den ersten Blick objektiv besser. Das haben wir jedoch leider einer anhaltenden Unterdrückung und Ausbeutung (v.a.) der Entwicklungsländer zu verdanken. Dies beinhaltet ebenso die Belastung sowie Zerstörung derer Umwelt zu „unseren Gunsten“. Dies bekommt der Westen aber zunehmend zu spüren u.a. bedingt durch vermehrte Humanitäre sowie Naturkatastrophen in diesen Ländern, welche uns letztendlich ebenso betteffen (z.B. mehr Flüchtlinge, Klimawandel, politische Extreme usw).
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

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