Gleich drei Vorlagen zum Wohnen: Darüber wird am Sonntag im Kanton Zürich abgestimmt
Kanton Zürich: Vertretung von Kantonsratsmitgliedern
Darum geht es: Der Kantonsrat will eine Stellvertretung für Parlamentsmitglieder ermöglichen. Laut Abstimmungsbroschüre könnten sich Kantonsratsmitglieder künftig vertreten lassen, wenn sie wegen Mutterschaft, Krankheit oder Unfall während mindestens drei und höchstens zwölf Monaten ausfallen. Die Ersatzperson käme in der Regel von derselben Liste und übernähme Rechte und Pflichten. Damit die beschlossenen Änderungen des Kantonsratsgesetzes und des Gemeindegesetzes in Kraft treten können, braucht es eine Änderung der Kantonsverfassung.
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Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)
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Kanton Zürich: Wohneigentums-Initiative
Darum geht es: Diese Initiative verlangt, dass bei Wohnbauprojekten mit Beteiligung von Kanton oder Gemeinden gleich viele selbst genutzte Eigentumswohnungen wie Mietwohnungen entstehen. Laut Initiantinnen und Initianten soll damit der Zugang zu Wohneigentum für den Mittelstand verbessert werden. Das so geschaffene Wohneigentum müsste ohne Gewinn verkauft werden, Kanton und Gemeinden hätten während 30 Jahren ein Rückkaufsrecht.
Die Resultate:
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Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»
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Kanton Zürich: «Wohnungsinitiative»
Darum geht es: Die Wohnungsinitiative will den Kanton stärker in die Bereitstellung von Wohnraum einbinden. Laut Initiativkomitee soll eine kantonale öffentlich-rechtliche Wohnbauanstalt gegründet werden, die günstigen Wohnraum erstellt, unterhält oder vermietet und Bauland im Baurecht abgibt. Dafür müsste der Kanton mindestens 500 Millionen Franken bereitstellen und geeignete Grundstücke aus dem Finanzvermögen übertragen. Zudem sollen nachhaltige Bauweisen berücksichtigt werden.
Kantonsrat und Regierungsrat haben einen Gegenvorschlag dazu unterbreitet. Der Kanton soll demnach günstige Rahmenbedingungen schaffen, damit insgesamt mehr Wohnungen entstehen und die Mietpreisentwicklung gedämpft wird. Dazu zählen einfachere raumplanerische und baurechtliche Vorgaben sowie raschere Bewilligungs- und Rechtsmittelverfahren.
Die Resultate:
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A. Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative»)
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B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025
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C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?
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Kanton Zürich: Wohnschutz-Initiative
Darum geht es: Die Initiative verlangt, dass Gemeinden Mietpreise nach Ersatzneubauten, Umbauten, Renovationen und Zweckänderungen befristet begrenzen können. Auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Stockwerkeigentum soll beschränkt werden können. Ausgenommen wären gemeinnützige und nicht gewinnstrebende Wohnbauträger.
Auch hier haben Kantonsrat und Regierungsrat einen Gegenvorschlag unterbreitet. Demnach müssten Eigentümerinnen und Eigentümer zuerst prüfen, ob Bauarbeiten im bewohnten Zustand oder etappenweise möglich sind. Bei unvermeidbaren Kündigungen wären frühe Information, eine Ansprechperson, eine Informationsveranstaltung und Unterstützung bei der Wohnungssuche vorgeschrieben.
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A. Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)»
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B. Gegenvorschlag des Kantonsrates
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C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?
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Kanton Zürich: «Stopp Prämien-Schock»-Initiative
Darum geht es: Diese Initiative verlangt, dass der Steuerabzug für Versicherungsprämien alle zwei Jahre an die Entwicklung der Durchschnittsprämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung angepasst wird. Damit soll die Bevölkerung bei steigenden Krankenkassenprämien automatisch steuerlich entlastet werden. Heute werden die Abzüge an die allgemeine Teuerung angepasst. Der Kanton rechnet mit Mindereinnahmen bei Kanton und Gemeinden, deshalb lehnen Kantonsrat und Regierungsrat die Initiative ab.
Die Resultate:
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Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»
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(leo)
Nationale Vorlagen
«Keine 10-Millionen-Schweiz»
Keine 10-Millionen-Schweiz
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Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:
Zivildienstgesetz
Zivildienstgesetz
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Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:
