Forschung
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epa07123176 Stranded boats are pictured on the dried out shore of the Brenet Lake (French: Lac des Brenets) part of the Doubs river, a natural border between eastern France and western Switzerland, 26 October 2018, (isssued 27 October 2018). For several months, precipitation has been extremely low on Swiss territory.  EPA/ANTHONY ANEX PICTURE TAKEN WITH A DRONE

Ausgetrocknet: der neuenburgische Lac des Brenets in diesem Sommer.  Bild: EPA/KEYSTONE

40 Grad in Genf, verschiffte Winter: So extrem sieht das Klima in der Schweiz künftig aus

Der Blick in die Klimazukunft der Schweiz wird schärfer: Er zeigt trockenere, heissere Sommer, regenreichere, schneearme Winter und heftigere Starkniederschläge. Mit den «Klimaszenarien Schweiz» stellen Forschende vor, auf was sich das Land vorbereiten muss.



Der Klimawandel wird die Schweiz ganz schön mitnehmen. Der Blick in die mögliche Zukunft des Landes war noch nie so genau wie in der dritten Auflage der Klimaszenarien Schweiz, die Forschende von MeteoSchweiz, der ETH Zürich und vom Oeschger-Zentrum der Universität Bern erarbeitet und am Dienstag in Zürich präsentiert haben.

Die wichtigsten Punkte:

Also, wie wird das Klima in der Schweiz künftig?

Die Trends sind bekannt: Ohne ambitionierten Klimaschutz durch die Nationen der Welt wird die Schweiz deutlich trockener, heisser, schneeärmer und wird häufiger mit heftigen Niederschlägen zu kämpfen haben.

Nun gut, das ist jetzt nicht gerade überraschend

«Klimaszenarien Schweiz»

So steigen die Temperaturen und die Niederschläge an. Bild: zvg

Das stimmt. Neu am Bericht «Klimaszenarien CH2018» ist jedoch, dass die Forschenden dank modernster Klimamodelle und Simulationen genauere Zahlen liefern können, die manche bisher nur qualitativ bekannte Trends mit Grössenordnungen versehen.

Zum Beispiel?

Die Berechnungen der Forschenden zeigen, dass die längste Trockenperiode im Sommer bis Mitte des Jahrhunderts bis rund eine Woche länger dauern wird. Extreme Trockenheit, wie sie bisher ein- bis zweimal pro Jahrzehnt auftrat, könnte im Schnitt jedes zweite Jahr vorkommen. Weil die Temperaturen steigen, verdunstet ausserdem mehr Bodenfeuchte. Die Böden werden trockener, was besonders Landwirte zu spüren bekommen.

Der Rheinfall ist am Austrocknen und das sind die Folgen

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Video: srf

Und wenn der Regen kommt?

Wenn es regnet, dann häufiger sehr heftig, was Kellerräume unter Wasser setzt und Erdrutsche und Überschwemmungen zur Folge hat. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Niederschlagsmenge einzelner Starkniederschläge bereits um zwölf Prozent zugenommen. Bis Mitte des 21. Jahrhunderts könnten noch einmal zehn Prozent dazukommen. Jahrhundertniederschläge könnten sogar bis zu 20 Prozent mehr Regen bringen, wie es im Bericht heisst. Hochwasserschutzbauten und Kanalisation müssen künftig dementsprechend ausreichend dimensioniert sein.

Aber so ein Sommer wie der letzte, der bleibt die Ausnahme?

«Klimaszenarien Schweiz»

Bild: zvg

Im Gegenteil. Damit musst du deutlich häufiger rechnen: Bis Mitte des Jahrhunderts könnten die Sommer in einem durchschnittlichen Jahr bis 4,5 Grad wärmer werden als heute. Noch extremer steigen die Höchsttemperaturen: 2060 könnte das Thermometer südlich der Alpen um bis zu 4,5 Grad, nördlich der Alpen sogar um bis zu sechs Grad Celsius höher klettern als heute. In einem durchschnittlichen Jahr würde das Thermometer in Genf am heissesten Tag 40 Grad anzeigen. Die Anzahl sehr heisser Tage könnte von heute rund einem Tag pro Sommer auf bis zu 18 steigen.

Kann man künftig überhaupt noch Skifahren in der Schweiz?

Ja, aber der Schnee wird besonders in tieferen Lagen der Schweiz Seltenheitswert bekommen. Mitte des Jahrhunderts könnte die winterliche Nullgradgrenze von heute 850 Meter auf bis zu 1500 Meter über Meer steigen. Unter 1000 Metern wird die Schneebedeckung um die Hälfte, bis Ende des Jahrhunderts sogar um mehr als 80 Prozent zurückgehen. Aber auch in höheren Lagen wird Schneefall seltener, besonders im Frühjahr. Das sind schlechte Nachrichten, nicht nur für den Schneesport-Tourismus, sondern auch für die Schweizer Gletscher: Geringere Schneemengen bedeuten auch weniger Futter für die Gletscher und ein schnelleres Abschmelzen. Seit 1850 haben die Alpengletscher bereits rund 60 Prozent ihres Volumens verloren.

Lässt sich dieses Szenario abwenden?

Komplett nicht. Aber eine Begrenzung der weltweiten Klimaerwärmung auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit könnte doch einiges bewirken. «Mit konsequentem Klimaschutz liessen sich bis Mitte des 21. Jahrhunderts etwa die Hälfte, bis Ende Jahrhundert zwei Drittel der möglichen Klimaveränderungen in der Schweiz vermeiden», sagte Klimaforscher Reto Knutti gemäss einer Mitteilung der Hochschule gemeinsam mit MeteoSchweiz.

Der dritte Report

Die Klimaszenarien 2018 sind nach 2007 und 2011 bereits der dritte Ausblick in die Klimazukunft der Schweiz, mit dem der Bundesrat MeteoSchweiz beauftragt hat. Der Bericht liefert eine wichtige Grundlage für die Strategie, wie sich die Schweiz an den Klimawandel anpassen sollte.

Hier kannst du den Bericht als PDF runterladen.

 (sda/mlu)

So begrüsst der Winter die Schweiz

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • alter Esel 13.11.2018 22:57
    Highlight Highlight Bedenken müssten wir dies: Die Natur wirds schon schaffen. Sie passt sich schnell an, hat da tausende von Millionen Jahre Erfahrung. Obs aner der Mensch schafft bleibt fraglich. Er wäre nicht die erste und nicht die letzte Spezies, die der Natur „abhanden“ kommt.
  • alter Esel 13.11.2018 22:49
    Highlight Highlight Noch nicht lange her, habe ich dieses Thema mit einem jungen (32), akademisch gebildeten Mann diskutiert - oder ähnlich. Seine Meinung: Ist alles eigentlich kein Problem, problematisch wäre das Gegenteil, also eine sich anbahnende Eiszeit. Ende der Diskussion. Von diesem Problem sind wir wahrlich noch weit entfernt.
  • #Klartext# 13.11.2018 18:57
    Highlight Highlight Jeder von euch ist direkt oder indirekt ein Klimasünder! Alles Heuchler, hier gross einen auf bessere Öko-Menschen machen...schaut euch doch nur selbst an...
  • Kimelik 13.11.2018 18:38
    Highlight Highlight Im Prinzip gibt es 4 wirkliche Treiber für den Klimawandel:
    - Strassenverkehr
    - Flugverkehr
    - Heizen
    - Essen

    Interessanterweise kann man mit einem Flug hin / retour ca. 2x10h fast ein ganzes Jahr Auto fahren (Mittelklassewagen) oder ein mittelmässig isoliertes Einfamilienhaus 1 Jahr heizen. Beim Essen fällt insbesondere das Rindfleisch ins Gewicht, welches wir in der Schweiz eh nicht so häufig konsumieren (verglichen mit den restlichen Nationen).

    Andererseits was nützt es wenn wir uns extrem einschränken aber niemand sonst... und schon sind wir beim altbekannten Problem.
    • Biotop 13.11.2018 18:55
      Highlight Highlight Stromerzeugung durch fossile Energieträger übertrifft bezüglich CO2 alle anderen Faktoren zusammen.
    • Kampfzwerg78 13.11.2018 19:35
      Highlight Highlight Im Prinzip gibt es nur einen wirklichen Treiber: Zu viele Menschen
    • Kimelik 13.11.2018 19:36
      Highlight Highlight Ich spreche hier von der Schweiz und wir erzeugen kaum Strom aus fossilen Energieträgern. Weltweite Treibhausgasemissionen sehen so aus:
      Kraftwerke 21.3%
      Industrie 16.8%
      Transport 14%
      Landwirtschaft 12.5%
      Gewinnung und Handhabung Fossilerbrennstoffe 11.3%
      Wohnen, Handel usw. 10.3%
      Biomasse verbrennung 10%
      Abfalldeponierung und Behandlung 3.4%

    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 13.11.2018 18:05
    Highlight Highlight Also ich fahre Ski in Zermatt und Arosa. Im Sommer schön warm und Sonnig, dann auf dem See mit dem Motorboot. Und ich wohne am Hang am Züriberg. Also, alles paletti...
  • Ray066 13.11.2018 16:36
    Highlight Highlight Es wird schlimmer, viel schlimmer.......
    • piatnik 13.11.2018 19:52
      Highlight Highlight und jetzt soll ich mehr abgaben bezahlen?
  • Katharina Sara 13.11.2018 16:31
    Highlight Highlight Liebes watson Team

    Ich finde es ein bisschen fraglich, dass bei einem Artikel über den Kilmawandel ein Werbevideo von der Swiss eingespielt wird. Wo doch Fliegen bekanntermassen einen grossen Einfluss auf den Klimawandel hat.
    • Lexxus0025 15.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Katharina, damit verrätst du mehr über dich. Die werbung funktioniert über cookies: Bei mir isses ne Ps4 werbung 😂
  • Schleiger 13.11.2018 16:18
    Highlight Highlight Wenn man diese Szenarien betrachtet wäre es vermutlich wirklich sinnvoll, wenn sich auch die Schweiz Löschflugzeuge anschafft. Mit Trockenheit und sinkenden Grundwasserspiegeln wird auch die Waldbrand Gefahr steigen.
    • Rasti 14.11.2018 09:11
      Highlight Highlight Diese würden von der Armee betrieben, was heisst das man lieber die ganzen Wälder abfakeln lassen würde anstatt Löschflugzeuge einzusetzen einfach nur weil Armee, genau so wie man die Kühe lieber verdursten lässt auf den Alpen, wie sie mit Armeehubschrauber mit Wasser zu versorgen...
  • Denverclan 13.11.2018 15:48
    Highlight Highlight Was machen wir mit allen Lastwagen die täglich von Nord nach Süd und umgekehrt fahren, Brenner, Gotthard...Was machen wir mit allen Militärfahrzeugen die täglich kreuz und quer durch die Weltgeschichte fahren...Was machen wir mit allen Militärflugzeugen die täglich in der Weltgeschichte herumfliegen...Was machen wir mit allen Fussball- und Eishockeystadien auf der ganzen Welt, die nicht nur Autos anziehen...Was machen wir mit allen Grossanlässen die im Sport, in der Politik, und der Wirtschaft stattfinden...Was machen wir mit allen Einkaufscentern auf engstem Raum in dieser Welt..Die Liste....
    • Cpt. Jeppesen 13.11.2018 16:11
      Highlight Highlight What about the all these trucks.
      What about the Military.
      What about all these airplanes.
      ....
      What about you?

      Machst du etwas dagegen, änderst du dein Verhalten? Oder pflegst du nur deinen Whataboutismus?
    • Denverclan 13.11.2018 17:09
      Highlight Highlight @Cpt.Jeppesen....Ich pflege grundsätzlich Fragen zu stellen. Das Leben als solches ist ein Fragespiel das keine Antworten kennt. Nichts ist wie es ist, die Geschichte der Menschheit ist ein unkontrolliertes Fortbewegen mit vielen zufälligen Wendungen. Ich lebe nach dem Motto: Sorge dich nicht, lebe! Egal was passiert, wir haben keine Wahl, weil wir nicht nur mit einer Stimme sprechen. Alles ist nichtig und ein Haschen im Wind und das ist gut so. Niemand ist irgendjemandem Rechenschaft schuldig, solange er im Namen des Respekts, des Anstands und der Liebe lebt. Der werfe den ersten Stein...
    • Cpt. Jeppesen 13.11.2018 20:26
      Highlight Highlight Denverclan: Wenn das Leben keine Antworten kennt und alles nichtig ist und nur vom Zufall gelenkt, warum stellst dann Fragen?
      Oder ist es vielleicht, dass wir hier in einer Blase leben und die Antworten gar nicht wissen wollen?
      Es geht nicht um dich, mich oder die Menschheit, es geht um das Leben auf unserem Planeten. Der kleine Unterschied zw. Mars und Erde. Da hilft auch keine 1968er Philosophie. Du bist mit in diesem Boot und falls du noch jung bist werden spannende Zeiten auf dich zukommen. Zeit zu handeln!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kreasty 13.11.2018 15:23
    Highlight Highlight Leute reden hier vom Fliegen etc. was sich über die Jahre schon so in der Gesellschaft integriert hat und währendesen werden Hektar-weise Wälder gerodet, Flüsse abgezweigt/umgeleitet, Monokulturen angebaut und Tiere ausgelöscht.

    Wenn man die Natur zumindest dort wo sie noch intakt ist so lassen würde, könnte ich mir vorstellen dass der ganze Prozess um einiges entschleunigt wird.
    Das Bewusstsein müsste back to nature, den Menschen versuchen nun etwas weg zu nehmen ist fast unmöglich. Der Stromverbauch wird immer weiter anwachsen, bis Fossilebrennstofe weg sind werden noch enige Jahre vergeh
    • Gringo99 13.11.2018 18:01
      Highlight Highlight Man kann die in die Gesellschaft integrierten Verhaltensweisen auch ändern bzw sich selbst ändern...noch vor paar Jahrzehnten gab es kein Recycling, jedes Kaff hatte seine Grube mit Metall, Gift und sonstigem Müll.

      Auf diese Idee käme heute niemand mehr..wäre doch schön, wenn wir uns in paar Jahren fragen wie man so blöd sein konnte für Tagestrips mehrmals jährlich herumzufliegen.
  • #Klartext# 13.11.2018 15:05
    Highlight Highlight Was viele hier ausblenden ist die Tatsache, dass es schon immer teils sehr dynamische Klimaveränderungen in der Erdgeschichte gab, weit vor der Industrialisierung. Ist wirklich der Mensch am Klimawandel schuld? Falls ja, dann trägt ihr, ich, ja wir alle die Schuld daran mit unserem westlichen dekadenten Lebensstil (Ferien machen im fernen Ausland, Billigkleider, Smarthphones, Fleischkonsum etc.). Ja ihr alle trägt eine Mitschuld.
    • FrancoL 13.11.2018 16:43
      Highlight Highlight Nenn mir eine Veränderung die in diesem Tempo wie die jetzige abgelaufen ist?
      Das Problem ist das wir nicht auf die Veränderung reagieren können, weil wir zu träge sind und zudem die Veränderung zu rapide abläuft. Dabei könnte man mit einigen Veränderungen, diese aber um so prägnanter ausgefertigt die Geschwindigkeit klar drosseln und die Anpassung ermöglichen. Es muss nicht immer von 100 auf 0 gehen, die Zwischentöne wären da mehr als hilfreich.
    • #Klartext# 13.11.2018 17:23
      Highlight Highlight @ FrancoL: Du bist selbst ein Klimasünder, ob du es willst oder nichts. Du gehörst zu dem Wir!
    • FrancoL 13.11.2018 19:46
      Highlight Highlight @Freddy; Im Leben sind nicht immer alle gleich viel Schuld und es gibt sogar diejenigen die dazu beitragen dass die Belastung bei ihnen selbst und bei anderen klar niedriger ausfällt als der Durchschnitt. Man muss nicht bei NULL sein aber klar unter dem Durchschnitt die Belastung ansiedeln.

      Der alte Trick mit dem WIR funktioniert nicht, nicht bei der Umwelt, nicht bei der Arbeit, nicht bei der Leistung und nicht bei vielen anderen Dingen. Wir alle sind unterschiedlich unterwegs.
  • Dual 13.11.2018 15:04
    Highlight Highlight Die Regenszenarien (Winter +20%) mit den einhergehenden Volumenströmen sind beunruhigend. Da zukünftig Niederschlag nicht in Form von Schnee-, sondern flüssig fällt braucht es zusätzliche Wasser-Speicher (= Stauseen). Ja, teilweise problematisch für die Umwelt, dafür fliesst das Wasser "kontrolliert" ab. Gleichzeitig kann dieses turbiniert und Energie ins Stromnetz gespiesen werden. Im Winter ist PV-Strom sowieso Mangelware.
    https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2016/05/staudaemme-statt-gletscher.html
  • murrayB 13.11.2018 15:01
    Highlight Highlight Sagt doch auch die positiven Seiten:

    Wunderbare warme Sommer - man muss gar nicht mehr in den Süden fliegen...

    Wärmere Temperaturen = weniger heizen...

    Wärmere Temperaturen = länger agrartechnisch nutzbare Böden

    Höherer Niederschlag = Mehr Schnee im Winter, einfach in den höheren Regionen

    Mildere Winter = weniger Grippetote (ist wahrscheinlicher als Hitzetote...)

    Die Liste lässt sich fortführen...

    Wieso immer diese Schwarzmalerei?
    • Nik G. 13.11.2018 16:07
      Highlight Highlight Wärmere Temperaturen-> Mehr Trockenheit-> Mehr Ernteausfälle, Mehr Belastung auf die Tierwelt und die Menschen.
      Kein Einfluss auf Grippe, dafür mehr Hitzetote im Sommer.
      Mehr Heftige Gewitter-> Stärkere Schäden-> Höhere Versicherungkosten.
      Höherer Meeresspiegel-> Weniger Nutzbares Land, Sehr viele Klimaflüchtlinge-> die meisten grössten Städte der Welt sind an der Küste.
      Statt einfach so komische Sprüche machen vielleicht ein bisschen weiter denken.
    • Cpt. Jeppesen 13.11.2018 16:20
      Highlight Highlight Bist du so Naiv?
      Unsere hocheffiziente Landwirtschaft verwendet z.B. Getreidesorten welche dem feuchten Mitteleuropäischem Klima angepasst sind. Wenn es nun trocken ist gibt es massive Ernteausfälle. Obstbäume und andere Kulturen wachsen nicht in einem Jahr, also was nun anpflanzen? Etwas was gut mit Trockenheit zurecht kommt oder etwas was mit Feuchte zurecht kommt?
      Grippe ist ein Virus, dem ist das Wetter egal. Erkältung kommt auch nicht von Kalt.
      Ein Temperaturanstieg, wie wir ihn erleben, dauert normalerweise 10000 Jahre, wir machen das in 100, keine Chance für die Natur zum anpassen.
    • FrancoL 13.11.2018 16:47
      Highlight Highlight Menschen, weil viele der Vorteile nach kurzer Zeit zu unseren Nachteilen werden, ist das so schwer zu verstehen? Diesen Sommer wurde teilweise auf den Baustellen weniger gearbeitet weil zB einige Arbeiten wegen Hitze nicht erbracht werden konnten. Dies wiederum bringt Mehrkosten die niemand tragen will. Und das ist nur ein Beispiel. Die Wasserwirtschaft ist bereits in diesem Sommer an den Anschlag gekommen und noch etwas mehr Trockenheit, dann wird es mehr als prekär. Das mit den Hitzetoten ist dann auch noch kreuz falsch, vor allem in einer Gesellschaft die im Durchschnitt immer älter wird.
  • Petersilly 13.11.2018 14:29
    Highlight Highlight Und was ist so schlimm daran ?
    Die Welt reguliert auch uns und die Überbevölkerung.
    • aglio e olio 13.11.2018 17:00
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass werden wir tun und eines Tages wieder über wertes und unwertes Leben diskutieren. Dauert nicht mehr lange...
    • Gringo99 13.11.2018 22:12
      Highlight Highlight Das sagst du ja grundsätzlich mal in der Annahme dass du nicht zum regulierten Teil gehören wirst...oder?
  • Mutbürgerin 13.11.2018 14:27
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die leben in der Wüste, an den Polen oder auf einem Vulkan. Wir sind anpassungsfähig und kommen mit allem zurecht. Wenn sich das Klima wirklich ändert, wird man es nicht aufhalten können. Freut Euch auf das neue, anstelle an Ort zu treten.
    • Anam.Cara 13.11.2018 14:58
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: viele freuen sich auf die langen und warmen Sommer.
      Die mittelfristigen Auswirkungen sind aber weniger toll. Kein Schnee = kein Wintertourismus = viele Arbeitslose. Die Menschen aus den Bergen ziehen ins Unterland (Wohnungsnot, Verbetonierung des Kulturlandes etc).
      Keine Gletscher mehr = im Sommer kein Wasser in den Bächen. Die Flora (und wohl auch die Fauna) verändern sich entscheidend. Ich mag mir nicht vorstellen, wohin das führen kann...

      Ich will nicht schwarz malen. Auch ich mag die warmen Sommer. Aber das ganze hat eine weniger erfeuliche Kehrseite...
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 15:03
      Highlight Highlight Es gibt auch Menschen, die Obdachlos sind und damit klarkommen. Das ist aber kein Grund, das eigene Haus anzuzünden.

      Natürlich können wir die Klimaveränderung aufhalten, wir haben sie ja selbst verursacht. Eine gewisse Trägheit steckt im System, deshalb ist es wichtig, die Treibhaus-Gas-Emissionen möglichst bald zurück zu fahren. Vermutlich werden wir auch danach noch für Jahrzehnte oder Jahrhunderte CO2 aus der Atmosphäre filtern müssen, um das heutige Klima mehr oder weniger zu erhalten.
  • glüngi 13.11.2018 13:38
    Highlight Highlight zu 7. sorry ich bin vielleicht ein pessimist aber ich denke nicht das sich die Menschheit in nächste zeit ändern wird. wir entwickeln uns momentan eher rückwärts des geldes wegen und weil die internationale politik nur noch aus erzkonservativen spinnern besteht.
    • RAZZORBACK 13.11.2018 19:09
      Highlight Highlight Genau so ist es. Hätte es nicht besser ausdrücken können.
      Es gibt auch immer mehr ignorante Menschen. Mich deucht - wir entwickeln uns rückwärts.

      Heute geht alles nur noch um möglichst grosse Renditen, und Gewinnoptimierungen auf dem Buckel der unteren Schichten.

      Die Welt ist am Ars..!
  • Scaros_2 13.11.2018 13:20
    Highlight Highlight Auch gut - dann brauch ich ja nur noch Sommerpneus.
    • Monsieur Cringeadism 13.11.2018 16:35
      Highlight Highlight Rein theoretisch auch Umweltschutz, dann müssen ja weniger Reifen hergestellt werden :D
  • John Henry Eden 13.11.2018 13:14
    Highlight Highlight Die Veränderung ist die grösste Konstante auf diesem Planeten. Die Anpassungsfähigkeit ist die grösste Stärke der Menschheit.

    Ein Supervulkan kann schon morgen ausbrechen und den Himmel jahrelang verdunkeln. Das wäre ein echtes Problem.

    Sich während Jahrzehnten anpassen zu können, ist schlichtweg kein Problem für uns. Wer deswegen auf Panik macht, will primär schnelles Geld damit verdienen.
    • ast1 13.11.2018 14:17
      Highlight Highlight Für uns vielleicht weniger dank unserer fortgeschrittenen Technologien, aber für die Tiere und Pflanzen durchaus. Diese können sich nicht innert Jahrzehnten anpassen (Einzeller und Spezies mit äusserst kurzen Generationen ausgenommen), denn die Evolution benötigt Jahrtausende wenn nicht Jahrmillionen um solche Änderungen zu verkraften. Und wenn wir so viel Biodiversität verlieren gehts uns dann plötzlich auch dreckig.
    • Garp 13.11.2018 16:39
      Highlight Highlight Wenn Du auf Kriege und Millionen von Toten pfeifst, John Henry Eden, dann geb ich Dir sogar Recht.
    • .ch 13.11.2018 17:48
      Highlight Highlight Wenn wir doch scheinbar so "anpassungsfähig" sind, warum passen wir uns dann nicht an?
  • Glücksbringer 13.11.2018 13:14
    Highlight Highlight Kernkraftwerke werden auch bald abschalten müssen, wenn kein Kühlwasser mehr die Flüsse runterkommt.
    • ast1 13.11.2018 14:18
      Highlight Highlight Mussten sie ja bereits jetzt schon, da sie nicht zu viel Wärme einspeisen dürfen. Z.B. Mühleberg musste diesen Sommer stark reduziert werden da die Aare ohnehin sehr warm war.
  • #Klartext# 13.11.2018 13:06
    Highlight Highlight Halte dies alles für reine Panikmache.
    • frl_tschuessikowski 13.11.2018 13:46
      Highlight Highlight Herr Trump, sind sie es?
    • 7immi 13.11.2018 14:15
      Highlight Highlight @frl
      Zwischen "ich stimme nicht ganz überein" und "es gibt keien klimawandel" besteht schon ein gewisser unterschied, oder siehst du das nicht? Scheinbar ist das schwarz-weissdenken bei allen themen angekommen...
    • ast1 13.11.2018 14:19
      Highlight Highlight Jaja, Kopf in den Sand hilft sicher
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst 13.11.2018 12:58
    Highlight Highlight Vor 40 Jahren hiess es es komme eine Eiszeit.
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 13:22
      Highlight Highlight Nope, das war ein Medien-Hype. Die Mehrheit der wissenschaftlichen Arbeit hat immer schon eine Erwärmung vorausgesagt. Siehe: https://skepticalscience.com/arg_Eiszeit-Vorhersagen-in-den-70er-Jahren.htm
    • Dr. oec. 13.11.2018 13:26
      Highlight Highlight Nein. Vor 40 Jahren hat der Club of Rome schon vor der Klimaerwärmung gewarnt.

      Und selbst wenn. Inzwischen ist die Wissenschaft eben weiter.

      Wenn Du krank bist, dann verlässt Du Dich ja auch nicht auf die Diagnose-Methoden von vor 40 Jahren. Oder doch?
    • Olmabrotwurst 13.11.2018 13:47
      Highlight Highlight Doch, ist ja mein Leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 13.11.2018 12:53
    Highlight Highlight https://goo.gl/images/ua9TzJ

    Kommt gut.
  • Frank_Zapper 13.11.2018 12:52
    Highlight Highlight Ich mags, wenn es wärmer ist. Ausserdem haben wir hier genug Wasser, einfach mal den Rhein Rückstauen und gut ist.
    • Garp 13.11.2018 13:20
      Highlight Highlight Du machst mich fertig mit Deinen ironischen Sprüchen 😂 .
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 13:23
      Highlight Highlight Da wird ja auch kaum jemand was dagegen haben... genauso entstehen Klimakonflikte, danke für die prompte Illustration.
    • my_comment 13.11.2018 13:29
      Highlight Highlight Und eine Mauer um die ganze Schweiz bauen um die Flüchtlinge zu stoppen die durch die Klimaerwärmung generiert werden? Ich hoffe dein Post war ironisch gemeint wie meiner auch..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Wir müssen die CO2-Abgabe endlich auch auf Treibstoffe (inklusive Flugbenzin) und Heizöl ausweiten, das ist eine lächerliche Lücke in einem sonst guten Gesetz. Die Abgabe muss zudem weiter erhöht werden, von heute knapp 100 Franken auf 200 Franken pro emittierte Tonne CO2. Die Einnahmen sollen weiterhin wie bisher an die Bevölkerung verteilt und für Energiespar-Massnahmen verwendet werden, mit dem neuen Vorbehalt, dass man zuerst für aus der Atmosphäre gewonnenes, vollständig und sicher entsorgtes CO2 400 Franken pro Tonne ausbezahlt.
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 13:36
      Highlight Highlight Noch als Ergänzung: 200 Franken pro Tonne CO2 ist nicht so viel, wie man vielleicht denkt. Für Benzin wäre das ein Aufschlag von knapp 47 Rappen pro Liter (basierend auf 2.33 kg CO2/Liter). Das liegt durchaus in der Spannweite von Schwankungen, die es ohnehin gibt. Bloss dass in diesem Fall das Geld nicht nach Russland oder Saudi-Arabien fliesst, sondern in der Schweiz bleibt.
    • Cpt. Jeppesen 13.11.2018 18:19
      Highlight Highlight Bynaus: Flugbenzin ist besteuert! Und zwar massiv. Im Moment sind es ca. 80 Rappen pro Liter Mineralölsteuer. Dazu kommen Umweltabgaben, Bezugssteuern und andere Abgaben. Macht dann einen Literpreis von z.Zt. CHF. 2.77!
      Hier die aktuelle Preisliste pro Liter vom Flugplatz Grenchen:
      http://www.airport-grenchen.ch/flughafen.asp?l=de&s=781
      Was du vermutlich meinst ist Jet A1 (Kerosin), welches im internationalen gewerbsmässigen Transport weiterhin steuerfrei ist. Und das hat folgende Gründe:
      https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20051035
    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 21:39
      Highlight Highlight @Cpt. Jeppsen, du hast recht, ich war da ungenau, ich meinte das "internationale" Flugbenzin bzw Kerosin, ja. Aus deinem Link ist mir mobile nicht ersichtlich, was du meinst, schaue aber nochmals, wenn ich zu Hause bin.
  • hueberstoebler 13.11.2018 12:47
    Highlight Highlight aber was ich nicht verstehe: warum tut die regierung nichts? immer plädieren alle auf selbstbestimmung.
    würden wir die steuern auf fossile brennstoffe verdoppeln oder verdreifachen, bei kerosin verzehnfachen, endlich die fleischproduktion auf öko- und tierfreundliche Standards anpassen (weniger produktion und höhere preise), endlich einfuhrzölle erhöhen und damit die lokale industrie stärken, damit diese nicht für ein ersparnis von 2.50chf die produktion von schaltern, armaturen, etc nach indien und china auslagern,
    dann zwingte man endlich auch die bevölkerung zum umdenken! vorallem konsum!
    • Dr. oec. 13.11.2018 13:27
      Highlight Highlight Die Regierung wird in der Schweiz vom Parlament gewählt. Und das Parlament vom Volk.
    • Dr no 13.11.2018 13:28
      Highlight Highlight uiui das geht gar nicht. Da würden dir die Politiker sofort erklären, dass wir dann so und so viele Arbeitsplätze verlieren würden -:) und wir unser ziel des unendlichen Wachstums nicht erreichen könnten
    • Swizero 13.11.2018 13:29
      Highlight Highlight weil jeder sagt: Ich verdiene zu wenig
    Weitere Antworten anzeigen
  • memento 13.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Dieser ganze Wandel ist beängstigend, noch beänstigender ist aber, dass die Mehrzahl der Menschen zu dumm und/oder ignorant sind, um eine Reaktion (weniger Fleisch essen, weniger Fliegen etc.) zu zeigen
    • Dr. oec. 13.11.2018 13:23
      Highlight Highlight Viele Menschen ignorieren resp. leugnen schon allein die Existenz des Klimawandels. Das ist am einfachsten. Denn wenn der Klimawandel nicht existiert ("Eine Erfindung der Linken!"), dann brauche ich auch nichts dagegen zu unternehmen. So einfach löst man Probleme!
    • piatnik 13.11.2018 19:51
      Highlight Highlight also der mensch soll das klima steuern? ernsthaft jetzt?
    • E7#9 14.11.2018 06:25
      Highlight Highlight Es ist keine Erfindung der Linken sondern der einstigen Atom-Lobby.
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  • Kalsarikännit 13.11.2018 12:26
    Highlight Highlight Ich sehe die Heuchler schon wieder kommentieren, "Ich schalte meinen Fernseher ganz aus imfall", "diese wiederverwendbare Glasflasche spart soooo viel Plastik und Energie", "Mein Elektrovelo ist viel umweltfreundlicher als dein Auto".... Aber dann fünf Mal im Jahr einen Flieger besteigen, um am neuesten trendy-hippen Insta-Strand ein Bildli zu posten oder drei Gören zeugen, die dann den selben Quark in 20 Jahren nachmachen.
    • Blissfully 13.11.2018 12:38
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur zustimmen!
    • TRL 13.11.2018 13:12
      Highlight Highlight Autsch. Ich verstehe deinen Frust. Es ist ein komplexes Problem. Und wir sollten sofort aufhören auf andere zu zeigen. Heuchler sind wir alle. Und wir zeugen auch welche. Und genau aus diesem Grund möchte ich dich darauf hinweisen, dass zuviel von deinem Zynismus in einer Zerstörungswut endet: "Wir haben verkackt, alles abreissen, nach uns die Sintflut"... Toll. Alle Goofen gehören abgeschafft. Da kannst du dann nur hoffen, dass dich davon keines pflegt im Alterheim. Da hast du dann lieber ein Roboter, mit dessen grauen Energie man zum Mond und zurück fliegen könnte... du Heuchler :-)
    • Braindead 13.11.2018 14:26
      Highlight Highlight Verstehe jeweils die Argumentation gegen Kinder nicht ganz. (Klar man kann zu viele zeugen). Aber all die die sagen sie tun etwas gutes, weil sie keine haben, kann ich in diesem Punkt nicht ernst nehemen. Falls es deine Motivation ist der Welt und der Menschheit sorge zu tragen, so kannst du nich damit argumentieren keine Kinder zu zeugen. So eine Gesellschaft würde auf dauer nicht funktinieren! Man könnte Alte und Kranke eliminieren, zwar ethisch schlecht vertretbar, würde aberfunktionieren. Und wenn du nur die erde retten wilst, kann‘s dir 💩egal sein. Sie wird uns überleben....
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  • Uglyman 13.11.2018 12:26
    Highlight Highlight Und wir stellen die Klimaschonenden KKW ab und kaufen Braunkohle Strom😳
    • Garp 13.11.2018 12:40
      Highlight Highlight Das Klima schonen ist das eine, das geht auch ohne KKW, Atommüll kann für die Zukunft noch viel schlimmer sein.
    • Posersalami 13.11.2018 12:42
      Highlight Highlight Wo kaufen wir Braunkohlestrom?

    • Quacksalber 13.11.2018 12:57
      Highlight Highlight Mit den alten AKW kann man keine einzige Ölheizung ersetzen und neue kosten viel mehr als erneuerbare Energie.
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  • banda69 13.11.2018 12:23
    Highlight Highlight Und das meint die SVP dazu.
    Ja, die SVP, die tut was für unser Land.
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    • Bynaus @final-frontier.ch 13.11.2018 12:43
      Highlight Highlight Und dann in ein paar Jahren beim Staat die hohle Hand machen wenn es darum geht, die x-te Dürre hintereinander wirtschaftlich zu überstehen...
    • Olmabrotwurst 13.11.2018 12:59
      Highlight Highlight Blickleser tuen auch was für ihr Land ;)
    • andrew1 13.11.2018 13:11
      Highlight Highlight Wir sind in der schweiz nur 1 promille der weltbevölkerung. Soll heissen ob wir mit v8, viel fleisch, viel flugreisen die sau rauslassen und das leben geniessen oder unter einem stein leben hat 0 einfluss auf das klima. Wir können natürlich umweltschutz betreiben nur wird es deswegen kein grad kühler bleiben. Wir ruinieren nur unsere freiheit, lebensqualität und wohlstand. Mehr bringt es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 13.11.2018 12:23
    Highlight Highlight Punkt 7 könnt ihr vergessen. Das schafft diese Spezies nicht mehr.
  • Posersalami 13.11.2018 12:15
    Highlight Highlight «Mit konsequentem Klimaschutz liessen sich bis Mitte des 21. Jahrhunderts etwa die Hälfte, bis Ende Jahrhundert zwei Drittel der möglichen Klimaveränderungen in der Schweiz vermeiden»

    Wie der aussehen müsste wissen wir ja: 0 CO2 Emissionen aus Industriellen Prozessen, dem Verkehr und der Landwirtschaft bis 2050. In der Schweiz absolut undenkbar, müssten wir den Leuten doch ihre SUV und Ölheizungen wegnehmen.

    Zum Glück habe ich keine Kinder.
    • Blissfully 13.11.2018 12:40
      Highlight Highlight geht mir genau so, so ein Schicksal würde ich meinem Nachwuchs auch nicht zutrauen wollen, aber da draussen gibt es genug die anders denken wie wir.
    • hueberstoebler 13.11.2018 12:50
      Highlight Highlight gut, die elektroheizung oder solarenergie hat im endeffekt nicht wirklich die bessere klimabilanz als eine ölheizung.

      aber vielleicht 19 grad statt 23 in der Stube,
      wenn man alleine ist ÖV nehmen oder Fahrgemeinschaften bilden, kleinhubräumige Fahrzeuge subventionieren und grosshubräumige extrem verteuern (vorallem
      besteuern). die allerwenigsten brauchen 2l hubraum. die allerwenigsten fahren völlig alleine in entlegene gebiete zur arbeit.
    • Posersalami 13.11.2018 13:17
      Highlight Highlight @hueberstoebler: Biite was? Eine moderne PV Anlage hat ihre Produktions“kosten“ (Energie) nach wenigen Jahren wieder eingespielt! Eine Ölheizung kann das nicht egal wie modern sie ist. Wer mit Strom heizt hat den Schuss nicht gehört..
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  • derlange 13.11.2018 12:11
    Highlight Highlight Immer mehr Leute wollen um die Welt reisen, teure Statussymbole besitzen, immer die neusten Gadgets haben, günstigste Verbrauchsartikel usw.
    Einschränken will sich niemand..

    • hueberstoebler 13.11.2018 12:51
      Highlight Highlight deshalb braucht es politische regelungen mit starken sanktionierungen bei unnötiger nutzung!
  • inmi 13.11.2018 12:06
    Highlight Highlight Wir sind selber schuld. Wir haben die Energie"strategie" angenommen. Zusätzliche 8 Gaskraftwerke und der damit verbundene zusätzliche CO2 Ausstoss. -> Mehr und schnellerer Klimawandel

    Ich habe Nein gestimmt und ein reines Gewissen.
    • Rasti 13.11.2018 12:44
      Highlight Highlight Man könnte ja auch neue und sichere KKW's bauen aber nein lieber die ganze Umwelt verschmutzten...
    • Imnon 13.11.2018 12:49
      Highlight Highlight Da musst du aber noch mehr tun, um zum Klimawandel ein reines Gewissen zu haben. Eine Abstimmung reicht da nicht.
    • hueberstoebler 13.11.2018 12:50
      Highlight Highlight danke! :)
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