Zürich
Abstimmungen 2026

Abstimmung im Kanton Zürich: Alle Resultate vom 14. Juni 2026

Abstimmungen in der Schweiz am 22. September 2024: Die Resultate aus dem Kanton Zürich.
Im Kanton Zürich wird gleich über drei Wohn-Initiativen abgestimmt.Bild: keystone/watson

Gleich drei Vorlagen zum Wohnen: Darüber wird am Sonntag im Kanton Zürich abgestimmt

Am 14. Juni 2026 wird im Kanton Zürich abgestimmt. Auf nationaler Ebene stehen zwei Vorlagen auf dem Programm und auch auf kantonaler Ebene gelangen diverse Belange an die Urne. Hier findest du alle Informationen und Ergebnisse aus dem Kanton Zürich dazu.
14.06.2026, 07:00

Kanton Zürich: Vertretung von Kantonsratsmitgliedern

Darum geht es: Der Kantonsrat will eine Stellvertretung für Parlamentsmitglieder ermöglichen. Laut Abstimmungsbroschüre könnten sich Kantonsratsmitglieder künftig vertreten lassen, wenn sie wegen Mutterschaft, Krankheit oder Unfall während mindestens drei und höchstens zwölf Monaten ausfallen. Die Ersatzperson käme in der Regel von derselben Liste und übernähme Rechte und Pflichten. Damit die beschlossenen Änderungen des Kantonsratsgesetzes und des Gemeindegesetzes in Kraft treten können, braucht es eine Änderung der Kantonsverfassung.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

Kanton Zürich: Wohneigentums-Initiative

Darum geht es: Diese Initiative verlangt, dass bei Wohnbauprojekten mit Beteiligung von Kanton oder Gemeinden gleich viele selbst genutzte Eigentumswohnungen wie Mietwohnungen entstehen. Laut Initiantinnen und Initianten soll damit der Zugang zu Wohneigentum für den Mittelstand verbessert werden. Das so geschaffene Wohneigentum müsste ohne Gewinn verkauft werden, Kanton und Gemeinden hätten während 30 Jahren ein Rückkaufsrecht.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

Kanton Zürich: «Wohnungsinitiative»

Darum geht es: Die Wohnungsinitiative will den Kanton stärker in die Bereitstellung von Wohnraum einbinden. Laut Initiativkomitee soll eine kantonale öffentlich-rechtliche Wohnbauanstalt gegründet werden, die günstigen Wohnraum erstellt, unterhält oder vermietet und Bauland im Baurecht abgibt. Dafür müsste der Kanton mindestens 500 Millionen Franken bereitstellen und geeignete Grundstücke aus dem Finanzvermögen übertragen. Zudem sollen nachhaltige Bauweisen berücksichtigt werden.

Kantonsrat und Regierungsrat haben einen Gegenvorschlag dazu unterbreitet. Der Kanton soll demnach günstige Rahmenbedingungen schaffen, damit insgesamt mehr Wohnungen entstehen und die Mietpreisentwicklung gedämpft wird. Dazu zählen einfachere raumplanerische und baurechtliche Vorgaben sowie raschere Bewilligungs- und Rechtsmittelverfahren.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

A. Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative»)

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

Kanton Zürich: Wohnschutz-Initiative

Darum geht es: Die Initiative verlangt, dass Gemeinden Mietpreise nach Ersatzneubauten, Umbauten, Renovationen und Zweckänderungen befristet begrenzen können. Auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Stockwerkeigentum soll beschränkt werden können. Ausgenommen wären gemeinnützige und nicht gewinnstrebende Wohnbauträger.

Auch hier haben Kantonsrat und Regierungsrat einen Gegenvorschlag unterbreitet. Demnach müssten Eigentümerinnen und Eigentümer zuerst prüfen, ob Bauarbeiten im bewohnten Zustand oder etappenweise möglich sind. Bei unvermeidbaren Kündigungen wären frühe Information, eine Ansprechperson, eine Informationsveranstaltung und Unterstützung bei der Wohnungssuche vorgeschrieben.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

A. Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)»

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

Kanton Zürich: «Stopp Prämien-Schock»-Initiative

Darum geht es: Diese Initiative verlangt, dass der Steuerabzug für Versicherungsprämien alle zwei Jahre an die Entwicklung der Durchschnittsprämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung angepasst wird. Damit soll die Bevölkerung bei steigenden Krankenkassenprämien automatisch steuerlich entlastet werden. Heute werden die Abzüge an die allgemeine Teuerung angepasst. Der Kanton rechnet mit Mindereinnahmen bei Kanton und Gemeinden, deshalb lehnen Kantonsrat und Regierungsrat die Initiative ab.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

Ausgezählt: 0/160 | Stand: Noch keine Resultate

(leo)

Nationale Vorlagen

«Keine 10-Millionen-Schweiz»

Keine 10-Millionen-Schweiz

Ausgezählt: 0/161 | Stand: Noch keine Resultate

Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:

Video: watson/Aylin Erol, Michael Shepherd

Zivildienstgesetz

Zivildienstgesetz

Ausgezählt: 0/161 | Stand: Noch keine Resultate

Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:

Video: watson/hanna hubacher, michael shepherd
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
1 / 18
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren: